Beiträge

Interview Update mit Dr. Lilly Qualen

Dr. Lilly Qualen hat mit 26 Jahren den Sprung ins kalte Wasser mit eigener Praxis gewagt. Im Magazin „dentalfresh“ (Oemus Media AG) beantwortet sie regelmäßig Fragen rund um Leben, Lieben und Arbeiten als selbständige Zahnärztin und frischgebackene Mutter. Lesen Sie hier einen Auszug aus der Ausgabe 2-2021.

Hand auf Herz und Bauch: Passen Kinderwunsch und eigene Praxis zusammen?

Ich halte es wie Pippi Langstrumpf: „Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.“ Am Ende kommt alles, wie es kommen soll. Trotzdem braucht es Planung, ganz klar. Wenn man plötzlich schwanger ist, muss es schnell gehen. Neun Monate sind kürzer als man denkt. Ohne Vertretung ist man auf dicke Finanzpolster angewiesen – und wer hat die schon nach der Praxisgründung? Zum Glück habe ich eine tolle Kollegin über mein Netzwerk gefunden. Seit dem 1. Januar 2021 ist sie mit im Boot und konnte sich bereits einarbeiten.

Was hast du sonst noch für die Babypause vorbereitet?

Ich habe im Grunde den Einzug von beiden Babys vorbereitet – meinem „richtigen“ Baby und meinem „Praxis-Baby“. Beispielsweise musste ich mit Erschrecken feststellen, dass mein alter Laptop nicht gerade Homeoffice-tauglich ist. Meine erste Investition für die Babypause waren also weder Babybettchen noch Wickeltisch, sondern ein neuer Laptop. Dank einer VPN-Schnittstelle kann ich auch von zu Hause auf meine Praxisverwaltungssoftware von DAMPSOFT zugreifen. Auf diese Weise bin ich aus der Ferne mit dabei. Wie lange genau ich zu Hause bleiben werde, weiß ich selbst noch nicht. Geplant ist eine entspannte Zeit zu Hause, die in einen „Soft-Start“ mit verkürzter Stundenzahl übergehen soll. Mein Partner geht in Elternzeit, meine Familie wohnt nebenan – ich habe also auch während des Mutterschutzes schon viel privates Back-up, sollte das „Praxis-Baby“ mal nach mir schreien […]

Quelle: „Zwischen Praxis und Babypause – Q&A mit Lilly“, Dentalfresh (Oemus Media AG), 17. Jahrgang, Juni 2021, Seite 18, www.zwp-online.info

Event für Praxisgründer und Praxisübernehmer Fortbildung Gründerforum von Dampsoft

Jede Menge Mut und eine volle Packung Wissen rund um das Thema „Existenzgründung“ erhielten die Teilnehmer:innen des ersten GründerForums von Dampsoft. Wir geben hier einen Rückblick auf das Online-Event vom 2. Juli 2021.

Den Startschuss zum #DSGF21 gab die Zahnärztin Dr. Verena Freier (Zahnarzt Badsoden) mit einem mitreißenden Bericht über ihre eigenen Erfahrungen als Gründerin. Ihr folgten die Experten Christian Brendel (solvi GmbH) für das Thema Praxisfinanzen, Björn Papendorf (KWM Kanzlei für Wirtschaft und Medizin) für Praxisrecht, Dr. Sebastian Schulz (ieQ health GmbH & Co. KG) für Praxismarketing und Robert Filipovic (BFS health finance GmbH) für Praxisorganisation: Alles Bausteine, die zusammen das Fundament für eine erfolgreiche Praxisneugründung oder -übernahme bilden. Jeder Vortrag zeigte, wie dicht die einzelnen Themen und Aspekte miteinander verwoben sind.

Erfahrungsbericht einer Neugründung

Dr. Verena Freier setzte bei ihrem persönlichen Gründungskonzept auf Fokussierung − ihre Kompetenz und Leidenschaft für schöne Zähne, genauso wie auf ihre Herkunft. Eindrucksvoll erzählte sie, wie sie ihre Praxis für ästhetische Zahnheilkunde im Umland von Frankfurt am Main gründete, wo sie aufwuchs und auch studierte. Mit der Entscheidung, genau das zu tun, schlug sie ihren Weg ein und der gesetzte Fokus – die Spezialisierung genau an diesem Standort – hätte sie bisher auch erfolgreich über jede Hürde getragen, weil sie sich immer wieder zurückbesinnen konnte, wofür sie einst angetreten war. Auf die Frage eines Teilnehmers, was sie bei ihrer Gründung im Nachhinein hätte anders machen wollen, antwortete sie: „Ich hätte noch mutiger sein können und früher gründen sollen.“ Ihren Kolleg:innen empfahl Dr. Freier: „Vertraut auf das, was ihr wollt und was ihr könnt! Es wird nicht nur funktionieren, es wird sich lohnen.“

Praxisfinanzen

Christian Brendel knüpfte an mit den wesentlichen, vornehmlich betriebswirtschaftlichen, Fragestellungen bei einer Gründung: Von „Wann ist der richtige Zeitpunkt?“ über „Sollte ich eine Praxis kaufen oder neu gründen?“ bis hin zu „Gibt es eine wirtschaftliche Erfolgsformel?“ Dabei wurden die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Konzepte beleuchtet. Sein Fazit: Jede Praxis kann erfolgreich sein, aber man müsse die Schwächen kennen und adressieren, nicht im Status Quo verharren, sondern sich weiterentwickeln und es besser machen.

Praxisrecht

Björn Papendorf widmete seinen Vortrag den juristischen Fragen bei der Gründung hinsichtlich der Gestaltung von Kauf-, Gesellschafts- und Mietvertrag. Er berichtete dabei von zahlreichen Fallbeispielen aus seinem Arbeitsalltag als Rechtsanwalt. Auch ging es um die Regelungen zum Betriebsübergang bei der Übernahme einer Praxis und nicht zuletzt um Personalverträge. Papendorf machte seinem Publikum Mut zur Gründung: Er kenne buchstäblich keinen Fall, der am Ende die Gründung bereut hätte.

Praxismarketing

Was Papendorf aus juristischer Sicht schon einleitete, wie Zahnarztpraxen rechtssicher kommunizieren und werben können, nahm Dr. Sebastian Schulz (ieQ-health) auf. Er beleuchtete das Thema gesondert und lieferte „4 gute Gründe, das Praxismarketing professionell anzugehen“. Seine klare Empfehlung: Qualität müsse sichtbar gemacht werden.

Praxisorganisation im Allgemeinen und Abrechnungswesen im Besonderen

Seinen runden Abschluss fand der Fortbildungsnachmittag mit dem Vortrag von Robert Filipovic (BFS health finance). Er stellte Pro und Contra von Neugründung oder Übernahme auf den Prüfstand und folgte der Frage „Was muss ich als Praxisinhaber selbst machen oder was kann ich machen lassen?“. Das Outsourcing des Abrechnungswesens liefere hier u. a. den Vorteil, sich als Zahnärztin oder Zahnarzt auf das Wesentliche konzentrieren zu können: hochwertige zahnmedizinische Behandlung und zufriedene Patienten.

Fazit und Danksagung

Am Ende des GründerForums blickten die Moderatoren – Max (Dampsoft) und Sebastian (ieQ-health) – auf fünf intensive Stunden und hochkarätige Vorträge zurück, die allen teilnehmenden Gründer:innen kräftigen Aufwind in Richtung eigener Praxis geben konnten. Ob Neugründung oder Übernahme, auf dem Land oder in der Stadt, allein oder gemeinschaftlich – jede Entscheidung auf dem Weg zur Selbstständigkeit ist höchst individuell. Gut informiert über alle Möglichkeiten zur Praxisgründung und mit kompetenten Partnern kann das Unternehmen „eigene Praxis“ erfolgreich gelingen, so das einstimmige Fazit der Referent:innen. Nach „Schlau machen“ heißt es für die Teilnehmer:innen nun „Durchstarten!“. Dafür wünschen wir allen viel Erfolg und stehen bereit, auch die nächsten Schritte gemeinsam zu gehen. Allen, die am GründerForum #DSGF21 mitgewirkt haben, möchten wir recht herzlich für Organisation und Unterstützung danken.

Gemeinsam auf Erfolgskurs

Wer sich für die eigene Praxis entscheidet, dem bietet Dampsoft nicht nur schlaue Lösungen für das digitale Praxismanagement − von Anamnese und Aufklärung bis Verwaltung und Abrechnung −, sondern auch wertvolle Unterstützung durch langjährige Erfahrungen mit Praxisübernahmen und Neugründungen, persönlichen Ansprechpartner:innen, Events für Existenzgründer:innen und ein starkes Partnernetzwerk. Schon startklar? Machen Sie den Anfang mit unserer Checkliste!

Checkliste für Praxisgründer
Zahnärztin Xenja Walendy im Interview

Xenja Walendy, Zahnärztin und Fachzahnärztin für Oralchirurgie, behandelt seit 2018 in ihrer eigenen Praxis in Frankfurt am Main. Sie hat sich neben der Verwaltungs-Software DS-Win für die digitale Anamnese und Aufklärung mit der Athena-App entschieden. Im Interview verrät sie, warum von Anfang an feststand: In meiner Praxis wird digital gearbeitet!

„Ich wollte herausfinden, ob mein Kindheitstraum, Zahnärztin zu werden, mehr als nur ein Traum ist.“

Frau Walendy, Sie haben Anamnese und Aufklärung Ihrer Patienten bereits zum Praxisstart in Ihren Arbeitsalltag integriert. Was hat Sie dazu bewogen?

Das war eine gemeinsame Entscheidung meines Praxis-Teams und mir. Vor meinem Studium habe ich eine Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) gemacht. Ich wollte herausfinden, ob mein Kindheitstraum, Zahnärztin zu werden, mehr als nur ein Traum ist. Zur Zeit meiner Ausbildung wurden die Daten aller Patient:innen handschriftlich in Karteikarten vermerkt und Dokumente oder Röntgenbilder in verschiedene Ordner ein- und aussortiert. Der ganze Papierkram hat immer eine Menge Zeit und Nerven gekostet. Also habe ich meine Mitarbeiter:innen direkt in die Entscheidung eingebunden und gefragt, ob sie sich vorstellen können, dass Athena uns als digitale Assistenz den Arbeitsalltag erleichtert. Und es war sehr schnell klar: Ja, Athena ist eine echte Unterstützung.

Wie ist die digitale Anamnese in Ihren Praxisalltag eingebunden?

Mit Athena ist die Anamnese vollständig digitalisiert. Das spart Zeit und Ressourcen. Ein Beispiel: Wir benötigen, da wir eine Praxis übernommen haben, zwei verschiedene Anamnesebögen: einen für neue Patient:innen und einen für Patient:innen, die bereits bei meinem Vorgänger waren. Dank Athena, muss mein Team nicht erst nachfragen, welcher Bogen benötigt wird und diesen ausdrucken. Die Patient:innen wählen das entsprechende Dokument auf dem iPad aus und geben das iPad nach dem Ausfüllen wieder ab. Die Daten werden automatisch ins DS-Win übertragen. Nach einem langen Tag liegen keine Dokumente mehr in der Ablage, die noch händisch in das Verwaltungssystem eingetragen werden müssen. Dank der direkten Übertragung ins DS-Win, kann ich eine coole Chefin sein, die ihr Team auch mal eine Stunde früher nach Hause schickt, sobald alle Termine durch sind. Der Verwaltungsaufwand ist einfach deutlich reduziert.

Und wie reagieren die Patient:innen auf das digitale Ausfüllen des Ananmnesebogens?

Das Ausfüllen über das iPad klappt super und die Patient:innen sind begeistert von meinem professionellen Praxisauftritt. Sogar bei älteren Patient:innen funktioniert der Umgang mit dem iPad und der App ganz intuitiv. Ein Vorteil für die ältere Generation ist auch, dass sie Texte und Bilder auf dem iPad vergrößern können. In meiner Zeit als ZFA musste ich häufiger beim Ausfüllen der Anamnesebögen helfen, wenn Patient:innen zum Beispiel ihre Brille vergessen haben oder die Schrift zu klein war. Heute benötigen die Patient:innen nur sehr selten Unterstützung beim Ausfüllen.

Warum ist Ihnen eine anschauliche Aufklärung Ihrer Patienten ganz besonders wichtig?

Als Oralchirurgin ist es mir extrem wichtig, meine Patient:innen bestmöglich zu beraten und aufzuklären. Ich erkläre ganz genau, welche Behandlungsoptionen es gibt und wie der Eingriff Schritt für Schritt ablaufen wird. Die Athena-App ist eine Unterstützung in meinem Arbeitsalltag, auf die ich nicht mehr verzichten möchte. Bevor ich meine eigene Praxis übernommen hatte, habe ich meine Patient:innen an meinen Schreibtisch gesetzt, um ihnen zum Beispiel Röntgenaufnahmen zu zeigen.

„Die Athena-App ist eine Unterstützung in meinem Arbeitsalltag, auf die ich nicht mehr verzichten möchte.“

Heute kann ich auf Athena zurückgreifen und habe jede Menge Video- und Bildmaterial, dass ich mit eigenen Aufnahmen ergänzen kann und in der App bearbeite. Gleichzeitig protokolliert Athena mein Aufklärungsgespräch automatisch. Auch praktisch: Meine Patient:innen und ich unterschreiben das Protokoll direkt auf dem iPad. Das PDF-Dokument schicke ich meinen Patient:innen im Nachgang, damit sie zu Hause etwas Handfestes zum Nachlesen haben. So sind beide Seiten auf der sicheren Seite.

Und wie reagieren Ihre Patient:innen auf die Aufklärung mithilfe der Athena-App?

Die Beratung ist dank der anschaulichen Bilder und Videos einfach viel leichter verständlich für die Patient:innen. Sie kennen in der Regel nicht die medizinischen Fachbegriffe. Dank Athena können sie viel leichter nachvollziehen, was bei der Behandlung passieren wird. Das gibt besonders Angstpatient:innen ein Gefühl von Sicherheit und stärkt das Vertrauen zur mir als Zahnärztin. Meine Patient:innen wissen immer genau, was auf sie zukommt. Die informativen Bilder und Videos, die ich mit eigenen Aufnahmen ergänzen und auch in der App bearbeiten kann, kommen durchweg positiv an.

Nicht verpassen: Im zweiten Teil des Interviews, das im August erscheint, berichtet Xenja von ihrem Mann, der sie bei der technischen Implementierung der Athena-App unterstützt hat und ihr im Praxisalltag den Rücken frei hält.

Jetzt Athena entdecken
Athena-Angebot für Gründer sichern

Fischbrötchen und Fortbildung, wo gibt’s denn sowas? Wenn vom 16. bis 20.08.2021 die OPTI Summer School wieder ihre Pforten in Damp für Zahnmediziner:innen mit Gründungsambitionen öffnet, dann sind wir buchstäblich nicht weit. Sind Sie dabei?

Sie erwarten fünf Tage Fortbildung, Freizeit und Netzwerken mit Meerblick. Das Programm aus Expertenvorträgen und Workshops beinhaltet folgende Themen zur Existenzgründung:

/ Praxisplanung & Digitalisierung

/ Business- & Finanzplanung

/ Praxismarketing

/ Recht & Freiberuflichkeit

/ Führung & Personal

/ Abrechnung

/ Moderne und ergonomische Behandlungsformen

Als Partner der OPTI Summer School vergeben wir fünf der beliebten Stipendien im Wert von 4.500 Euro. Sie sind Student:in aus den letzten Semestern oder Absolvent:in der Zahnmedizin, in der Assistenzzeit oder Zahnmediziner:in und möchten mehr zur Existenzgründung erfahren? Dann bewerben Sie sich jetzt! Senden Sie uns bis 10.07.2021 ein kurzes Motivationsschreiben, warum Sie genau der oder die Richtige sind: Per Mail an startup@dampsoft.de

Viel Erfolg! Wir sehen uns in Damp.

Rückblick Summer School 2020
OPTI Summer School 2021

Die Entscheidung für Zahnmediziner:innen, sich niederzulassen und selbstständig eine Praxis zu führen dürfte eine der wichtigsten und vor allem finanziell größten Entscheidungen im Leben sein. Daher sollte die Gründung oder Übernahme einer eigenen Zahnarztpraxis gut überlegt, inhaltlich sinnvoll und zielführend vorbereitet werden. Dr. Bernd Hartmann, Geschäftsführer der ieQ health GmbH & Co. KG, hat zehn Experten-Tipps zum Thema Existenzgründung zusammengestellt.

1. Der wichtigste Faktor für den Erfolg der eigenen Praxis

Bei allen Fragen rund um die Gründung oder Übernahme einer Zahnarztpraxis steht ein Erfolgsfaktor an erster Stelle: die Patient:innen! Alle Maßnahmen und Überlegungen sollten immer den Fokus auf die Patient:innen richten. Oder in einem Satz: Patient:innen sind nicht alles, aber ohne Patient:innen ist alles nichts.

Mehr dazu: Dr. Verena Freier beim GründerForum am 02.07.2021

2. Bauch schlägt Kopf – bei allen Entscheidungen ein gutes Gefühl

Egal, ob es sich um eine Personalentscheidung, den Kauf eines technischen Gerätes oder die Beauftragung eines externen Dienstleisters handelt: Sie sollten immer auf Ihr Bauchgefühl hören. Wissenschaftlich ist bewiesen, dass Bauchentscheidungen meist Kopfentscheidungen dominieren. Und das in der Regel zu Recht, denn eine Entscheidung sollte Ihnen immer ein gutes Gefühl geben. Viele Kolleginnen und Kollegen berichten, dass Bauentscheidungen meist die besten und vor allem richtigen Entscheidungen waren.

Mehr dazu: Dr. Verena Freier beim GründerForum am 02.07.2021

3. Frühzeitige Planung – keine Entscheidungen unter Druck

Je früher Sie sich im Vorfeld zu einer Niederlassung oder Übernahme entscheiden und diese Schritte langfristig vorbereiten, umso besser wird die Durchführung gelingen. Sie sollten alle Überlegungen in einem Businessplan formulieren. Hier spielen Sie alle Maßnahmen durch, die sich anschließend am Ende eines Businessplans im Finanzplan wiederfinden. Je mehr Gedanken Sie sich im Vorfeld machen, umso einfacher und besser können Sie mit unvorhergesehen Ereignissen umgehen. Und eins ist sicher: es passieren immer ungeplante Dinge!

Mehr dazu: Christian Brendel und Björn Papendorf beim GründerForum am 02.07.2021

4. Was wollen Sie, und was nicht?

Oft wird im Rahmen des Marketings gefragt, was Sie im Kern wollen und was genau Ihre Vorstellungen sind. Gründer:innen sind jedoch häufig mit der Frage überfordert, genau das in Worte zu fassen. Dabei können folgende Fragen helfen: Was wollen Sie auf keinen Fall? Was passt nicht zu Ihnen? Aus dieser negativen Abgrenzung bleibt meist genügend kreativer Freiraum, um damit Ihre Vorstellungen zu treffen.

Mehr dazu: Dr. Sebastian Schulz beim GründerForum am 02.07.2021

5. Den Erfahrungsschatz nutzen

Vielleicht die wichtigste Frage in der Diskussion mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen: Was waren die größten Fehler – was würde man mit der Erfahrung von heute im Rahmen der Gründung oder Niederlassung anders machen? Die Antworten geben wertvolle Hinweise auf was Sie achten sollten, um Fehler zu vermeiden.

Mehr dazu: Dr. Verena Freier beim GründerForum am 02.07.2021

6. Langfristig denken – auch bei den Verträgen

Verlieren Sie nie den Horizont aus den Augen: Die Selbstständigkeit ist kein Sprint, sondern viel mehr ein Marathon. Jeder erfolgreiche Abschnitt ist der Auftakt zum nächsten Schritt. Daher sollten Sie immer eine langfristige Strategie für die nächsten Jahre überlegen. Besonders wichtig: Denken Sie bei der Übernahme einer Praxis an alle relevanten Verträge – genau wie auch an die Verträge bei einer Neugründung. Sehr oft zeigen sich die inhaltlichen und anschließend die finanziellen Konsequenzen erst Jahre später – nur, weil zu Beginn wichtige Vertragsformulierungen fehlten, nicht bedacht oder sogar falsch verstanden oder interpretiert wurden.

Mehr dazu: Björn Papendorf beim GründerForum am 02.07.2021

7. Arbeitsteilung in der Zahnarztpraxis

Die ganze Welt funktioniert durch Arbeitsteilung. Auch wenn ein Allroundansatz eine interessante Überlegung ist, so ist in einer Zahnarztpraxis eine arbeitsteilige Organisation sinnvoll. Dies betrifft nicht nur die Zahnmedizin, sondern in besonderem Maße alle organisatorischen und inhaltlichen Fragen der Praxisführung: Finanzen, Qualitätsmanagement, IT, Personal, Marketing. Daher die Frage: Was muss man selbst machen, für welche Leistungen sind externe Dienstleister sinnvoller? Letztlich geht es um „Make or Buy“. Wichtig: In der Regel ist Ihre Arbeitsstunde deutlich teurer als von jedem externen Dienstleister.

Mehr dazu: Robert Filipovic beim GründerForum am 02.07.2021

8. Gegenteilstrategie – sei anders als die anderen!

Vielleicht die wichtigste Frage der Positionierung: Warum sollte sich ein:e Patient:in für Ihre Praxis entscheiden und nicht zu einer anderen Zahnarztpraxis wechseln? Die Antwort auf diese Frage ist weder einfach noch schnell zu beantworten. Bieten viele Praxen im Umfeld ähnliche oder vergleichbare Leistungen an, könnte eine Strategie sein, genau das Gegenteil davon anzubieten. Pragmatisch ein Beispiel: Gibt es viele Großpraxen in einer Region, ist die Überlegung sinnvoll, eine kleine Praxis mit einem klaren Schwerpunkt zu etablieren. Beziehen Sie eine klare Position, die sich von anderen Praxen abgrenzt. Mit Sicherheit ein Baustein für den Praxiserfolg: Erfolgreiche Menschen, Organisation, Unternehmen oder auch Praxen unterscheiden sich immer von der Masse.

Mehr dazu: Dr. Sebastian Schulz beim GründerForum am 02.07.2021

9. Zahlen zeigen die Wahrheit

Leider kennen zu wenige der Zahnärztinnen und Zahnärzte die eigenen Erfolgskennzahlen der Praxis. Aber: Mit dem Wissen um die wichtigsten Kennzahlen haben Sie immer den Erfolg der Praxis im Blick und steuern die Praxis in eine erfolgreiche Zukunft. Die Zahlen werden Ihnen zeigen, ob Sie sich auf dem richtigen Weg zu Ihren Zielen befinden.

Mehr dazu: Christian Brendel beim GründerForum am 02.07.2021

10. Teilnehmen und mit der eigenen Praxis durchstarten

Das GründerForum am 02.07.2021 bietet Existenzgründer:innen eine neue Plattform, um Erfolgsfaktoren und Wege aufzuzeigen, die eigene Praxis erfolgreich aufzustellen. Das Ziel: Austausch von Gleichgesinnten und langfristige Begleitung der Gründung. Profitieren Sie von Expert:innen aus den Bereichen Personal, Finanzen, Marketing und Organisation. Also los: Dabei sein und durchstarten!

Jetzt anmelden

Mehr zum GründerForum

 

Praxismarketing für Praxisgründer Expertentipp ieQ health und Dampsoft

Dr. Sebastian Schulz, Marketing-Experte im Gesundheitswesen, nennt vier gute Gründe, das Praxismarketing von Anfang an professionell zu gestalten. Diese Tipps sollten Existenzgründer:innen bei einer Neugründung oder Praxisübernahme beachten, um erfolgreich mit der eigenen Zahnarztpraxis durchzustarten.

1. Die Suche nach einer Arztpraxis läuft digital ab

94 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung nutzen das Internet, ganze 72 Prozent davon sind sogar täglich im Netz unterwegs. In den letzten Jahren nimmt insbesondere die für Zahnmediziner:innen spannende Zielgruppe der Über-60-Jährigen rasant zu. Internetnutzer:innen greifen vermehrt über das Smartphone zu und erwarten professionelle, mobil-optimierte Websites, schnelle Kontaktmöglichkeiten und Online-Terminbuchung.

2. Vorher-Nachher-Bilder und Patientengeschichten überzeugen

Das Heilmittelwerbegesetzt (HWG) ist maßgeblich für das, was im Praxismarketing erlaubt ist. Es wurde bereits vor Jahren spürbar gelockert. Seitdem sind in Industrie und Handel häufig verwendete Maßnahmen wie Vorher-Nachher-Bilder, Patientengeschichten oder Empfehlungen erlaubt. Sie wirken besonders anschaulich und verständlich.

3. Patient:innen bewerten eine Praxis nach eigenen Maßstäben

Patientenzufriedenheit ist in aller Munde, aber warum ist sie so wichtig? Patient:innen verfügen in der Regel über keine zahnmedizinischen Fachkenntnisse, mit denen sie die Kompetenz eines Praxis-Teams bewerten könnten. Sie orientieren sich stattdessen an Maßstäben, die sie persönlich beurteilen können: Sauberkeit und Hygiene, Design und Ambiente, Service und Patientenkommunikation. Sie bewerten zum Beispiel, ob Praxis-Homepage und Printmedien professionell wirken, sie eine verständliche Behandlungsaufklärung erhalten und die Terminvereinbarung reibungslos funktioniert.

4. Kommunikation schafft Vertrauen

Patient:innen informieren sich über Behandlungsmethoden meist erst dann, wenn sie selbst betroffen sind. Eine gute Zahnarztpraxis informiert nicht nur akut vor Ort, sondern auch präventiv online: auf der Praxis-Homepage und in sozialen Medien. Kommunikation schafft Nähe, sorgt für Vertrauen durch Expertise und stärkt die Patientenbindung. Professionelles Praxismarketing sorgt dafür, dass die eigenen Inhalte im Netz von den Patient:innen gefunden werden.

Gründer-Tipp von ieQ-health

Egal ob Neugründung oder Praxisübernahme: an einem professionellen Marketingkonzept für die eigene Praxis kommt man nicht vorbei. Marketing-Experte der ieQ-health GmbH & Co. KG, Dr. Sebastian Schulz, rät daher, fünf bis sechs Monate vor der Eröffnung ein stimmiges Konzept zu entwickeln. Die Zeit sollte man sich nehmen, denn es gilt einige Fragen zu klären:

/ Wer sind die relevanten Zielgruppen und wie werden sie angesprochen?

/ Wie soll das Corporate Design aussehen?

/ Welche Informationen müssen auf der Homepage zu finden sein?

/ Welche Social-Media-Kanäle sollen genutzt werden?

/ Welche Printprodukte werden benötigt?

Neben Konzept, Design und Inhalt müssen rechtliche Rahmenbedingungen unbedingt beachtet werden. Auf den Dentalmarkt spezialisierte Agenturen können ein einheitliches Praxiskonzept entwickeln und so für ein stimmiges Gesamtbild sorgen, dass Patient:innen überzeugt.

Gemeinsam auf Erfolgskurs

Dampsoft bietet für angehende Existenzgründer:innen digitale Kennenlern-Webinare an. Der nächste Termin findet am 11. Juni von 14 bis 16 Uhr statt. Teilnehmende erfahren alles zu den Leistungen des Existenzgründungs-Pakets von Dampsoft. Dazu gehörten ein exklusiver Kundenservice, ein starkes Partnernetzwerk und Software-Lösungen für einen digitalen Praxisworkflow. Machen Sie den ersten Schritt und nehmen Sie am 02.07.2021 am GründerForum teil.

Weitere Infos für Existenzgründer
Anmeldung GründerForum
GOZ Ziffern im HKP

Gerade während der Gründungsphase spielt Liquidität eine entscheidende Rolle. Doch das Thema Finanzen bleibt auch darüber hinaus wichtig. Zum Beispiel ist eine gebührenkonforme Abrechnung während der gesamten zahnärztlichen Tätigkeit ein Muss. Wichtig ist also, von Anfang an Honorarverluste zu vermeiden. Die Abrechnungsexpertin Sina Olfers der BFS health finance GmbH erklärt, wie Zahnärzt:innen Heil- und Kostenpläne durch den korrekten Einsatz der GOZ-Ziffern 0030 und 0040 optimieren können.

Ziffer 0040 nicht vernachlässigen

Die gängige Abrechnung für die Aufstellung aller privaten Heil-und Kostenpläne erfolgt über die GOZ-Ziffer 0030 – aber warum wird die GOZ-Ziffer 0040 so selten eingesetzt? In den meisten Köpfen ist verankert, dass eine Berechnung der GOZ-Ziffer 0040 lediglich für die Aufstellung von Heil- und Kostenplänen in der KFO legitim ist – die Gebührenziffer gerät daher gerade in Zahnarztpraxen in den Hintergrund. Tatsächlich besagt der Leistungstext der GOZ-Ziffer 0040 jedoch: „Aufstellung eines schriftlichen Heil- und Kostenplans bei kieferorthopädischer Behandlung oder bei funktionsanalytischen und funktionstherapeutischen Maßnahmen nach Befundaufnahme und Ausarbeitung einer Behandlungsplanung“. Für die Praxis bedeutet dies im Umkehrschluss, dass – sobald funktionsanalytische oder -therapeutische Maßnahmen geplant werden – die GOZ-Ziffer 0040 einsatzfähig ist.

Honoraroptimierung durch GOZ-Ziffer 0040

Mit einer Berechnung der Gebührennummer 0030 wird in diesem Fall bares Geld verschenkt, denn zu Recht ist GOZ-Ziffer 0040 mit 32,34 Euro bei Faktor 2,3 um 6,47 Euro besser bewertet als die Gebührennummer 0030. Mit einer falschen Berechnung wird also in der Praxis mit jedem privaten Heil- und Kostenplan Geld verschenkt!

Gründer-Tipp von BFS health finance

Eine zeitgleiche Berechnung der GOZ-Ziffern 0030 und 0040 ist möglich, wenn es sich um unterschiedliche Planungsinhalte für dieselbe Versorgungssituation handelt. Beispielsweise GOZ-Ziffer 0030 für die Implantat-Planung neben GOZ-Ziffer 0040 für die ZE-Planung.

Ebenso ärgerlich wie vermeidbar ist der verschenkte Aufwand beim Schreiben von Heil- und Kostenplänen, die schlussendlich nicht durchgeführt werden. Die Experten der BFS health finance GmbH zeigen in Online-Events zum Thema HKP-Recall, wie Zahnärzt:innen durch Anpassung des Praxis-Workflows eine erfolgreiche HKP-Telefonie etablieren können oder das Thema gewinnbringend auslagern. Von Gesprächseinstieg bis -abschluss erhalten sie außerdem wertvollen Input rund um den entscheidenden Erfolgsfaktor beim HKP-Recall: die Kommunikation.

Gemeinsam auf Erfolgskurs

Wer sich für die eigene Praxis entscheidet, dem bietet Dampsoft nicht nur schlaue Lösungen für das digitale Praxismanagement − von Anamnese und Aufklärung bis Verwaltung und Abrechnung −, sondern auch wertvolle Unterstützung durch langjährige Erfahrungen mit Praxisübernahmen und Neugründungen, persönlichen Ansprechpartner:innen, Events für Existenzgründer:innen und ein starkes Partnernetzwerk. Machen Sie den ersten Schritt und nehmen Sie am 02.07.2021 am GründerForum teil.

Angebote für Existenzgründer:innen
Anmeldung GründerForum

 

Gründer-Tipp: Praxiseinrichtung

Neugründung oder Praxisübernahme? Diese Entscheidung sollten Zahnärzte auf dem Weg zur Gründung möglichst früh treffen. Für Alexander von Minden, Einrichtungsexperte für Dentalpraxen, gibt es einen wichtigen Unterschied hinsichtlich der Planung: Bei einer Neugründung entscheiden Zahnärzte selbst über die gesamte Einrichtung, bei einer Praxisübernahme muss das vorhandene Equipment auf den Prüfstand.

Die richtige Einrichtung unterstützt den Praxisalltag

Auf dem Weg zur eigenen Zahnarztpraxis stehen viele wichtige Entscheidungen an. Hinsichtlich der Einrichtung zählt nicht nur die Optik, sondern eine hohe Funktionalität, Hygiene und Ergonomie. Die Praxiseinrichtung wirkt sich auf die Strukturierung des Arbeitsalltags aus und sollte diesen optimal unterstützen und erleichtern. Schließlich sollten sich das zukünftige Team, Patienten und die Existenzgründer selbst wohlfühlen.

Drei wichtige Fragen für die Neugründung

Bei der Neugründung einer Praxis können Zahnärzte alles, was in der Praxis stehen wird, persönlich aussuchen und testen. Existenzgründer entscheiden, wie die Räumlichkeiten eingerichtet werden sollen, damit sie optisch und funktional zum zukünftigen Team und ihnen selbst passt.

1Wie soll die Praxis aussehen?

Experten sprechen in diesem Zusammenhang auch von der Corporate Identity (kurz: CI). Eine stimmige Unternehmensidentität ist wichtig, damit potentielle Patienten die Praxis positiv wahrnehmen und erinnern. Sie beinhaltet auch das Design – Logo, Website und Praxiseinrichtung sollten miteinander harmonieren und ein stimmiges Gesamtbild ergeben.

2Wie kann die Praxis funktional gestaltet werden?

Eine funktional eingerichtete Zahnarztpraxis ist perfekt auf die vorhandenen Räumlichkeiten zugeschnitten und die Arbeitsabläufe abgestimmt. Sie erfüllt gleichzeitig alle Bedingungen hinsichtlich der Hygiene und Sauberkeit. Hier sollte alles gut durchdacht sein, damit Gründer langfristig Freude an ihrer Einrichtung haben.

3Wie viele Zahnärzte werden in der Praxis arbeiten?

Grundlegend ist auch die Frage nach der Anzahl der praktizierenden Zahnärzte. Gibt es unterschiedliche Anforderungen an Optik und Funktionalität? Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sollten Ansprüche und Wünsche möglichst früh kommuniziert werden.

Drei wichtige Fragen für die Praxisübernahme

Bei einer Praxisübernahme besteht der Vorteil, dass Personal, Equipment und Kundenstamm in der Regel übernommen werden können. Das ist praktisch, doch trotzdem sollte die Ausstattung auf den Prüfstand.

1 Erfüllt die Einrichtung die heutigen Technik- und Hygienestandards?

Es gibt eine Menge EDV, die in einer Praxis unterzubringen ist, modernes Equipment und strenge Hygienevorschriften. Es sollte daher genau geprüft werden, was noch genutzt werden kann und was nicht.

2 Passt die vorhandene Einrichtung zu den eigenen optischen Vorstellungen?

Eine übernommene Praxiseinrichtung sollte Existenzgründern optisch gefallen und die Unternehmensidentität widerspiegeln. Patienten, Team und die Gründer selbst sollten sich wohlfühlen und mit dem Design identifizieren.

3 Sind die Abläufe in der Praxis kurz, effizient und ergonomisch?

Die Praxiseinrichtung sollte zu den individuellen Arbeitsabläufen passen und die Arbeitsabläufe optimal unterstützen. Gründer sollten ganz genau prüfen, was gut funktioniert und wo Verbesserungsbedarf besteht.

Gründer-Tipp von buchholz

Alexander von Minden, Experte für Praxiseinrichtung bei der buchholz GmbH, empfiehlt: „Existenzgründer sollten genug Zeit für die Einrichtung der Praxis einplanen. Bei einer Neugründung ein Jahr, bei einer Übernahme ein halbes Jahr.“ Das ist der ideale Zeitpunkt, um mit den Praxiseinrichtern der buchholz GmbH in Kontakt zu treten. Mit Erfahrung und Expertise helfen die Experten dabei, den Traum der eigenen Praxis zu verwirklichen. Ein persönlicher Fachberater begleitet das Projekt von der Beratung bis zur Montage. Dank VR-Visualisierung können Existenzgründer die eigene Praxis sogar vorab fertig sehen.

Gemeinsam auf Erfolgskurs

Wer sich für die eigene Praxis entscheidet, dem bietet Dampsoft nicht nur schlaue Lösungen für das digitale Praxismanagement − von Anamnese und Aufklärung bis Verwaltung und Abrechnung −, sondern auch wertvolle Unterstützung durch langjährige Erfahrungen mit Praxisübernahmen und Neugründungen, persönlichen Ansprechpartnern, Events für Existenzgründer und ein Netzwerk aus starken Partnern. Machen Sie den ersten Schritt und downloaden Sie kostenfrei unsere Checkliste für Praxisgründer.

Angebote für Existenzgründer
Download Checkliste

 

Patientenbeschwerden Zahnarzt vermeiden mit Athena

Wissen Sie, worüber sich Patienten in Arztpraxen häufig beschweren? Laut dem Bundesverband der AOK gibt es drei Hauptursachen für Pateientenbeschwerden: unfreundliches Verhalten, mangelnde Aufklärung und lange Wartezeiten. Diese Beschwerden zeigen im Umkehrschluss, was eine patientenfreundliche Praxis ausmacht und worauf Zahnärzte schon bei der Gründung achten sollten, um mit der eigenen Zahnarztpraxis erfolgreich durchzustarten.

Professionelle Aufklärung schafft Vertrauen

Eine mangelnde Aufklärung kann im schlimmsten Fall rechtliche Folgen haben und das Ansehen einer Praxis nachhaltig schädigen. Daher ist – besonders für Praxisgründer – eine vertrauensvolle und transparente Arzt-Patienten-Beziehung ausgesprochen wichtig. Zahnärzte sollten sich Zeit nehmen, Patienten kennenzulernen, alle Behandlungsmöglichkeiten und –schritte zu erklären und Ängste zu nehmen. Dabei hilft eine digital gestützte und protokollierte Patientenaufklärung. Anschauliche Bilder und Videos sind für Patienten leicht verständlich und informativ. Mit vorgefertigten und anpassbaren Aufklärungsbögen ist immer an alles gedacht und dokumentiert. So sind Praxisgründer auf der sicheren Seite und Patienten bestmöglich informiert.

Reibungslose Praxisabläufe verringern Wartezeiten

Lange Wartezeiten sind ärgerlich, lassen sich aber einfach durch schlaue Lösungen und mit einer guten Praxisorganisation vermeiden. Ein digitaler Anamnesebogen, der schon zu Hause oder unterwegs ausgefüllt wird, sorgt für weniger Wartezeit in der Praxis und somit ein geringeres Ansteckungsrisiko. So bleibt mehr Zeit für die Beratung und Behandlung der Patienten. Eine automatische Synchronisation mit der Praxissoftware erleichtert den Verwaltungsaufwand für zukünftige Mitarbeiter erheblich und spart eine Menge Zeit und Papier.

Unser Gründer-Tipp: Zufriedene Patienten dank digitaler Assistenz

Für unfreundliches Verhalten wurde leider noch keine Software-Lösung gefunden – für eine mangelnde Aufklärung und lange Wartezeiten schon. Unser Tipp: Die eigene Praxis von Anfang an sicher und effizient mit einer digitalen Assistenz starten. Die Athena-App unterstützt bei der Anamnese, Patientenaufklärung, Beratung und Protokollierung durch einfache Digitalisierung dieser Prozesse. Hierdurch sparen Zahnärzte nachhaltig Zeit und Geld. Athena überträgt eingegebene Daten direkt in die Verwaltungssoftware – automatisch und sicher. Existenzgründer profitieren vom Athena Startup-Paket und erhalten zwei gratis iPads sowie zwei gratis Schulungen.

Jetzt Demo vereinbaren

Gemeinsam auf Erfolgskurs

Dampsoft bietet für angehende Existenzgründer digitale Kennenlern-Webinare an. Der nächste Termin findet am 11. Juni von 14 bis 16 Uhr statt. Die Teilnehmer erfahren alles zu den Leistungen des Existenzgründer-Pakets von Dampsoft. Dazu gehörten ein exklusiver Kundenservice, ein starkes Partnernetzwerk und Software-Lösungen für einen digitalen Praxisworkflow.

Zu den Webinaren
Weitere Infos für Existenzgründer

 

Dampsoft-Blog: Checkliste für Praxisgründer

Die Gründerin und Zahnärztin Dr. Lilly Qualen teilt ihre Erfahrungen und entwickelt eine Checkliste für Praxisgründer in Kooperation mit Dampsoft. Die Wege in die Selbständigkeit mit einer eigenen Zahnarztpraxis sind so vielfältig wie die Gründerpersönlichkeiten selbst und deren beruflichen wie privaten Startbedingungen: Die eine übernimmt eine bestehende Praxis in der Stadt, der andere gründet komplett neu auf dem Land; eine spezialisiert sich auf Kinderzahnheilkunde, ein anderer ist eher zahnmedizinischer Allrounder. Viele Fragen stellen sich vor der Praxisgründung und immer wieder „Soll ich oder soll ich nicht?“. Für die Zahnärztin Dr. Lilly Qualen war es „am Ende eher eine Bauchentscheidung“, die sie vor wenigen Jahren – direkt nach der Assistenzzeit, mit gerade einmal 26 Jahren – ihre eigene Praxis in Niendorf an der Ostsee eröffnen ließ. Dort hatte sie die Möglichkeit, in einem neugebauten Ärztehaus eine Praxis ganz nach ihren eigenen Wünschen zu gestalten. Im Interview mit Maximilian Voigt, Ansprechpartner für Existenzgründer bei Dampsoft, spricht sie über ihre Erfahrungen und Herausforderungen, die erste Zeit als Chefin, „Work-Work-Life-Balance“ u.v.m..

Viele Wege führen zur eigenen Zahnarztpraxis

In der Zusammenarbeit von Dr. Lilly Qualen und Dampsoft entstand schnell die Idee von einer Checkliste „vom Praxisgründer für Praxisgründer“. Sie vermisste damals selbst den Austausch mit anderen jungen Kollegen und Gründern, und wird dafür heute oft nach ihren Erfahrungen gefragt. „Sie wünschen sich den Rat von jemandem, der direkte Gründungserfahrungen gemacht hat – und das nicht schon vor Jahrzehnten, sondern erst vor einigen Jahren“, berichtet Dr. Lilly Qualen. So ist eine Art Leitfaden entstanden, der sich an den wesentlichen Fragen orientiert, die sich jeder zunächst einmal selbst stellen kann: Von „Wie möchte ich mich in Zukunft als Zahnmediziner positionieren?“ über „Möchte ich von Anfang an komplett mein eigenes Ding machen?“ bis hin zu „Was benötige ich im Vorfeld, damit Patienten auf die Praxis aufmerksam werden?“ Dabei geht es zunächst um persönliche Ziele, Lebens- und Karrierepläne, im Weiteren um Vorstellungen zum Niederlassungskonzept, um Betriebswirtschaftliches, etwas konkreter zur Praxisausstattung und nicht zuletzt auch um Ideen zum späteren Praxisalltag. Die Antworten können und sollen vielfältig sein, um aus dem Luftschloss ein für sich und seine Patienten geeignetes Praxiskonzept zu entwickeln. „Diese Checkliste kann jedem nützlich sein, um seinen ganz eigenen Weg zu gehen“, so Dr. Lilly Qualen. „Soll ich oder soll ich nicht?“ kann sich am Ende nur jeder selbst beantworten. Die Checkliste für Praxisgründer liefert dafür eine kleine, aber nützliche Starthilfe.

Existenzgründung mit Dampsoft

Wer sich für die eigene Praxis entscheidet, dem bietet Dampsoft nicht nur schlaue Lösungen für das digitale Praxismanagement − von Anamnese und Aufklärung bis Verwaltung und Abrechnung −, sondern auch wertvolle Unterstützung durch langjährige Erfahrungen mit Praxisübernahmen und Neugründungen, persönlichen Ansprechpartnern, Events für Existenzgründer, ein Netzwerk aus starken Partnern u.v.m. Sprechen Sie uns an!

Download Checkliste für Praxisgründer