Zahnärztin Xenja Walendy im Interview

Im ersten Teil des Interviews verriet uns Xenja Walendy, Zahnärztin und Fachzahnärztin für Oralchirurgie, wie sie ihre eigene Praxis von Anfang an digital aufgestellt hat. Doch eine Zahnarztpraxis führt man nicht allein! Neben ihrem Team, kann sich die Gründerin immer auf ihren Mann Bastian verlassen, der im Hintergrund administrative Aufgaben übernimmt.

Frau Walendy, Sie haben 2018 Ihre eigene Praxis in Frankfurt am Main gegründet. Welche Aufgaben geben Sie ab, um sich Ihren Patient:innen widmen zu können?

Eine eigene Praxis zu führen, bringt viele neue Aufgaben mit sich, in die man sich erst einmal einarbeiten muss. Schließlich hat man Zahnmedizin studiert, aber nicht unbedingt Betriebswirtschaft. Gerade in der Gründungsphase ist man darauf angewiesen, Aufgaben abgeben zu können. Ein großer Punkt für mich ist dabei die IT. Ich bin zum Beispiel eine super Handwerkerin, aber von Elektrik lasse ich – genau wie von IT-Aufgaben – lieber die Finger. Daher habe ich einen Techniker, der dafür sorgt, dass die Praxis-IT immer funktioniert. Mein Mann Bastian ist für die Administration im Hintergrund zuständig. Er installiert zum Beispiel alle DS-Win General-Updates und hat Athena für die Praxis eingerichtet.

Und wie lief die Einrichtung der Athena-App?

Bastian hat Athena ganz einfach selbst installiert und eingerichtet. Er konnte Schritt für Schritt den Online-Anleitungen dazu folgen. Als es um das Aufsetzen unserer eigenen Formulare, wie zum Beispiel der Anamnesebögen ging, stand er in Kontakt mit dem Kundenservice, der ihm schnell weiterhelfen konnte. Ich konnte mich da komplett rausziehen. Mittlerweile gebe ich ihm nur Bescheid, sobald ich per Mail den Hinweis bekomme, dass ein neues Athena-Update zur Verfügung steht. Er ist jeden Freitag in der Praxis, um sich der Buchhaltung zu widmen und macht dann das Update gleich mit.

Wie wird die digitale Aufklärung und Anamnese im Praxisalltag angenommen?

Für meine Kolleg:innen, Patient:innen und mich ist der Umgang mit Athena selbstverständlich geworden. Sobald Athena eingerichtet war, lief der Übergang von Papier zu digitalen Dokumenten super einfach. Denn die Bedienung über das iPad funktioniert intuitiv und die Übertragung wichtiger Daten ins DS-Win läuft ganz automatisch und sicher über die Athena-Box.

Nicht verpassen: Im dritten Teil des Interviews, das im September erscheint, stellt Xenja Ihre absoluten Lieblings-Funktionen der Athena-App vor.

FAQ – Implementierung und Datensicherheit

Die Zahnarztpraxis bzw. Ihr Techniker nimmt die Installation mithilfe der Anleitung selbst vor. Per Remote-Schulung gibt es für Sie eine Einweisung in die Produktfunktionen.

Die Athena-App wird mittels der Athena-Box an Ihr Praxisnetzwerk angebunden. Ihre aktuellen Patientendaten werden nach der Anbindung automatisch vom DS-Win an Athena übertragen. Gleichzeitig stehen Ihnen alle Dokumente und Risikofaktoren aus der Athena-App im DS-Win zur Verfügung.

Ja, alle Patientendaten und Formulare werden automatisch und sicher über einen kleinen Server (die Athena-Box) mit Ihrem DS-Win synchronisiert. Dokumente werden auf ihrem iPad verschlüsselt, sodass Sie diese bei Bedarf passwortgeschützt per Mail an den Patienten versenden können.

Nein, alle Patientendaten werden nur im internen Netzwerk zwischen iPad und Athena-Box umhergeschickt. Allerdings ist für die Versendung der Anamnesebögen ein Internet-Zugang und ein E-Mail-Konto notwendig.

Ja, alle Standard-Dokumente sind in sieben Sprachen verfügbar und können einfach und individuell im Formular-Editor angepasst werden.