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Homeoffice mit DS-Win Zahnarztsoftware

Für viele Arbeitnehmer ist das Homeoffice zum Schutz vor unnötigen Infektionen durch das Corona-Virus schon zur Normalität geworden. Während auf höchster Bundesebene gerade noch diskutiert wird, ob es für Unternehmen eine gesetzliche Verpflichtung zur Arbeit im Homeoffice geben soll, stellt sich die Frage für Zahnarztpraxen wohl kaum – oder doch? Für die Mitarbeiter:innen mit Verwaltungs- oder Abrechnungstätigkeiten hat Dampsoft eine Lösung parat, wie man auch in Zahnarztpraxen Kontakte in Zeiten der Corona-Pandemie reduzieren kann: Mit dem DS-Win gibt es die Möglichkeit, über eine gesicherte Verbindung vollen Zugriff auf das Programm von einem heimischen PC oder Laptop zu arbeiten. Und das Beste: Nicht nur in Krisenzeiten ist diese Möglichkeit für Dampsoft-Kunden kostenlos.

Was sind die technischen Voraussetzungen?

/ Eine Lizenz für das DS-Win-Plus oder DS-Win-Pro
/ Eine permanente Datenfernübertragungsverbindung zwischen Heimarbeitsplatz und Praxis (z. B. über DSL oder ähnliche Verbindung)
/ Mindestens DSL 1000 am Heimarbeitsplatz und DSL 6000 in der Praxis
/ Wichtig in der Praxis ist die Uploadgeschwindigkeit, diese sollte mindestens 128 kb/Sek. betragen
/ Empfohlen wird ein VPN (Virtual Private Network) und ein Virenscanner

Dampsoft unterstützt bei der Einrichtung 

Um mit dem DS-Win im Homeoffice arbeiten zu können, sind ein paar Einrichtungsschritte notwendig. Dampsoft-Kunden können hierfür einfach per E-Mail unter vertrieb@dampsoft.de oder telefonisch unter 04352 9171-16 Kontakt aufnehmen. Danach steht dem bequemen und flexiblen Arbeiten von zu Hause aus nichts mehr im Weg!

Corona Zahnärzte wirtschaftliche Lage

Nachdem Deutschlands Zahnarztpraxen zwischen März und Mai 2020 signifikante Rückgänge der Leistungserbringung verkraften mussten, hatte sich die Lage im weiteren Jahresverlauf 2020 deutlich stabilisiert. Die Verluste des Frühjahres konnten im Sommer und Herbst weitgehend aufgeholt werden – ein Trend, der sich auch zum Jahresbeginn 2021 fortschreibt. Wie es den Zahnarztpraxen mit Blick auf das Gesamtjahr 2020 erging und wie der Ausblick für 2021 ist, analysiert in diesem Gastbeitrag Christian Brendel, Geschäftsführer der solvi GmbH.

Zahnärztliche Honorarumsätze auf Jahressicht nur minimal gesunken

Nach einer Studie der solvi GmbH konnten Deutschlands Zahnarztpraxen die Honorarverluste des ersten Lockdowns im Jahresverlauf 2020 noch weitgehend aufholen. „Zu unserer großen Freude konnten wir in unserer Analyse von täglichen Echtdaten aus knapp 100 Praxen zeigen, dass Deutschlands Zahnärzteschaft das Jahr 2020 dank gemeinsamer Anstrengung noch halbwegs retten konnte“, erklärt Christian Brendel, Geschäftsführer der solvi GmbH. Nach sechs äußerst schwachen Wochen im Frühjahr konnten die Verluste im Sommer und Herbst durch ausgeweitete Öffnungszeiten, weniger Reise- und Urlaubstätigkeit und aktive Patientenkommunikation weitgehend kompensiert werden. „Die Weihnachtszeit war erneut von deutlichen Rückgängen gekennzeichnet, was der freiwilligen Selbstisolation weiter Bevölkerungsteile für ein sicheres Weihnachtsfest geschuldet sein dürfte“, führt Brendel weiter aus. „Nach unseren Berechnungen steht unterm Strich auf Jahressicht ein leichter Rückgang der Umsätze von Deutschlands Zahnarztpraxen i. H. v. ca. -1 %. Die Leistung der Zahnärzteschaft in 2020 übertraf damit unsere Erwartungen aus dem Sommer, wir waren damals von einem Rückgang von ca. -3 % bis -5 % ausgegangen.“

Durchschnittsbetrachtung darf über große Bandbreite nicht hinwegtäuschen

Nicht hinwegtäuschen dürfen diese Zahlen aber über die Tatsache, dass es viele Härtefälle gab und gibt. Besonders betroffen waren etwa Praxen mit überdurchschnittlich altem Patientenstamm, Praxen in von COVID-19 besonders stark betroffenen Regionen, Praxen in Bürovierteln und vor allem Kombinationen daraus. Besonders kritisch ist die Lage nach wie vor auch für alle neu gegründeten oder kürzlich übernommenen Praxen sowie für all jene, die jüngst stark expandierten.

Trotzdem lässt sich festhalten, dass die Zahnärzteschaft schnell und richtig gehandelt hat. So geht aus einer weiteren solvi-Studie hervor, dass die meisten Zahnarztpraxen schon im März und April 2020 in erheblichem Maße liquide Mittel besorgt oder organisch aufgebaut haben. Diese Liquidität diente den Praxen im weiteren Jahresverlauf 2020 als Puffer und Sicherheitsreserve und verblieb – im Vergleich zu den Vorjahren – auf einem deutlich erhöhten Niveau. Gleichzeitig konnte das Patientenaufkommen mit klarer und direkter Kommunikation nachhaltig stabilisiert werden.

Bisheriger Anstieg der Leistungserbringung weckt Hoffnung

Für 2021 kann die Zahnärzteschaft jedoch vorsichtig optimistisch sein. In den ersten Wochen scheint es bereits Nachholeffekte aus der besonders schwachen Weihnachtszeit zu geben. So lag die Leistungserbringung in den Praxen zwischen KW 1 und KW 6 2021 im Median gut 10 % über dem Vorjahr. Dessen ungeachtet sank die Überperformance zum Vorjahr aber in den letzten vier Wochen kontinuierlich und lag in KW 6 nur noch bei ca. 5 %.

Im weiteren Verlauf des ersten Quartals dürften die Patientenzahlen vermutlich weiterhin leicht unter Druck stehen, zumal das Infektionsgeschehen aufgrund er neuen Mutanten und vorzeitiger Lockerungen zuletzt wieder ansteigt. „Wir gehen kurzfristig keinesfalls von einem starken Rückgang der Patientenzahlen aus, wie wir ihn im März und April 2020 beobachten könnten“, so Brendel. „Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir in den Sommer hinein sinkende Infektions- und Todeszahlen in Folge der zunehmenden Durchimpfung der Bevölkerung. Entsprechend gehen wir auch für Zahnarztpraxen von einer graduellen Rückkehr zur Normalität und zu den gewohnten Patientenzahlen in allen Alters- und Risikogruppen aus. Bei älteren Patientengruppen dürfte es nach erfolgreicher Immunisierung sogar zu leichten Nachholeffekten aus 2021 kommen“, hält der Finanz-Experte abschließend zum weiteren Ausblick fest.

Praktische Tipps für den weiteren Jahresverlauf
1
Beschäftigen Sie sich weiterhin fortlaufend mit den Praxisfinanzen – Bedingt durch eventuelle Nachzahlungen für Steuer- oder Mietstundungen, die Tilgung einer zusätzlichen Kreditnutzung oder die Zurückzahlung von Staatshilfen kann es zu unerwarteten Verwerfungen und finanziellen Engpässen kommen.
2Nutzen Sie den Winter und das Frühjahr, um Ihre Praxis strukturell und organisatorisch weiter zu optimieren – so werden sie gestärkt aus der aktuellen Situation hervorgehen.
3
Nutzen Sie die neuen Fortbildungsmöglichkeiten wie etwa Live-Onlineseminare, Videoschulungen, digitale Kongresse oder Podcasts als Möglichkeit zur Weiterbildung. Größere Präsenzveranstaltungen dürften bis auf weiteres leider nicht durchführbar sein.
4Behalten Sie weiterhin Ihr Patientenaufkommen und Ihre Leistungserbringung genau im Auge; beides sind vorlaufende Indikatoren für Ihren Geldzufluss der Zukunft und damit auch für Ihren Kontostand von morgen.

Quelle: solvi GmbH, am 23. Februar 2021

* Die solvi GmbH weist darauf hin, dass es sich bei den vorgelegten Zahlen um eine Analyse eines nicht repräsentativen Praxis-Panels handelt. Die Ergebnisse erheben daher keinen Anspruch auf Repräsentativität. Die solvi GmbH geht dennoch davon aus, dass die darin zu sehenden Entwicklungen und Größenordnungen wertvolle Anhaltspunkte liefern können und sich im Zeitablauf im Wesentlichen bestätigen und weiter verfestigen.

Seit dem 1. Juli ist die Umsatzsteuer bis Jahresende von 19 auf 16 bzw. von 7 auf 5 Prozent gesenkt worden. Zahnärzte mit Eigenlabor und Umsatzsteuer betrifft dies bei eigenen Rechnungen, alle anderen Zahnärzte beim Rechnungseingang. Wir haben für Sie die wichtigsten Tipps und Tricks zur Umsatzsteuersenkung in der Zahnarztpraxis zusammengestellt.

LEISTUNGSERBRINGUNG ENTSCHEIDET
Welcher Steuersatz muss auf die Rechnung? Das entscheidet sich allein danach, wann die Leistung erbracht wurde – vor oder seit dem 1. Juli 2020. Wann Sie die Rechnung schreiben oder wann bezahlt wird, ist unerheblich. Doch es gibt die nachfolgenden Grenzfälle, bei denen nicht sofort klar ist, wann die Leistung erbracht wurde:

1. Dienstleistungen sind das Tagesgeschäft des Zahnarztes, sie gelten als erbracht, sobald die Tätigkeit des Zahnarztes abgeschlossen ist.

2. Lieferungen sind erbracht, sobald der Kunde die Ware abholt bzw. sie dem Spediteur übergeben wird.

3. Zahnprothetik hingegen sind Werkleistungen, sie sind erbracht, sobald sie fertiggestellt sind. Hierfür ist die Abnahme der entscheidende Zeitpunkt – bei Zahnprothesen die Eingliederung.

4. Teilleistungen, die in den Zeitraum des zweiten Halbjahres 2020 fallen, werden mit dem reduzierten Satz besteuert. Dies gilt auch für Wartungsverträge. Enden Jahresverträge zum 31. Dezember 2020, fällt auch hier nur die geringere Umsatzsteuer an.

KLEINUNTERNEHMER-REGELUNGEN BEACHTEN
Liegt der Umsatz der Praxis bei umsatzsteuerpflichtigen Leistungen zuzüglich der Steuer im vorigen Jahr bei höchstens 17.500 Euro und wird dieses Jahr 50.000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen, so gilt auch für Zahnarztpraxen die Kleinunternehmer-Regelung. Das bedeutet: Sie müssen für eigentlich umsatzsteuerpflichtige Leistungen keine Umsatzsteuer ausweisen.

GROßE ANSCHAFFUNGEN JETZT TÄTIGEN
Clever agieren können Sie, wenn Sie nun solche Dinge anschaffen, bei denen Sie die Umsatzsteuer nicht als Vorsteuer erstattet bekommen – z. B. beim Erwerb eines neuen Autos (am besten mit E-Antrieb) oder eines neuen Röntgengeräts für die Praxis. Den Einkauf von Geräten für Ihr Eigenlabor hingegen können Sie getrost verschieben – hier bekommen Sie die Umsatzsteuer ja sowieso erstattet.

 

Der Corona-Shutdown hat uns als Lösungsanbieter dazu motiviert, unseren Kunden schnelle und innovative Software-Updates zu bieten. Diese sollen Zahnärzte und ihr Praxisteam vor allem im aktuellen Praxisalltag unterstützen, der geprägt ist von Kontaktsperren und verschärften Hygieneauflagen. Deshalb haben wir die Weiterentwicklung der digitalen Anamnese mit der Athena-App genau jetzt vorangetrieben, da sie am dringendsten benötigt wird, um eine mögliche Sicherheitslücke im Praxisablauf zu schließen. Mit der neuen Funktion „Anamnese@Home“ wird eine einfache und sichere Anamnese von zu Hause ermöglicht. „Die Idee war schon länger in unseren Köpfen, aber die Corona-Pandemie, die Kontaktsperre und die damit verbundenen Herausforderungen in den Zahnarztpraxen haben uns veranlasst, die Prioritäten neu zu ordnen,“ so Dietmar Hermann, Zahnarzt und Leiter des Produktmanagements bei Dampsoft.

KONTAKTLOS UND AUTOMATISCH: DIGITALE FERNANAMNESE 

Mit der neuen Funktion „Anamnese@Home“ wird die papierlose Verwaltung noch einfacher und sorgt zudem für noch mehr Sicherheit in den Praxen: Die Patienten geben ihre Daten kontaktlos und bequem zu Hause auf PC, Tablet oder Smartphone in ein Online-Formular ein. Neben den allgemeinen Fragen beantworten die Patienten nun standardmäßig auch „Besondere Gesundheitsfragen bezüglich COVID-19“. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass noch vor Eintreffen der Patienten in der Praxis die Daten digital übermittelt werden. Somit werden Risikopatienten vorab erfasst, Kontakte untereinander vermieden und die Verweildauer im Wartezimmer reduziert. Auf diese Weise können andere Patienten und das Praxispersonal wirksam vor möglichen Infektionen geschützt werden. „Durch „Anamnese@Home“ können wir hoffentlich einen wertvollen Beitrag zur Reduzierung des Ansteckungsrisikos in den Praxen leisten. Die Optimierung des Workflows ist aus heutiger Sicht ein positiver Nebeneffekt, dafür mit Langzeitwirkung“, so Dietmar Hermann.

EINBLICKE IN DIE ATHENA-APP

Sie möchten „Anamnese@Home“ und die weiteren Funktionen von Athena näher kennenlernen? Kompakte Einblicke erhalten Sie bei einer unserer kostenfreien Produktvorstellungen, bei denen Ihnen die Highlights und Vorteile der Athena-App in 30 Minuten erläutert werden. Noch individueller und mit viel Raum für Rückfragen sind unsere Demo-Termine, bei denen Ihnen einer unserer Athena-Experten persönlich zur Seite steht.

>> Athena Produktvorstellung
>> individueller Demo-Termin

Wenn sich hustende oder Patienten mit Fieber in die Zahnarztpraxis vorstellen, beginnt das Stirnrunzeln: Wie sollte man sich als Zahnarzt und als Praxisteam verhalten? Zur Erinnerung: Die häufigsten Symptome bei einer Covid-19-Erkrankung sind Husten (49 %) und Fieber (41 %), daneben z. B. Schnupfen und der Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns (RKI-Institut, Erhebung vom 5. Juni 2020). In Zeiten der Corona-Pandemie hilft es, die Patienten gedanklich in drei Kategorien einzuteilen.

PATIENTEN OHNE SYMPTOME

Die üblichen Hygienemaßnahmen einer Zahnarztpraxis reichen aus bei unauffälligen und symptomlosen Patienten.

PATIENTEN MIT SYMPTOMEN WIE HUSTEN ODER FIEBER

Eine Verschiebung der Behandlung sollte erwogen werden bei Patienten mit Covid-19-typischen Symptomen wie trockenem Husten oder Fieber. Ausnahme: Es handelt sich um einen zahnmedizinischen Notfall. Hier sollte bei der Behandlung besonders streng auf Schutzmaßnahmen wie Mund-Nasen-Schutz und Schutzbrille sowie Handschuhe geachtet werden. Patienten mit Covid-19-Symptomen sollten auf jeden Fall an ihren Hausarzt bzw. das Gesundheitsamt verwiesen werden.

PATIENTEN MIT DRINGENDEM VERDACHT AUF COVID-19

Bei Patienten mit dringendem Covid-19-Verdacht – Patient zeigt Symptome und hatte Kontakt mit einem an COVID-19 erkrankten Patienten – muss das Gesundheitsamt informiert werden, damit es weitere Schritte einleitet, um die Ausweitung der Corona-Pandemie einzudämmen.

 

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Noch immer bleiben viele Patienten weg, weil sie Bedenken haben, sich in der Zahnarztpraxis mit dem Corona-Virus anzustecken. Praxisinhaber können daher überlegen, ob sie finanzielle Unterstützung in Anspruch nehmen wollen. Welche Hilfen kommen in Frage? Wir haben drei Möglichkeiten zusammengestellt.

WANN FLIESST KURZARBEITERGELD?

Bei fernbleibenden Patienten sind mitunter nicht alle Beschäftigten einer Zahnarztpraxis ausgelastet, etwa in der Prophylaxe. Beträgt der Arbeitsausfall mindestens 10 Prozent und sind ebenfalls mindestens 10 Prozent der Mitarbeiter betroffen, kann der Praxischef Kurzarbeitergeld beantragen. Zuständig ist die örtliche Arbeitsagentur. Nicht erforderlich ist, dass Mitarbeiter vor dem Antrag „Minusstunden“ aufgebaut haben. Wird Kurzarbeit genehmigt, erhält der Beschäftigte mit Kindern 67 Prozent seines Gehalts, wenn er keine Kinder hat 60 Prozent. Die Sozialbeiträge zahlt die Bundesagentur anstelle des Praxisinhabers. Das Geld erhält er aber nicht von der Arbeitsagentur, sondern von der Zahnarztpraxis.

Praxistipp:

Eine Erkrankung des Praxisinhabers begründet keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld. Soll Kurzarbeit beantragt werden, ist dies zuvor mit dem Beschäftigten zu vereinbaren. In der Regel wird man sich hierbei einigen können. Eine einseitige Anordnung ist nicht möglich.

KFW-KREDITE SICHERN DIE LIQUIDITÄT DER PRAXIS

Unter der Überschrift „KfW-Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen“ bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Unterstützung bei Ausfällen während der Corona-Pandemie an. Unterteilt wird in ein Programm für Unternehmen, die länger als 5 Jahre und solche, die kürzer als 5 Jahre am Markt sind. Durch diese Programme sichert die KfW-Bank bis zu 90 Prozent Ihres Kredites ab. Angeboten wird auch ein sog. Betriebsmittelkredit, um laufende Kosten wie Gehälter, Miete und Energiekosten bestreiten zu können. Bei der KfW-Bank sind solche Kredite unter den Stichworten „Unternehmerkredit“ und „ERP-Gründerkredit ‒ Universell“ zu finden.

Praxistipp:

Beantragen müssen Sie das Geld bei Ihrer Hausbank. Diese prüft, ob sie die „restlichen“ 10 Prozent des Risikos übernimmt und sie entscheidet auch, ob Ihnen der Kredit gewährt wird.

STEUERERLEICHTERUNG FÜR ZAHNÄRZTE

Die Finanzämter wurden aufgrund der Corona-Pandemie angewiesen, Anträge auf Herabsetzung oder Aussetzung von Steuervorauszahlungen 2020 wohlwollend zu prüfen. Für Zahnärzte heißt dies: Einkommensteuer-Vorauszahlungen können auf Antrag auf bis zu 0 Euro heruntergesetzt werden. Somit stehen Zahnarztpraxen in den jetzigen Krisenzeiten mehr Geld zur Verfügung. Hat die Praxis derzeit Steuerschulden, sind die Finanzämter angewiesen, Steuerstundungen zu gewähren. Dies bedeutet, dass die Steuerzahlungen erst später fällig werden – das Geld steht somit jetzt zur Verfügung.

Praxistipp:

Steht Ihre Praxis beim Finanzamt in der Steuerschuld und wurden bereits Säumniszuschläge erhoben, sollen diese vom Finanzamt bis Ende dieses Jahres erlassen werden. Zudem sind die Ämter angewiesen, auf Vollstreckungsmaßnahmen zu verzichten, wenn diese aufgrund eines Vollstreckungsverfahrens durch die Corona-Pandemie notwendig wurde.

 

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Die Bundesregierung hat ein Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket verabschiedet, welches die Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 16 Prozent und von sieben auf fünf Prozent vorsieht. Die Steuersenkung wird befristet vom 01.07. bis zum 31.12.2020 gelten. Den ausführlichen Bericht der Bundesregierung lesen Sie hier.

KOSTENLOSES WEBINAR ZUR MEHRWERTSTEUERSENKUNG
Als Ihr Softwareanbieter arbeiten wir bei Dampsoft bereits an einer möglichst komfortablen Lösung und werden Sie umgehend per E-Mail informieren, sobald diese vorliegt. Melden Sie sich jetzt schon zu einem unserer kostenfreien Webinare „Neues im General-Update“ im Juni an, in dem unsere Experten Sie zum Thema Mehrwertsteuersenkung und den wichtigsten Änderungen im General-Update informieren werden. Das 60-minütige Webinar ist geeignet für Praxisinhaber und Praxismitarbeiter. Zur Auswahl stehen drei Termine am 22., 24. und 29. Juni.

JETZT ANMELDEN:
www.dampsoft.de/webinare