Beiträge

eHBA bestellen und Gutes tun

Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) startet ab 01.10.2021. Dafür benötigen Zahnärzt:innen einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA). Wir zeigen Ihnen, wie Sie den eHBA bestellen und dazu noch einen Beitrag für die Umwelt leisten können.

Mit der eAU wird der bislang manuelle und ressourcenaufwändige Arbeitsprozess in der Zahnarztpraxis – Formulare bestellen, bedrucken, an Patienten übergeben, an Krankenkasse senden – nahezu vollständig digitalisiert. Bspw. nach einer kieferchirurgischen OP wird die AU nicht länger dem Patienten ausgehändigt, sondern – ohne Umwege – von der Praxis an die Krankenkasse gesendet. Das spart nicht nur Zeit und Geld, sondern auch erheblich viel Papier.

Wer eAU sagt, muss auch eHBA sagen!

Ist Ihre Praxis startklar für die eAU? Um die TI-Anwendungen zu nutzen und Formulare zu unterzeichnen, benötigen Zahnärzt:innen unter anderem einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) und Praxisausweis (SMC-B) zur eindeutigen Identifizierung. Bestellen Sie jetzt direkt bei unserem Partner SHC+CARE, dann wird für jeden ausgestellten eHBA und SMC-B ein Baum in Ihrem Namen gepflanzt. Los geht’s!

ePa-Sanktionen vorerst ausgesetzt. e-health

Kurz vor dem Stichtag am 1. Juli zur verpflichtenden Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA), gab das Bundesgesundheitsministerium eine Ausnahme der Sanktionen bekannt. Einige Hersteller konnten Zahnarztpraxen nicht pünktlich beliefern, was den flächendeckenden Start der ePA unmöglich machte. Zahnarztpraxen sollten sich trotzdem nachweislich um die Beschaffung der benötigten Komponenten kümmern.

Bundesgesundheitsminister verspricht Aussetzen der ePA-Sanktionen bei Unverschulden

Seit dem 1. Januar stellen die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten auf Wunsch eine ePA zur Verfügung. Viele Zahnarzt- und Arztpraxen konnten diese Akten bis vor Kurzem jedoch noch nicht befüllen oder einsehen, weil die dafür nötigen Komponenten, insbesondere das Konnektor-Update und die Anpassung der Praxisverwaltungssoftware (PVS), noch nicht zur Verfügung standen. Mittlerweile unterstützen alle Konnektor-Hersteller die ePA.

Die Sanktionen könnten ausgesetzt werden, „wo objektiv eine Umsetzung nicht geleistet werden kann“, hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf dem Deutschen Ärztetag am 4. Mai 2021 zugesichert. Deshalb geht die KZBV bis auf Weiteres davon aus, dass der Gesetzgeber es duldet, dass Praxen nicht sanktioniert werden, die die Frist unverschuldet nicht einhalten konnten.

Abwarten schützt nicht vor Sanktionen

Doch was genau bedeutet „unverschuldet“? Es gibt keine formelle Stellungnahme des Bundesgesundheitsministeriums, die eine Aussetzung der Sanktionen genau regelt. Daher empfiehlt die KZBV, dass sich Zahnarztpraxen nachweislich um die Beschaffung der erforderlichen Dienste und Komponenten bemühen sollten, um nicht unter die möglicherweise doch gesetzlich verankerten Sanktionen zu fallen.

Dies trifft zum Beispiel auf etwa 50 % der deutschen Zahnarztpraxen zu, die bisher noch keinen eHBA bestellt haben. Dieser zählt zu den notwendigen Komponenten für die ePA.

Auch Dampsoft empfiehlt allen noch unentschlossenen Zahnärzt:innen, sich zeitnah – bis spätestens zum 01.10.2021 – für den Einsatz der ePA zu entscheiden. Mit der Produkterweiterung e-health können DS-Win-Anwender alle notwendigen Anforderungen abdecken und sich vor Honorarabzügen schützen.

Die Weichen sind gestellt: ePA ab Q4-2021 flächendeckend einsatzbereit?

Aus Sicht der gematik sind mittlerweile die technischen Weichen für die bundesweite Einführung der ePA gestellt: Alle Arztpraxen und Krankenhäuser könnten in den nächsten Wochen das Update für ihren Konnektor installieren. Die Updates des Konnektors und des PVS sind notwendig, um die ePA nutzen zu können.

Auch wenn die Umsetzung der technischen Voraussetzung auf derb Zielgeraden ist, so stellt sich noch die Frage, ob die ePA auf Seiten der Patient:innen in 2021 überhaupt schon von Interesse ist. Aktuell haben sich erst 1 % der Kassenpatient:innen die ePA freischalten lassen. Vermutlich ändert sich dies, sobald u. a. das Zahnbonusheft in der ePA abgebildet werden kann.

Alles startklar? Tipps von Dampsoft

Die Zahnarztpraxen, die sich für das e-health-Paket von Dampsoft sowie den RISE-Konnektor entschieden haben, sind technisch bestens vorbereitet. In unserer Checkliste erklären wir ausführlich, welche Hard- und Softwarekomponenten Sie für den Anschluss an die TI berücksichtigen müssen.

e-health und KIM online bestellen
eHBA was müssen Zahnärzte wissen?

Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) ist der Zahnarztausweis der Zukunft. Nur wer sich mit dem Ausweis im Scheckkarten-Format authentifiziert, kann künftig auf die zentralen Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) zugreifen. Dazu zählen unter anderem der elektronische Medikationsplan (eMP), das Notfalldatenmanagement (NFDM), der eArztbrief und die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU).

Welche Funktionen übernimmt der eHBA?

Die Anwendungen der TI können zum Schutz der Patientendaten nur in Verbindung mit dem eHBA genutzt werden. Neben der Berechtigungsfunktion zum Lesen und Beschreiben der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und deren Anwendungen enthält der eHBA ein qualifiziertes elektronisches Zertifikat, mit dem die qualifizierte elektronische Signatur (QES) erzeugt werden kann. Das ermöglicht zum Beispiel das digitale Versenden von eArztbriefen, die bisher postalisch oder per Fax zwischen Ärzten versendet wurden. Durch die digitale Übertragung müssen Zahnärzte und deren Mitarbeiter die Briefe nicht mehr drucken und kuvertieren, wodurch insbesondere Papier und Zeit eingespart werden.

Ein-Klick-Abrechnung – digital statt postalisch

Auch bei der Abrechnung kann der eHBA zur Kostenersparnis beitragen. Durch den Ausweis können Sammelerklärungen rechtsverbindlich signiert werden. Bisher mussten diese ausgedruckt, von Hand unterschrieben und pünktlich postalisch an die KZV gesendet werden. Mittels TI und eHBA entfallen die Versandgebühren für ein Einschreiben mit Rückschein (z. B. Deutsche Post aktuell Briefporto + 4,70 €), die bisher für die Abgabe jeder Sammelerklärung aufgewendet werden mussten, um diese abzusichern. In der neuesten eHBA-Generation 2.1 ist die Ein-Klick-Abrechnung bereits Standard.

So bestellen Sie den eHBA der neuesten Generation 2.1

Für Dampsoft-Kunden ist der eHBA neben der Freischaltung des e-health Produktpakets im DS-Win und dem Konnektor-Update eine der drei Voraussetzungen zur Nutzung der Telematik-Anwendungen. Den eHBA können Zahnärzte in wenigen Schritten über die Website von SHC+CARE beantragen (bitte im Feld Partnercode „Dampsoft“ angeben). Die Kosten für den Ausweis belaufen sich auf etwa 500 € für fünf Jahre. Ein Teil der Aufwendungen (233 €) wird durch die KZBV erstattet.

SHC+CARE hat von der Gesellschaft für TI-Anwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik) die Zulassung als Anbieter des eHBA erhalten und wird sukzessive die Zulassung für jeden Gesundheitssektor und jede Landes-Leistungserbringerorganisation erreichen. In mehreren vorherigen Zulassungsverfahren hat SHC nachgewiesen, dass die eHBAs kompatibel zu allen Komponenten der TI sind und das qualifizierte Zertifikat auf dem eHBA gemäß den europäischen Richtlinien (eIDAS) umgesetzt ist.

eHBA bestellen (Partnercode: „Dampsoft")

Mehr zum e-health Telematik-Paket