Interview Update mit Dr. Lilly Qualen

Dr. Lilly Qualen hat mit 26 Jahren den Sprung ins kalte Wasser mit eigener Praxis gewagt. Im Magazin „dentalfresh“ (Oemus Media AG) beantwortet sie regelmäßig Fragen rund um Leben, Lieben und Arbeiten als selbständige Zahnärztin und frischgebackene Mutter. Lesen Sie hier einen Auszug aus der Ausgabe 2-2021.

Hand auf Herz und Bauch: Passen Kinderwunsch und eigene Praxis zusammen?

Ich halte es wie Pippi Langstrumpf: „Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.“ Am Ende kommt alles, wie es kommen soll. Trotzdem braucht es Planung, ganz klar. Wenn man plötzlich schwanger ist, muss es schnell gehen. Neun Monate sind kürzer als man denkt. Ohne Vertretung ist man auf dicke Finanzpolster angewiesen – und wer hat die schon nach der Praxisgründung? Zum Glück habe ich eine tolle Kollegin über mein Netzwerk gefunden. Seit dem 1. Januar 2021 ist sie mit im Boot und konnte sich bereits einarbeiten.

Was hast du sonst noch für die Babypause vorbereitet?

Ich habe im Grunde den Einzug von beiden Babys vorbereitet – meinem „richtigen“ Baby und meinem „Praxis-Baby“. Beispielsweise musste ich mit Erschrecken feststellen, dass mein alter Laptop nicht gerade Homeoffice-tauglich ist. Meine erste Investition für die Babypause waren also weder Babybettchen noch Wickeltisch, sondern ein neuer Laptop. Dank einer VPN-Schnittstelle kann ich auch von zu Hause auf meine Praxisverwaltungssoftware von DAMPSOFT zugreifen. Auf diese Weise bin ich aus der Ferne mit dabei. Wie lange genau ich zu Hause bleiben werde, weiß ich selbst noch nicht. Geplant ist eine entspannte Zeit zu Hause, die in einen „Soft-Start“ mit verkürzter Stundenzahl übergehen soll. Mein Partner geht in Elternzeit, meine Familie wohnt nebenan – ich habe also auch während des Mutterschutzes schon viel privates Back-up, sollte das „Praxis-Baby“ mal nach mir schreien […]

Quelle: „Zwischen Praxis und Babypause – Q&A mit Lilly“, Dentalfresh (Oemus Media AG), 17. Jahrgang, Juni 2021, Seite 18, www.zwp-online.info

Die Entscheidung für Zahnmediziner:innen, sich niederzulassen und selbstständig eine Praxis zu führen dürfte eine der wichtigsten und vor allem finanziell größten Entscheidungen im Leben sein. Daher sollte die Gründung oder Übernahme einer eigenen Zahnarztpraxis gut überlegt, inhaltlich sinnvoll und zielführend vorbereitet werden. Dr. Bernd Hartmann, Geschäftsführer der ieQ health GmbH & Co. KG, hat zehn Experten-Tipps zum Thema Existenzgründung zusammengestellt.

1. Der wichtigste Faktor für den Erfolg der eigenen Praxis

Bei allen Fragen rund um die Gründung oder Übernahme einer Zahnarztpraxis steht ein Erfolgsfaktor an erster Stelle: die Patient:innen! Alle Maßnahmen und Überlegungen sollten immer den Fokus auf die Patient:innen richten. Oder in einem Satz: Patient:innen sind nicht alles, aber ohne Patient:innen ist alles nichts.

Mehr dazu: Dr. Verena Freier beim GründerForum am 02.07.2021

2. Bauch schlägt Kopf – bei allen Entscheidungen ein gutes Gefühl

Egal, ob es sich um eine Personalentscheidung, den Kauf eines technischen Gerätes oder die Beauftragung eines externen Dienstleisters handelt: Sie sollten immer auf Ihr Bauchgefühl hören. Wissenschaftlich ist bewiesen, dass Bauchentscheidungen meist Kopfentscheidungen dominieren. Und das in der Regel zu Recht, denn eine Entscheidung sollte Ihnen immer ein gutes Gefühl geben. Viele Kolleginnen und Kollegen berichten, dass Bauentscheidungen meist die besten und vor allem richtigen Entscheidungen waren.

Mehr dazu: Dr. Verena Freier beim GründerForum am 02.07.2021

3. Frühzeitige Planung – keine Entscheidungen unter Druck

Je früher Sie sich im Vorfeld zu einer Niederlassung oder Übernahme entscheiden und diese Schritte langfristig vorbereiten, umso besser wird die Durchführung gelingen. Sie sollten alle Überlegungen in einem Businessplan formulieren. Hier spielen Sie alle Maßnahmen durch, die sich anschließend am Ende eines Businessplans im Finanzplan wiederfinden. Je mehr Gedanken Sie sich im Vorfeld machen, umso einfacher und besser können Sie mit unvorhergesehen Ereignissen umgehen. Und eins ist sicher: es passieren immer ungeplante Dinge!

Mehr dazu: Christian Brendel und Björn Papendorf beim GründerForum am 02.07.2021

4. Was wollen Sie, und was nicht?

Oft wird im Rahmen des Marketings gefragt, was Sie im Kern wollen und was genau Ihre Vorstellungen sind. Gründer:innen sind jedoch häufig mit der Frage überfordert, genau das in Worte zu fassen. Dabei können folgende Fragen helfen: Was wollen Sie auf keinen Fall? Was passt nicht zu Ihnen? Aus dieser negativen Abgrenzung bleibt meist genügend kreativer Freiraum, um damit Ihre Vorstellungen zu treffen.

Mehr dazu: Dr. Sebastian Schulz beim GründerForum am 02.07.2021

5. Den Erfahrungsschatz nutzen

Vielleicht die wichtigste Frage in der Diskussion mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen: Was waren die größten Fehler – was würde man mit der Erfahrung von heute im Rahmen der Gründung oder Niederlassung anders machen? Die Antworten geben wertvolle Hinweise auf was Sie achten sollten, um Fehler zu vermeiden.

Mehr dazu: Dr. Verena Freier beim GründerForum am 02.07.2021

6. Langfristig denken – auch bei den Verträgen

Verlieren Sie nie den Horizont aus den Augen: Die Selbstständigkeit ist kein Sprint, sondern viel mehr ein Marathon. Jeder erfolgreiche Abschnitt ist der Auftakt zum nächsten Schritt. Daher sollten Sie immer eine langfristige Strategie für die nächsten Jahre überlegen. Besonders wichtig: Denken Sie bei der Übernahme einer Praxis an alle relevanten Verträge – genau wie auch an die Verträge bei einer Neugründung. Sehr oft zeigen sich die inhaltlichen und anschließend die finanziellen Konsequenzen erst Jahre später – nur, weil zu Beginn wichtige Vertragsformulierungen fehlten, nicht bedacht oder sogar falsch verstanden oder interpretiert wurden.

Mehr dazu: Björn Papendorf beim GründerForum am 02.07.2021

7. Arbeitsteilung in der Zahnarztpraxis

Die ganze Welt funktioniert durch Arbeitsteilung. Auch wenn ein Allroundansatz eine interessante Überlegung ist, so ist in einer Zahnarztpraxis eine arbeitsteilige Organisation sinnvoll. Dies betrifft nicht nur die Zahnmedizin, sondern in besonderem Maße alle organisatorischen und inhaltlichen Fragen der Praxisführung: Finanzen, Qualitätsmanagement, IT, Personal, Marketing. Daher die Frage: Was muss man selbst machen, für welche Leistungen sind externe Dienstleister sinnvoller? Letztlich geht es um „Make or Buy“. Wichtig: In der Regel ist Ihre Arbeitsstunde deutlich teurer als von jedem externen Dienstleister.

Mehr dazu: Robert Filipovic beim GründerForum am 02.07.2021

8. Gegenteilstrategie – sei anders als die anderen!

Vielleicht die wichtigste Frage der Positionierung: Warum sollte sich ein:e Patient:in für Ihre Praxis entscheiden und nicht zu einer anderen Zahnarztpraxis wechseln? Die Antwort auf diese Frage ist weder einfach noch schnell zu beantworten. Bieten viele Praxen im Umfeld ähnliche oder vergleichbare Leistungen an, könnte eine Strategie sein, genau das Gegenteil davon anzubieten. Pragmatisch ein Beispiel: Gibt es viele Großpraxen in einer Region, ist die Überlegung sinnvoll, eine kleine Praxis mit einem klaren Schwerpunkt zu etablieren. Beziehen Sie eine klare Position, die sich von anderen Praxen abgrenzt. Mit Sicherheit ein Baustein für den Praxiserfolg: Erfolgreiche Menschen, Organisation, Unternehmen oder auch Praxen unterscheiden sich immer von der Masse.

Mehr dazu: Dr. Sebastian Schulz beim GründerForum am 02.07.2021

9. Zahlen zeigen die Wahrheit

Leider kennen zu wenige der Zahnärztinnen und Zahnärzte die eigenen Erfolgskennzahlen der Praxis. Aber: Mit dem Wissen um die wichtigsten Kennzahlen haben Sie immer den Erfolg der Praxis im Blick und steuern die Praxis in eine erfolgreiche Zukunft. Die Zahlen werden Ihnen zeigen, ob Sie sich auf dem richtigen Weg zu Ihren Zielen befinden.

Mehr dazu: Christian Brendel beim GründerForum am 02.07.2021

10. Teilnehmen und mit der eigenen Praxis durchstarten

Das GründerForum am 02.07.2021 bietet Existenzgründer:innen eine neue Plattform, um Erfolgsfaktoren und Wege aufzuzeigen, die eigene Praxis erfolgreich aufzustellen. Das Ziel: Austausch von Gleichgesinnten und langfristige Begleitung der Gründung. Profitieren Sie von Expert:innen aus den Bereichen Personal, Finanzen, Marketing und Organisation. Also los: Dabei sein und durchstarten!

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Gründertipp von solvi Praxisverwaltung digital gestalten

In den ersten beiden Gastbeiträgen zum Thema Existenzgründung hat Christian Brendel, Geschäftsführer der Praxisberatung solvi GmBH, die Vorteile digitaler Zahnarztpraxen und digitaler Finanzprozesse vorgestellt. In diesem Beitrag erklärt unser Gastautor, wie Zahnärzt:innen mit einer digitalen Personalverwaltung auf dem Arbeitsmarkt punkten und effizient im Team arbeiten.

Gutes Personal ist die wertvollste Ressource jeder Zahnarztpraxis

Personalkosten sind in einer Praxis der größte Kostenfaktor. Gleichzeitig ist das Personal einer der entscheidenden Faktoren für den Erfolg einer Praxis. In unserer täglichen Beratung zeigt sich immer wieder, dass eine erfolgreiche Praxis nur mit einem super Team möglich ist. Gutes Personal ist jedoch seit Jahren Mangelware und die besten Praxismitarbeiter:innen heiß umkämpft. Inhaber:innen stehen vor der Herausforderung, sich als attraktive Arbeitgeber:innen auf dem Dentalmarkt zu etablieren.

Steigende Anforderungen des Personals

Ähnlich wie sich Erwartungen von Patienten:innen weiterentwickeln, steigen auch die Anforderungen von Mitarbeiter:innen an den Arbeitsplatz. Neben Anforderungen an eine bessere Work-Life-Balance (z.B. flexible Arbeitszeiten und Teilzeitmodelle) wünschen sich immer mehr Mitarbeiter:innen auch topaktuelle Arbeitsmittel (z.B. digitale Tools mit intuitiver Bedienbarkeit) und ein hohes Maß an Transparenz in der Kommunikation.

Moderne Technik und Software, die wir aus dem Privatleben längst gewöhnt sind, wünschen wir uns schließlich auch im beruflichen Bereich. Zahnärzt:innen, die diese Anforderungen erfüllen, gewinnen und halten − auch in Zeiten des Personalmangels − qualifizierte Mitarbeiter:innen.

Möglichkeiten der digitalen Personalverwaltung und Steuerung

Ein effizient organisiertes und gut ausgestattetes Team ist besonders für Gründer:innen eine echte Starthilfe. Digitale Systeme, mit deren Hilfe die unterschiedlichen arbeitsvertraglichen Regelungen und Arbeitszeitmodelle der Mitarbeiter:innen verwaltet und kontrolliert werden können, sind in jeder modernen Zahnarztpraxis ein Muss. Die digitale Personalverwaltung sorgt für Transparenz in Bezug auf Arbeitszeiten, Überstunden und Urlaubstage. Dank ihr lässt sich einfach sicherstellen und dokumentieren, dass alle Team-Mitglieder jederzeit informiert sind.

Für noch mehr Effizienz sorgt die Selbstverwaltung des Praxisteams. Inhaber:innen können ihrem Team zum Beispiel eine selbstorganisierte Urlaubsplanung ermöglichen. Auch Urlaubsanträge und Fehlzeiten (Fortbildung, Krankheit) können dort vom Praxisteam selbstständig eingepflegt werden. Für das Praxismanagement bleibt somit primär die Kontrolle und mehr Zeit für andere wichtige Aufgaben.

Praxisinhaber:innen sorgen so für ein hohes Maß an Transparenz und steigern die Mitarbeiterzufriedenheit. Zahnärzt:innen, die ihr Team mit modernen Systemen zur (Selbst-)Verwaltung ausstatten, gewinnen einen echten Wettbewerbsvorteil im Kampf um die besten Talente.

Fazit: Digitale Personalverwaltung ist während der Gründung besonders wertvoll

Gerade während der Existenzgründung ist es besonders wichtig, dass Inhaber:in und Team sich auf die Behandlung ihrer Patient:innen konzentrieren können. Personalprozesse, von Dienstplanung über Urlaubsplanung bis hin zur Zeiterfassung, müssen effizient und fehlerfrei laufen. Gründer:innen, die diese Prozesse ab dem ersten Tag digital gestalten, können sich auf ihre Kernaufgaben fokussieren.

Schlaue Softwarelösungen helfen dabei die Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeiter:innen zu senken und Fehlerquellen zu vermeiden. Solche Lösungen zur digitalen Personalverwaltung und Zeiterfassung ermöglichen Existenzgründer:innen und Praxisteam eine einfache und intuitive Erledigung dieser Aufgaben – und das von jedem Ort und zu jeder Zeit.

Zahnarztpraxen, die bereits das DS-Win-Pro nutzen, profitieren vom integrierten Praxis- und Qualitätsmanagement. DS-Win-Plus Kund:innen können sich noch bis zum 30.06.2021 das Upgrade sichern und von allen Pro-Vorteilen profitieren.

Ein Beispiel für eine Lösung, die speziell für die Bedürfnisse von Arzt- und Zahnarztpraxen entwickelt wurde, ist die digitale Personalverwaltung und Zeiterfassung pepito der Firma solvi GmbH.

Für Rückfragen oder Hilfestellung steht der Autor des Artikels gerne zur Verfügung: Christian Brendel, Geschäftsführer der solvi GmbH, E-Mail: c.brendel@solvi.de, Web: www.solvi.de

Gemeinsam auf Erfolgskurs

Wer sich für die eigene Praxis entscheidet, dem bietet Dampsoft nicht nur schlaue Lösungen für das digitale Praxismanagement − von Anamnese und Aufklärung bis Verwaltung und Abrechnung −, sondern auch wertvolle Unterstützung durch langjährige Erfahrungen mit Praxisübernahmen und Neugründungen, persönlichen Ansprechpartner:innen, Events für Existenzgründer:innen und ein starkes Partnernetzwerk. Machen Sie den ersten Schritt und nehmen Sie am 02.07.2021 am GründerForum teil.

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Praxismarketing für Praxisgründer Expertentipp ieQ health und Dampsoft

Dr. Sebastian Schulz, Marketing-Experte im Gesundheitswesen, nennt vier gute Gründe, das Praxismarketing von Anfang an professionell zu gestalten. Diese Tipps sollten Existenzgründer:innen bei einer Neugründung oder Praxisübernahme beachten, um erfolgreich mit der eigenen Zahnarztpraxis durchzustarten.

1. Die Suche nach einer Arztpraxis läuft digital ab

94 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung nutzen das Internet, ganze 72 Prozent davon sind sogar täglich im Netz unterwegs. In den letzten Jahren nimmt insbesondere die für Zahnmediziner:innen spannende Zielgruppe der Über-60-Jährigen rasant zu. Internetnutzer:innen greifen vermehrt über das Smartphone zu und erwarten professionelle, mobil-optimierte Websites, schnelle Kontaktmöglichkeiten und Online-Terminbuchung.

2. Vorher-Nachher-Bilder und Patientengeschichten überzeugen

Das Heilmittelwerbegesetzt (HWG) ist maßgeblich für das, was im Praxismarketing erlaubt ist. Es wurde bereits vor Jahren spürbar gelockert. Seitdem sind in Industrie und Handel häufig verwendete Maßnahmen wie Vorher-Nachher-Bilder, Patientengeschichten oder Empfehlungen erlaubt. Sie wirken besonders anschaulich und verständlich.

3. Patient:innen bewerten eine Praxis nach eigenen Maßstäben

Patientenzufriedenheit ist in aller Munde, aber warum ist sie so wichtig? Patient:innen verfügen in der Regel über keine zahnmedizinischen Fachkenntnisse, mit denen sie die Kompetenz eines Praxis-Teams bewerten könnten. Sie orientieren sich stattdessen an Maßstäben, die sie persönlich beurteilen können: Sauberkeit und Hygiene, Design und Ambiente, Service und Patientenkommunikation. Sie bewerten zum Beispiel, ob Praxis-Homepage und Printmedien professionell wirken, sie eine verständliche Behandlungsaufklärung erhalten und die Terminvereinbarung reibungslos funktioniert.

4. Kommunikation schafft Vertrauen

Patient:innen informieren sich über Behandlungsmethoden meist erst dann, wenn sie selbst betroffen sind. Eine gute Zahnarztpraxis informiert nicht nur akut vor Ort, sondern auch präventiv online: auf der Praxis-Homepage und in sozialen Medien. Kommunikation schafft Nähe, sorgt für Vertrauen durch Expertise und stärkt die Patientenbindung. Professionelles Praxismarketing sorgt dafür, dass die eigenen Inhalte im Netz von den Patient:innen gefunden werden.

Gründer-Tipp von ieQ-health

Egal ob Neugründung oder Praxisübernahme: an einem professionellen Marketingkonzept für die eigene Praxis kommt man nicht vorbei. Marketing-Experte der ieQ-health GmbH & Co. KG, Dr. Sebastian Schulz, rät daher, fünf bis sechs Monate vor der Eröffnung ein stimmiges Konzept zu entwickeln. Die Zeit sollte man sich nehmen, denn es gilt einige Fragen zu klären:

/ Wer sind die relevanten Zielgruppen und wie werden sie angesprochen?

/ Wie soll das Corporate Design aussehen?

/ Welche Informationen müssen auf der Homepage zu finden sein?

/ Welche Social-Media-Kanäle sollen genutzt werden?

/ Welche Printprodukte werden benötigt?

Neben Konzept, Design und Inhalt müssen rechtliche Rahmenbedingungen unbedingt beachtet werden. Auf den Dentalmarkt spezialisierte Agenturen können ein einheitliches Praxiskonzept entwickeln und so für ein stimmiges Gesamtbild sorgen, dass Patient:innen überzeugt.

Gemeinsam auf Erfolgskurs

Dampsoft bietet für angehende Existenzgründer:innen digitale Kennenlern-Webinare an. Der nächste Termin findet am 11. Juni von 14 bis 16 Uhr statt. Teilnehmende erfahren alles zu den Leistungen des Existenzgründungs-Pakets von Dampsoft. Dazu gehörten ein exklusiver Kundenservice, ein starkes Partnernetzwerk und Software-Lösungen für einen digitalen Praxisworkflow. Machen Sie den ersten Schritt und nehmen Sie am 02.07.2021 am GründerForum teil.

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Voll transparent Tipps für Praxisgründer

Im ersten Gastbeitrag der solvi GmbH zum Thema Existenzgründung hat Christian Brendel, Geschäftsführer der Praxisberatung solvi GmbH, die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für zahnärztliche Existenzgründer:innen herausgestellt. In diesem Artikel erklärt er, warum gerade während der Existenzgründung saubere und effiziente Praxisfinanzen wichtig sind.

Zwei gute Gründe für digitale Praxisfinanzen

Welchen Nutzen können Praxisinhaber:innen von der Digitalisierung des Praxisalltags erwarten? Im administrativen Bereich der Praxis zeigt sich der Nutzen in der Optimierung von Praxisabläufen und in wirtschaftlichen Vorteilen. Besonders groß ist der Hebel dabei immer dort, wo es um bares Geld geht. Die Praxisfinanzen spielen auch in Bezug auf die Automatisierung von Prozessen eine wichtige Rolle und gliedern sich in zwei Teilbereiche:

1Praxissteuerung: Die Beschäftigung mit den Praxiszahlen als Erfolgskontrolle und mit dem Ziel der Optimierung des Praxiserfolgs.

2Finanzprozesse: Die Erledigung der administrativen Aufgaben im Bereich der Praxisfinanzen mit dem Ziel der maximalen Effizienz bei minimalen Fehlerquoten.

Praxissteuerung: Die Praxisfinanzen ab dem ersten Tag fest im Blick

Als Praxisinhaber:in ist es besonders wichtig, jederzeit die Finanzen im Blick zu haben – schließlich leitet man nicht nur ein Praxisteam und behandelt Patient:innen, sondern ist auch für die wirtschaftliche Entwicklung der Zahnarztpraxis zuständig. Die Entwicklung der neu gegründeten Praxis ist in den ersten Jahren sehr dynamisch und es bestehen in der Regel weder Erfahrungswerte noch Liquiditätspuffer. Um den aktuellen Praxiserfolg und die zukünftige Liquiditätsentwicklung einschätzen zu können, sollten sich Gründer:innen regelmäßig im Rahmen eines Controllings und einer aktiven Praxissteuerung mit der Leistungserbringung und den eigenen Finanzkennzahlen beschäftigen.

Den meisten Gründer:innen fehlt die Erfahrung und Zeit, sich diese Informationen selbst zusammenzustellen. Sie können hierfür Anwendungen zur Praxissteuerung einsetzen, die Daten zur Leistungserbringung, Finanz- und Lohnbuchhaltung, Arbeitszeiterfassung und Materialverwaltung aufbereitet. So werden Praxisinhaber:innen und Praxismanagement mit aktuellen und aufschlussreichen Kennzahlen versorgt. Gerade für Gründer:innen lohnt sich der regelmäßige Blick auf die Zahlen. Zum einen als Frühindikator für Praxiserfolg, zum anderen für die Erfolgskontrolle.

Finanzprozesse: Schon vor der Praxiseröffnung sauber aufstellen

Abgesehen vom finanziellen Durchblick spielt die effiziente Abwicklung der Finanzprozesse eine große Rolle. Leider fallen gerade diese Tätigkeiten in Anbetracht der täglichen Herausforderungen oft weg. Dabei geht es genau an dieser Stelle doch darum, dass sich der ganze Aufwand auf lohnt und in Form von finanziellem Erfolg auf den Praxis- und Privatkonten niederschlägt.

Besonders während der Existenzgründung ist es daher wichtig, dass Prozesse der Abrechnung, des Mahnwesens, des Belegwesens, des Zahlungsverkehrs und der Buchhaltung oder Buchhaltungsvorbereitung zeitnah, effizient und fehlerfrei laufen. Denn wer diese Prozesse nicht im Griff hat, riskiert einen verzögerten Geldeingang, Umsatzausfälle durch erbrachte aber nicht-abrechenbare Leistungen, zu hohe Praxiskosten und im Ergebnis einen zu niedrigen Praxisgewinn.

Zur effizienten Erledigung der Finanzprozesse bietet sich der Einsatz schlauer Softwarelösungen an. Hierdurch wird die Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeitern und Dienstleistern gesenkt und die Fehlerquote minimiert. Mit digitalen Anwendungen zur Erledigung der Praxisfinanzen lassen sich beispielsweise Eingangsbelege digitalisieren, der Zahlungsverkehr erledigen, offene Patientenrechnungen automatisch austragen und die Buchhaltung für das Steuerbüro vorbereiten.

Fazit: Digitale Praxisfinanzen sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor

Die Anforderungen an Praxisinhaber:innen sind hoch und scheinen fortlaufend zu steigen. Gerade als Existenzgründer:in ist es daher erfreulich, wenn man in Teilbereichen entlastet wird. Wer die Finanzprozesse und die Praxissteuerung in der Existenzgründung ab dem ersten Tag digital und effizient gestaltet, kann sich auf die Kernaufgaben als Zahnärzt:in konzentrieren.

Schlaue Software-Lösungen und spezialisierte Beratungen können hierbei einen wertvollen Beitrag leisten. Lösungen wie das Dampsoft Controlling Cockpit ermöglichen Existenzgründer:innen eine einfache und intuitive Erledigung dieser Aufgaben – und das alles von jedem Ort und zu jeder Zeit.

Wer sich bei der Umsetzung digitaler Finanzprozesse Unterstützung wünscht, dem helfen die Experten der solvi GmbH. Hierbei bekommen Praxisinhaber:innen einen Rundumservice, bei dem das Team um Diana Haber und Christian Brendel die Praxisbuchhaltung vorbereitet, die Praxiszahlen geordnet auswertet und die wesentlichen Beobachtungen regelmäßig mit Praxisinhaber:innen oder Praxismanagement bespricht.

Für Rückfragen oder Hilfestellung steht der Autor des Artikels gerne zur Verfügung: Christian Brendel, Geschäftsführer der solvi GmbH, E-Mail: c.brendel@solvi.de, Web: www.solvi.de

Gemeinsam auf Erfolgskurs

Wer sich für die eigene Praxis entscheidet, dem bietet Dampsoft nicht nur schlaue Lösungen für das digitale Praxismanagement − von Anamnese und Aufklärung bis Verwaltung und Abrechnung −, sondern auch wertvolle Unterstützung durch langjährige Erfahrungen mit Praxisübernahmen und Neugründungen, persönlichen Ansprechpartner:innen, Events für Existenzgründer:innen und ein starkes Partnernetzwerk. Machen Sie den ersten Schritt und nehmen Sie am 02.07.2021 am GründerForum teil.

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GOZ Ziffern im HKP

Gerade während der Gründungsphase spielt Liquidität eine entscheidende Rolle. Doch das Thema Finanzen bleibt auch darüber hinaus wichtig. Zum Beispiel ist eine gebührenkonforme Abrechnung während der gesamten zahnärztlichen Tätigkeit ein Muss. Wichtig ist also, von Anfang an Honorarverluste zu vermeiden. Die Abrechnungsexpertin Sina Olfers der BFS health finance GmbH erklärt, wie Zahnärzt:innen Heil- und Kostenpläne durch den korrekten Einsatz der GOZ-Ziffern 0030 und 0040 optimieren können.

Ziffer 0040 nicht vernachlässigen

Die gängige Abrechnung für die Aufstellung aller privaten Heil-und Kostenpläne erfolgt über die GOZ-Ziffer 0030 – aber warum wird die GOZ-Ziffer 0040 so selten eingesetzt? In den meisten Köpfen ist verankert, dass eine Berechnung der GOZ-Ziffer 0040 lediglich für die Aufstellung von Heil- und Kostenplänen in der KFO legitim ist – die Gebührenziffer gerät daher gerade in Zahnarztpraxen in den Hintergrund. Tatsächlich besagt der Leistungstext der GOZ-Ziffer 0040 jedoch: „Aufstellung eines schriftlichen Heil- und Kostenplans bei kieferorthopädischer Behandlung oder bei funktionsanalytischen und funktionstherapeutischen Maßnahmen nach Befundaufnahme und Ausarbeitung einer Behandlungsplanung“. Für die Praxis bedeutet dies im Umkehrschluss, dass – sobald funktionsanalytische oder -therapeutische Maßnahmen geplant werden – die GOZ-Ziffer 0040 einsatzfähig ist.

Honoraroptimierung durch GOZ-Ziffer 0040

Mit einer Berechnung der Gebührennummer 0030 wird in diesem Fall bares Geld verschenkt, denn zu Recht ist GOZ-Ziffer 0040 mit 32,34 Euro bei Faktor 2,3 um 6,47 Euro besser bewertet als die Gebührennummer 0030. Mit einer falschen Berechnung wird also in der Praxis mit jedem privaten Heil- und Kostenplan Geld verschenkt!

Gründer-Tipp von BFS health finance

Eine zeitgleiche Berechnung der GOZ-Ziffern 0030 und 0040 ist möglich, wenn es sich um unterschiedliche Planungsinhalte für dieselbe Versorgungssituation handelt. Beispielsweise GOZ-Ziffer 0030 für die Implantat-Planung neben GOZ-Ziffer 0040 für die ZE-Planung.

Ebenso ärgerlich wie vermeidbar ist der verschenkte Aufwand beim Schreiben von Heil- und Kostenplänen, die schlussendlich nicht durchgeführt werden. Die Experten der BFS health finance GmbH zeigen in Online-Events zum Thema HKP-Recall, wie Zahnärzt:innen durch Anpassung des Praxis-Workflows eine erfolgreiche HKP-Telefonie etablieren können oder das Thema gewinnbringend auslagern. Von Gesprächseinstieg bis -abschluss erhalten sie außerdem wertvollen Input rund um den entscheidenden Erfolgsfaktor beim HKP-Recall: die Kommunikation.

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Wer sich für die eigene Praxis entscheidet, dem bietet Dampsoft nicht nur schlaue Lösungen für das digitale Praxismanagement − von Anamnese und Aufklärung bis Verwaltung und Abrechnung −, sondern auch wertvolle Unterstützung durch langjährige Erfahrungen mit Praxisübernahmen und Neugründungen, persönlichen Ansprechpartner:innen, Events für Existenzgründer:innen und ein starkes Partnernetzwerk. Machen Sie den ersten Schritt und nehmen Sie am 02.07.2021 am GründerForum teil.

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Digitalisierung der Zahnarztpraxis

Die Digitalisierung ist in aller Munde und hat in den vergangenen Jahren Einzug in alle Lebensbereiche gefunden. Aktuelle Umfragen zeigen dabei, dass Praxisinhaber:innen der digitalen Praxis grundsätzlich positiv gegenüberstehen, sofern ein klarer Nutzen für sie erkennbar ist. Besonders groß ist die Hoffnung auf eine erleichterte Diagnosestellung, optimierte Praxisabläufe und wirtschaftliche Vorteile durch Digitalisierung.

Welche Chancen und Herausforderungen sich aus der Digitalisierung insbesondere für Existenzgründer:innen bei Neugründung und Praxisübernahme ergeben, beleuchtet der folgende Beitrag unseres Gastautors Christian Brendel, Geschäftsführer der Praxisberatung solvi GmbH.

Möglichkeiten der Praxisdigitalisierung

Die zu digitalisierenden Prozesse lassen sich dabei grob in patientenseitige und administrative Tätigkeiten aufteilen. Auf Patientenseite reichen die Möglichkeiten von der digitalen Patientenansprache und -akquise (z. B. über Social-Media und Onlineterminvergabesysteme) über die vorgelagerte Anamnese und Patientenaufnahme (z. B. mit Athena) bis hin zur Unterstützung der Befundung und der eigentlichen Behandlung (z. B. durch digitale Videosprechstunde).

Auf der administrativen Seite liegen die Potenziale vor allem in der Optimierung der Abrechnung, der Automatisierung und Digitalisierung der Praxisfinanzen, in der reibungslosen Organisation des Personals sowie in generell möglichst effizienten Praxisabläufen. Doch nicht alles was möglich ist macht Sinn und ist notwendig. Da Digitalisierung kein Selbstzweck ist, lohnt es sich besonders auf die Vorzüge und den für die Praxis entstehenden Nutzen zu achten.

Acht Gründe, warum Digitalisierung in der Zahnarztpraxis Sinn macht

Digitale Prozesse sind zweifelsfrei die Zukunft, auch in der Zahnarztpraxis. Doch warum sollte man die eigene Praxis digitalisieren? Die Gründe für die Digitalisierung der Zahnarztpraxis sind vielfältig:

1Digitale Prozesse lassen sich meist gut automatisieren, vor allem wenn die Tätigkeiten gleichartig sind.

2Richtig umgesetzt kann diese Automatisierung der Praxisabläufe viel Zeit sparen.

3Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist diese Zeitersparnis auch bares Geld.

4Zusätzlich lassen sich dank Automatisierung manuelle Fehler minimieren oder gar ganz vermeiden.

Im Ergebnis stellt sich durch Digitalisierung im Idealfall eine höhere Prozessgüte bei niedrigeren Prozesskosten ein. Die räumliche und zeitliche Flexibilität, die mit digitalen Systemen und Prozessen einhergeht, gibt gleichzeitig Freiheit und eröffnet neue Möglichkeiten der Organisation. Neben diesen Vorteilen für die Praxis selbst, wird Digitalisierung aber auch von den verschiedenen Stakeholdern der Zahnarztpraxis gefordert:

5Patient:innen erwarten auch in der medizinischen Versorgung digitale Angebote, Innovationen und Services (Quelle: Patientenumfrage von apobank und statista).

6Praxismitarbeiter:innen möchten Privates und Arbeit möglichst digital managen und abbilden (z. B. digitale Dienstpläne und Stundenzettel, Zeiterfassung, elektronische AU).

7Lieferanten stellen vermehrt auf digitale Kommunikationswege, Bestellabwicklung und Abrechnung um.

8Behörden, Finanzämter und Finanzverwaltung akzeptieren vermehrt nur noch digitale Unterlagen.

Welche Vorteile Digitalisierung für die zahnärztliche Existenzgründungen hat

Aus den Punkten oben lässt sich sich gut erkennen, dass Digitalisierung – richtig gemacht und gut implementiert – eine spürbare Entlastung für Inhaber:innen und Praxismanagement bringen kann. Gerade als Neugründer:in werden Sie besonders viel Zeit mit Patient:innen und dem Praxisteam verbringen. Je weniger Zeit Sie dabei für die Praxisverwaltung und Administration verbringen müssen, desto besser!

Dem entgegen steht leider die Entwicklung, dass Praxisinhaber:innen aufgrund steigender Anforderungen einen immer größeren Anteil ihrer Arbeitszeit mit Praxisverwaltung verbringen. Lag dieser Anteil im Jahr 2000 noch bei circa 15 %, so verbringen Inhaber:innen nach der jüngsten Erhebung mittlerweile knapp 18 % ihrer Arbeitszeit mit Verwaltung (Quelle: KZBV Zahnärzte-Praxis-Panel). Hinzu kommen die Lohnkosten für Praxisverwaltungsmitarbeiter:innen, welche sich im Median der Zahnarztpraxen auf ca. 11 % der Praxisumsätze belaufen (Quelle: solvi Praxis-Panel / solvi control Praxissteuerung). Bei Neugründungen bzw. nach Praxisübernahme dürften die Werte bedingt durch anfängliche Ineffizienzen und besonders hohen Regelungsbedarf noch einmal deutlich höher liegen. Die Zahlen verdeutlichen daher, wie groß das Potenzial und der Hebel der Digitalisierung besonders in diesen Fällen sein kann.

Warum man bei Neugründung am besten gleich digital starten sollte

Je früher die Prozesse einer Praxis digitalisert werden, desto länger profitieren Inhaber:innen von den resultierenden Vorteile. Gleichzeitig ist Digitalisierung langfristig alternativlos. Denn feststeht, dass unsere Welt immer digitaler wird – eine Rückkehr zum Analogen wird es nicht geben. Der beste Zeitpunkt zur Digitalisierung ist folglich immer JETZT.

Der Ersparnis von Zeit und Geld sind natürlich die Kosten der Digitalisierung entgegenzustellen. In der Existenzgründung bietet sich hier eine besondere Chance, da im Rahmen des Praxisneubaus oder der Modernisierung nach Übernahme meist sowieso kein Stein auf dem anderen bleibt. Die Digitalisierung lässt sich in solchen Phasen der Neugestaltung meist besonders einfach und kosteneffizient umsetzen und die zu erwartenenden Kosten für zusätzliche Software und Hardware fallen bei Betrachtung der Gesamtkosten des Vorhabens nicht ins Gewicht.

Eine später Umstellung von analogen Systemen und Prozessen auf digitale kostet hingegen meist deutlich mehr Geld und vor allem auch Zeit und Nerven. Es empfiehlt sich daher möglichst viele Medienbrüche, Datensilos und manuelle Nacharbeiten ab Tag 1 – also ab (Neu-)Eröffnung der Praxis – zu vermeiden.

Fazit: Digitalisierungspotenziale sind für Existenzgründer:innen besonders hoch

1Die Digitalisierung der Zahnarztpraxis schreitet unaufhaltsam voran.

2Richtig umgesetzt können digitale Prozesse in der Zahnarztpraxis viel Zeit und Geld sparen.

3Durch Vermeidung von meist fehleranfälligen, manuellen Arbeiten ermöglichen digitale Workflows außerdem eine höhere Prozessqualität.

4Gerade für Existenzgründer:innen ist das Potenzial der Digitalisierung besonders hoch.

5Wer ab Tag 1 auf digitale Prozesse in der Praxis setzt, spart sich teure System- und Prozessumstellungen in späteren Jahren.

Für Rückfragen oder Hilfestellung steht der Autor des Artikels gerne zur Verfügung: Christian Brendel, Geschäftsführer der solvi GmbH, E-Mail: c.brendel@solvi.de, Web: www.solvi.de

Gemeinsam auf Erfolgskurs

Wer sich für die eigene Praxis entscheidet, dem bietet Dampsoft nicht nur schlaue Lösungen für das digitale Praxismanagement − von Anamnese und Aufklärung bis Verwaltung und Abrechnung −, sondern auch wertvolle Unterstützung durch langjährige Erfahrungen mit Praxisübernahmen und Neugründungen, persönlichen Ansprechpartnern, Events für Existenzgründer und ein Netzwerk aus starken Partnern. Machen Sie den ersten Schritt und downloaden Sie kostenfrei unsere Checkliste für Praxisgründer.

Angebote für Existenzgründer
Gründer-Tipp: Praxiseinrichtung

Neugründung oder Praxisübernahme? Diese Entscheidung sollten Zahnärzte auf dem Weg zur Gründung möglichst früh treffen. Für Alexander von Minden, Einrichtungsexperte für Dentalpraxen, gibt es einen wichtigen Unterschied hinsichtlich der Planung: Bei einer Neugründung entscheiden Zahnärzte selbst über die gesamte Einrichtung, bei einer Praxisübernahme muss das vorhandene Equipment auf den Prüfstand.

Die richtige Einrichtung unterstützt den Praxisalltag

Auf dem Weg zur eigenen Zahnarztpraxis stehen viele wichtige Entscheidungen an. Hinsichtlich der Einrichtung zählt nicht nur die Optik, sondern eine hohe Funktionalität, Hygiene und Ergonomie. Die Praxiseinrichtung wirkt sich auf die Strukturierung des Arbeitsalltags aus und sollte diesen optimal unterstützen und erleichtern. Schließlich sollten sich das zukünftige Team, Patienten und die Existenzgründer selbst wohlfühlen.

Drei wichtige Fragen für die Neugründung

Bei der Neugründung einer Praxis können Zahnärzte alles, was in der Praxis stehen wird, persönlich aussuchen und testen. Existenzgründer entscheiden, wie die Räumlichkeiten eingerichtet werden sollen, damit sie optisch und funktional zum zukünftigen Team und ihnen selbst passt.

1Wie soll die Praxis aussehen?

Experten sprechen in diesem Zusammenhang auch von der Corporate Identity (kurz: CI). Eine stimmige Unternehmensidentität ist wichtig, damit potentielle Patienten die Praxis positiv wahrnehmen und erinnern. Sie beinhaltet auch das Design – Logo, Website und Praxiseinrichtung sollten miteinander harmonieren und ein stimmiges Gesamtbild ergeben.

2Wie kann die Praxis funktional gestaltet werden?

Eine funktional eingerichtete Zahnarztpraxis ist perfekt auf die vorhandenen Räumlichkeiten zugeschnitten und die Arbeitsabläufe abgestimmt. Sie erfüllt gleichzeitig alle Bedingungen hinsichtlich der Hygiene und Sauberkeit. Hier sollte alles gut durchdacht sein, damit Gründer langfristig Freude an ihrer Einrichtung haben.

3Wie viele Zahnärzte werden in der Praxis arbeiten?

Grundlegend ist auch die Frage nach der Anzahl der praktizierenden Zahnärzte. Gibt es unterschiedliche Anforderungen an Optik und Funktionalität? Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sollten Ansprüche und Wünsche möglichst früh kommuniziert werden.

Drei wichtige Fragen für die Praxisübernahme

Bei einer Praxisübernahme besteht der Vorteil, dass Personal, Equipment und Kundenstamm in der Regel übernommen werden können. Das ist praktisch, doch trotzdem sollte die Ausstattung auf den Prüfstand.

1 Erfüllt die Einrichtung die heutigen Technik- und Hygienestandards?

Es gibt eine Menge EDV, die in einer Praxis unterzubringen ist, modernes Equipment und strenge Hygienevorschriften. Es sollte daher genau geprüft werden, was noch genutzt werden kann und was nicht.

2 Passt die vorhandene Einrichtung zu den eigenen optischen Vorstellungen?

Eine übernommene Praxiseinrichtung sollte Existenzgründern optisch gefallen und die Unternehmensidentität widerspiegeln. Patienten, Team und die Gründer selbst sollten sich wohlfühlen und mit dem Design identifizieren.

3 Sind die Abläufe in der Praxis kurz, effizient und ergonomisch?

Die Praxiseinrichtung sollte zu den individuellen Arbeitsabläufen passen und die Arbeitsabläufe optimal unterstützen. Gründer sollten ganz genau prüfen, was gut funktioniert und wo Verbesserungsbedarf besteht.

Gründer-Tipp von buchholz

Alexander von Minden, Experte für Praxiseinrichtung bei der buchholz GmbH, empfiehlt: „Existenzgründer sollten genug Zeit für die Einrichtung der Praxis einplanen. Bei einer Neugründung ein Jahr, bei einer Übernahme ein halbes Jahr.“ Das ist der ideale Zeitpunkt, um mit den Praxiseinrichtern der buchholz GmbH in Kontakt zu treten. Mit Erfahrung und Expertise helfen die Experten dabei, den Traum der eigenen Praxis zu verwirklichen. Ein persönlicher Fachberater begleitet das Projekt von der Beratung bis zur Montage. Dank VR-Visualisierung können Existenzgründer die eigene Praxis sogar vorab fertig sehen.

Gemeinsam auf Erfolgskurs

Wer sich für die eigene Praxis entscheidet, dem bietet Dampsoft nicht nur schlaue Lösungen für das digitale Praxismanagement − von Anamnese und Aufklärung bis Verwaltung und Abrechnung −, sondern auch wertvolle Unterstützung durch langjährige Erfahrungen mit Praxisübernahmen und Neugründungen, persönlichen Ansprechpartnern, Events für Existenzgründer und ein Netzwerk aus starken Partnern. Machen Sie den ersten Schritt und downloaden Sie kostenfrei unsere Checkliste für Praxisgründer.

Angebote für Existenzgründer
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Patientenbeschwerden Zahnarzt vermeiden mit Athena

Wissen Sie, worüber sich Patienten in Arztpraxen häufig beschweren? Laut dem Bundesverband der AOK gibt es drei Hauptursachen für Pateientenbeschwerden: unfreundliches Verhalten, mangelnde Aufklärung und lange Wartezeiten. Diese Beschwerden zeigen im Umkehrschluss, was eine patientenfreundliche Praxis ausmacht und worauf Zahnärzte schon bei der Gründung achten sollten, um mit der eigenen Zahnarztpraxis erfolgreich durchzustarten.

Professionelle Aufklärung schafft Vertrauen

Eine mangelnde Aufklärung kann im schlimmsten Fall rechtliche Folgen haben und das Ansehen einer Praxis nachhaltig schädigen. Daher ist – besonders für Praxisgründer – eine vertrauensvolle und transparente Arzt-Patienten-Beziehung ausgesprochen wichtig. Zahnärzte sollten sich Zeit nehmen, Patienten kennenzulernen, alle Behandlungsmöglichkeiten und –schritte zu erklären und Ängste zu nehmen. Dabei hilft eine digital gestützte und protokollierte Patientenaufklärung. Anschauliche Bilder und Videos sind für Patienten leicht verständlich und informativ. Mit vorgefertigten und anpassbaren Aufklärungsbögen ist immer an alles gedacht und dokumentiert. So sind Praxisgründer auf der sicheren Seite und Patienten bestmöglich informiert.

Reibungslose Praxisabläufe verringern Wartezeiten

Lange Wartezeiten sind ärgerlich, lassen sich aber einfach durch schlaue Lösungen und mit einer guten Praxisorganisation vermeiden. Ein digitaler Anamnesebogen, der schon zu Hause oder unterwegs ausgefüllt wird, sorgt für weniger Wartezeit in der Praxis und somit ein geringeres Ansteckungsrisiko. So bleibt mehr Zeit für die Beratung und Behandlung der Patienten. Eine automatische Synchronisation mit der Praxissoftware erleichtert den Verwaltungsaufwand für zukünftige Mitarbeiter erheblich und spart eine Menge Zeit und Papier.

Unser Gründer-Tipp: Zufriedene Patienten dank digitaler Assistenz

Für unfreundliches Verhalten wurde leider noch keine Software-Lösung gefunden – für eine mangelnde Aufklärung und lange Wartezeiten schon. Unser Tipp: Die eigene Praxis von Anfang an sicher und effizient mit einer digitalen Assistenz starten. Die Athena-App unterstützt bei der Anamnese, Patientenaufklärung, Beratung und Protokollierung durch einfache Digitalisierung dieser Prozesse. Hierdurch sparen Zahnärzte nachhaltig Zeit und Geld. Athena überträgt eingegebene Daten direkt in die Verwaltungssoftware – automatisch und sicher. Existenzgründer profitieren vom Athena Startup-Paket und erhalten zwei gratis iPads sowie zwei gratis Schulungen.

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Gemeinsam auf Erfolgskurs

Dampsoft bietet für angehende Existenzgründer digitale Kennenlern-Webinare an. Der nächste Termin findet am 11. Juni von 14 bis 16 Uhr statt. Die Teilnehmer erfahren alles zu den Leistungen des Existenzgründer-Pakets von Dampsoft. Dazu gehörten ein exklusiver Kundenservice, ein starkes Partnernetzwerk und Software-Lösungen für einen digitalen Praxisworkflow.

Zu den Webinaren
Weitere Infos für Existenzgründer

 

Dampsoft Kennenlern-Webinar für Praxisgründer

Am Freitag, den 12. März 2021 fand das erste Kennenlern-Webinar „After Work“ − speziell für Praxisgründer- und übernehmer:innen − statt. Zum Start um 14 Uhr begrüßte Maximilian Voigt aus dem Homeoffice die zahlreichen Gäste, die aus dem gesamten Bundesgebiet per Videokonferenz zugeschaltet waren. „Gegenüber früheren Präsenzveranstaltungen wie bspw. im vergangenen Jahr in Köln können wir durch das neue, digitale Veranstaltungsformat deutlich mehr Interessierte erreichen, informieren und hoffentlich für unsere Software-Lösungen für Zahnarztpraxen sowie unser Unternehmen begeistern“, so Max, der bei Dampsoft als Ansprechpartner für Existenzgründer:innen tätig ist.

Von einem Zahnarzt, der auszog, die Praxen seiner Kollegen zu digitalisieren

Sein Vortrag über die Entstehungsgeschichte des Familienunternehmens von 1986 bis heute zeichnet nochmal den spannenden Weg von der selbst ausgetüftelten Praxissoftware des Gründers und Zahnarztes Wolfram Greifenberg aus Damp an der Ostsee nach. Seine Software fand rasch Anhänger unter seinen Kollegen und avancierte zum Bestseller für digitales Praxismanagement auf dem deutschen Dentalmarkt. „Mit mehr als 30 % Marktanteil, arbeitet fast jede dritte Praxis in Deutschland mit dem DS-Win“, fasst Max zusammen. „ Somit haben bereits viele Fachkräfte – so auch Ihre zukünftigen Mitarbeiter:innen – bereits Berührungspunkte und Erfahrungen mit der Praxisverwaltungssoftware von Dampsoft gemacht.“

Schlaue Lösungen für den Praxisalltag

Sandra Jauernig, Außendienstmitarbeiterin von Dampsoft, führte die angehenden Praxisgründer und -übernehmer:innen in einer Stunde durch die wesentlichen Funktionen des DS-Win, wobei diese einen ersten Eindruck vom Umfang der Software erhielten. Bei der Programmvorführung simulierte Sandra in vereinfachter Weise die Routineabläufe einer Zahnarztpraxis, und zeigte, wie diese durch die vielfältigen Softwarelösungen digital abgebildet und erleichtert werden können, u. a.:

digitales Terminmanagement

Anamnese auf dem iPad oder von zu Hause

anschauliche und lückenlos dokumentierte Patientenaufklärung mit der Athena-App

Leistungserfassung und -abrechnung

statistische Auswertungsmöglichkeiten (Controlling Cockpit)

externes Rechnungs- und Mahnwesen (Factoring Cockpit)

Schnittstellen wie bspw. für die Kommunikation mit dem Dentallabor (LabPort)

DS-Win selbst testen oder individuelle Demo

Zwei Stunden Vortrag verflogen wie im Nu und zeigten den Funktionsumfang des DS-Win in seiner Breite und gaben zugleich einen Eindruck von seiner Detailtiefe. Sandra empfahl, wer das DS-Win einmal selbst testen möchte, kann über einen Link auf der Website eine Demo-Version anfordern oder sich für eine individuelle Demo durch einen unserer DS-Win-Profis anmelden.

Am Ende fehlten nur noch ein Kaltgetränk und der persönliche Austausch unter den Teilnehmern, zu dem Max unter anderen Umständen und an einem anderen Ort gerne noch eingeladen hätte. Aber auch dafür findet Dampsoft noch eine Lösung und Max verspricht den Teilnehmern eine kleine Überraschung.

Weitere Termine für 2021 stehen bereits

Wenn Sie das erste Kennenlern-Webinar verpasst haben, können Sie sich hier schon für den nächsten Termin am 11. Juni 2021 einen Platz sichern. Wir freuen uns auf Sie!

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