Notfalldaten (NFD)

Nein, im Grunde warten Sie, dass sich ein Patient bei Ihnen mit vorhandenen Notfalldaten auf der eGK zum Auslesen meldet.

Es ist keine schriftlich Zustimmung notwendig, da der Zugriff durch die PIN-Eingabe des Patienten gewährt wird.

Im Notfall (z. B. bei Ohnmacht) kann der Patient keine Zustimmung geben. Für diesen Fall gibt es die Möglichkeit, das Auslesen als Notfall zu kennzeichnen. Ansonsten ist eine Zustimmung in Form einer PIN-Eingabe notwendig. Diese PIN wird dem Patienten von der  Krankenkasse ausgehändigt.

Die PIN-Eingabe erfolgt über das Kartenlesegerät.

Verwenden Sie eine Cherry-Tastatur, so bietet der Hersteller der Tastatur zusätzliche Lösungen zur PIN-Eingabe für den Patienten an. Anderenfalls ist die PIN-Eingabe vom Patienten über die Cherry-Tastatur vorzunehmen.

Bei Fragen wenden Sie sich an den jeweiligen Hersteller Ihrer Cherry-Tastatur.

Im Normalfall werden die Notfalldaten vom Hausarzt des Patienten auf der eGK hinterlegt. Der Patient benötigt eine eGK der neueren Generation, hierzu wenden sich die Patienten an ihre Krankenkasse.

Hierzu wendet sich der Patienten an seine Krankenkasse.

Für das Auslesen der Notfalldaten ist die gesteckte eGK des Patienten erforderlich.

Für das Hinterlegen/Signieren der Notfalldaten auf der eGK ist der eHBA notwendig. In diesem Fall müssen die eGK und der eHBA gleichzeitig im Kartenleser gesteckt sein.

Kopiert werden die Notfalldaten, wenn diese verändert oder ergänzt wurden, um sie auf die eGK zu übertragen, damit andere Ärzt:innen diese Änderungen auslesen können. Das Übertragen ist nur mit der eGK des Patienten und dem eHBA des Arztes am Kartenlesegerät möglich, siehe e-health-Anleitung im Abschnitt 7. Die Anleitung finden Sie hier

Im Moment des Auslesens muss die eGK gesteckt sein, da die Daten auf ihr gespeichert sind. Voraussetzung ist, dass dass auf der eGK bereits Daten z. B. Vom Hausarzt, gespeichert wurden.

Notfalldaten können  von jeder Station aus eingetragen werden. Hierfür muss eine Kopie der vorhandenen Daten erstellt werden, die dann von jedem Arbeitsplatz aus bearbeitet werden kann. Das Übertragen ist nur mit der eGK des Patienten und dem eHBA des Arztes am Kartenlesegerät möglich.

Ja, wenn der Patient auf seiner Karte die Notfalldaten hinterlegt hat, dann werden diese in der Kartei/Patinfo des Patienten gespeichert, sofern sie ausgelesen wurden. Neben dem Reiter „Risikofaktoren“ (Symbol R) gibt es einen Reiter für die Notfalldaten.

Ja, eine Erläuterung finden Sie in unserer e-health Anleitung im Abschnitt 7. Die Anleitung finden Sie hier.

Öffnen Sie die NFD Ihres Patienten, z. B. über die Risikofaktoren. Wechseln Sie in den Reiter „Notfalldaten“. Es können ausschließlich die zuletzt erstellten NFD hochgeladen werden. Wenn Sie einen älteren Plan wählen, ist die Schaltfläche inaktiv.

Wählen Sie den aktuellen Notfalldatensatz, um diesen in die ePA zu übertragen. Klicken Sie im oberen Bereich auf >>ePA-Upload<<.

Ausführliche Informationen finden Sie in unserer e-health-Anleitung im Abschnitt 9. Die Anleitung finden Sie hier.