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Event für Praxisgründer und Praxisübernehmer Fortbildung Gründerforum von Dampsoft

Jede Menge Mut und eine volle Packung Wissen rund um das Thema „Existenzgründung“ erhielten die Teilnehmer:innen des ersten GründerForums von Dampsoft. Wir geben hier einen Rückblick auf das Online-Event vom 2. Juli 2021.

Den Startschuss zum #DSGF21 gab die Zahnärztin Dr. Verena Freier (Zahnarzt Badsoden) mit einem mitreißenden Bericht über ihre eigenen Erfahrungen als Gründerin. Ihr folgten die Experten Christian Brendel (solvi GmbH) für das Thema Praxisfinanzen, Björn Papendorf (KWM Kanzlei für Wirtschaft und Medizin) für Praxisrecht, Dr. Sebastian Schulz (ieQ health GmbH & Co. KG) für Praxismarketing und Robert Filipovic (BFS health finance GmbH) für Praxisorganisation: Alles Bausteine, die zusammen das Fundament für eine erfolgreiche Praxisneugründung oder -übernahme bilden. Jeder Vortrag zeigte, wie dicht die einzelnen Themen und Aspekte miteinander verwoben sind.

Erfahrungsbericht einer Neugründung

Dr. Verena Freier setzte bei ihrem persönlichen Gründungskonzept auf Fokussierung − ihre Kompetenz und Leidenschaft für schöne Zähne, genauso wie auf ihre Herkunft. Eindrucksvoll erzählte sie, wie sie ihre Praxis für ästhetische Zahnheilkunde im Umland von Frankfurt am Main gründete, wo sie aufwuchs und auch studierte. Mit der Entscheidung, genau das zu tun, schlug sie ihren Weg ein und der gesetzte Fokus – die Spezialisierung genau an diesem Standort – hätte sie bisher auch erfolgreich über jede Hürde getragen, weil sie sich immer wieder zurückbesinnen konnte, wofür sie einst angetreten war. Auf die Frage eines Teilnehmers, was sie bei ihrer Gründung im Nachhinein hätte anders machen wollen, antwortete sie: „Ich hätte noch mutiger sein können und früher gründen sollen.“ Ihren Kolleg:innen empfahl Dr. Freier: „Vertraut auf das, was ihr wollt und was ihr könnt! Es wird nicht nur funktionieren, es wird sich lohnen.“

Praxisfinanzen

Christian Brendel knüpfte an mit den wesentlichen, vornehmlich betriebswirtschaftlichen, Fragestellungen bei einer Gründung: Von „Wann ist der richtige Zeitpunkt?“ über „Sollte ich eine Praxis kaufen oder neu gründen?“ bis hin zu „Gibt es eine wirtschaftliche Erfolgsformel?“ Dabei wurden die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Konzepte beleuchtet. Sein Fazit: Jede Praxis kann erfolgreich sein, aber man müsse die Schwächen kennen und adressieren, nicht im Status Quo verharren, sondern sich weiterentwickeln und es besser machen.

Praxisrecht

Björn Papendorf widmete seinen Vortrag den juristischen Fragen bei der Gründung hinsichtlich der Gestaltung von Kauf-, Gesellschafts- und Mietvertrag. Er berichtete dabei von zahlreichen Fallbeispielen aus seinem Arbeitsalltag als Rechtsanwalt. Auch ging es um die Regelungen zum Betriebsübergang bei der Übernahme einer Praxis und nicht zuletzt um Personalverträge. Papendorf machte seinem Publikum Mut zur Gründung: Er kenne buchstäblich keinen Fall, der am Ende die Gründung bereut hätte.

Praxismarketing

Was Papendorf aus juristischer Sicht schon einleitete, wie Zahnarztpraxen rechtssicher kommunizieren und werben können, nahm Dr. Sebastian Schulz (ieQ-health) auf. Er beleuchtete das Thema gesondert und lieferte „4 gute Gründe, das Praxismarketing professionell anzugehen“. Seine klare Empfehlung: Qualität müsse sichtbar gemacht werden.

Praxisorganisation im Allgemeinen und Abrechnungswesen im Besonderen

Seinen runden Abschluss fand der Fortbildungsnachmittag mit dem Vortrag von Robert Filipovic (BFS health finance). Er stellte Pro und Contra von Neugründung oder Übernahme auf den Prüfstand und folgte der Frage „Was muss ich als Praxisinhaber selbst machen oder was kann ich machen lassen?“. Das Outsourcing des Abrechnungswesens liefere hier u. a. den Vorteil, sich als Zahnärztin oder Zahnarzt auf das Wesentliche konzentrieren zu können: hochwertige zahnmedizinische Behandlung und zufriedene Patienten.

Fazit und Danksagung

Am Ende des GründerForums blickten die Moderatoren – Max (Dampsoft) und Sebastian (ieQ-health) – auf fünf intensive Stunden und hochkarätige Vorträge zurück, die allen teilnehmenden Gründer:innen kräftigen Aufwind in Richtung eigener Praxis geben konnten. Ob Neugründung oder Übernahme, auf dem Land oder in der Stadt, allein oder gemeinschaftlich – jede Entscheidung auf dem Weg zur Selbstständigkeit ist höchst individuell. Gut informiert über alle Möglichkeiten zur Praxisgründung und mit kompetenten Partnern kann das Unternehmen „eigene Praxis“ erfolgreich gelingen, so das einstimmige Fazit der Referent:innen. Nach „Schlau machen“ heißt es für die Teilnehmer:innen nun „Durchstarten!“. Dafür wünschen wir allen viel Erfolg und stehen bereit, auch die nächsten Schritte gemeinsam zu gehen. Allen, die am GründerForum #DSGF21 mitgewirkt haben, möchten wir recht herzlich für Organisation und Unterstützung danken.

Gemeinsam auf Erfolgskurs

Wer sich für die eigene Praxis entscheidet, dem bietet Dampsoft nicht nur schlaue Lösungen für das digitale Praxismanagement − von Anamnese und Aufklärung bis Verwaltung und Abrechnung −, sondern auch wertvolle Unterstützung durch langjährige Erfahrungen mit Praxisübernahmen und Neugründungen, persönlichen Ansprechpartner:innen, Events für Existenzgründer:innen und ein starkes Partnernetzwerk. Schon startklar? Machen Sie den Anfang mit unserer Checkliste!

Die Entscheidung für Zahnmediziner:innen, sich niederzulassen und selbstständig eine Praxis zu führen dürfte eine der wichtigsten und vor allem finanziell größten Entscheidungen im Leben sein. Daher sollte die Gründung oder Übernahme einer eigenen Zahnarztpraxis gut überlegt, inhaltlich sinnvoll und zielführend vorbereitet werden. Dr. Bernd Hartmann, Geschäftsführer der ieQ health GmbH & Co. KG, hat zehn Experten-Tipps zum Thema Existenzgründung zusammengestellt.

1. Der wichtigste Faktor für den Erfolg der eigenen Praxis

Bei allen Fragen rund um die Gründung oder Übernahme einer Zahnarztpraxis steht ein Erfolgsfaktor an erster Stelle: die Patient:innen! Alle Maßnahmen und Überlegungen sollten immer den Fokus auf die Patient:innen richten. Oder in einem Satz: Patient:innen sind nicht alles, aber ohne Patient:innen ist alles nichts.

Mehr dazu: Dr. Verena Freier beim GründerForum am 02.07.2021

2. Bauch schlägt Kopf – bei allen Entscheidungen ein gutes Gefühl

Egal, ob es sich um eine Personalentscheidung, den Kauf eines technischen Gerätes oder die Beauftragung eines externen Dienstleisters handelt: Sie sollten immer auf Ihr Bauchgefühl hören. Wissenschaftlich ist bewiesen, dass Bauchentscheidungen meist Kopfentscheidungen dominieren. Und das in der Regel zu Recht, denn eine Entscheidung sollte Ihnen immer ein gutes Gefühl geben. Viele Kolleginnen und Kollegen berichten, dass Bauentscheidungen meist die besten und vor allem richtigen Entscheidungen waren.

Mehr dazu: Dr. Verena Freier beim GründerForum am 02.07.2021

3. Frühzeitige Planung – keine Entscheidungen unter Druck

Je früher Sie sich im Vorfeld zu einer Niederlassung oder Übernahme entscheiden und diese Schritte langfristig vorbereiten, umso besser wird die Durchführung gelingen. Sie sollten alle Überlegungen in einem Businessplan formulieren. Hier spielen Sie alle Maßnahmen durch, die sich anschließend am Ende eines Businessplans im Finanzplan wiederfinden. Je mehr Gedanken Sie sich im Vorfeld machen, umso einfacher und besser können Sie mit unvorhergesehen Ereignissen umgehen. Und eins ist sicher: es passieren immer ungeplante Dinge!

Mehr dazu: Christian Brendel und Björn Papendorf beim GründerForum am 02.07.2021

4. Was wollen Sie, und was nicht?

Oft wird im Rahmen des Marketings gefragt, was Sie im Kern wollen und was genau Ihre Vorstellungen sind. Gründer:innen sind jedoch häufig mit der Frage überfordert, genau das in Worte zu fassen. Dabei können folgende Fragen helfen: Was wollen Sie auf keinen Fall? Was passt nicht zu Ihnen? Aus dieser negativen Abgrenzung bleibt meist genügend kreativer Freiraum, um damit Ihre Vorstellungen zu treffen.

Mehr dazu: Dr. Sebastian Schulz beim GründerForum am 02.07.2021

5. Den Erfahrungsschatz nutzen

Vielleicht die wichtigste Frage in der Diskussion mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen: Was waren die größten Fehler – was würde man mit der Erfahrung von heute im Rahmen der Gründung oder Niederlassung anders machen? Die Antworten geben wertvolle Hinweise auf was Sie achten sollten, um Fehler zu vermeiden.

Mehr dazu: Dr. Verena Freier beim GründerForum am 02.07.2021

6. Langfristig denken – auch bei den Verträgen

Verlieren Sie nie den Horizont aus den Augen: Die Selbstständigkeit ist kein Sprint, sondern viel mehr ein Marathon. Jeder erfolgreiche Abschnitt ist der Auftakt zum nächsten Schritt. Daher sollten Sie immer eine langfristige Strategie für die nächsten Jahre überlegen. Besonders wichtig: Denken Sie bei der Übernahme einer Praxis an alle relevanten Verträge – genau wie auch an die Verträge bei einer Neugründung. Sehr oft zeigen sich die inhaltlichen und anschließend die finanziellen Konsequenzen erst Jahre später – nur, weil zu Beginn wichtige Vertragsformulierungen fehlten, nicht bedacht oder sogar falsch verstanden oder interpretiert wurden.

Mehr dazu: Björn Papendorf beim GründerForum am 02.07.2021

7. Arbeitsteilung in der Zahnarztpraxis

Die ganze Welt funktioniert durch Arbeitsteilung. Auch wenn ein Allroundansatz eine interessante Überlegung ist, so ist in einer Zahnarztpraxis eine arbeitsteilige Organisation sinnvoll. Dies betrifft nicht nur die Zahnmedizin, sondern in besonderem Maße alle organisatorischen und inhaltlichen Fragen der Praxisführung: Finanzen, Qualitätsmanagement, IT, Personal, Marketing. Daher die Frage: Was muss man selbst machen, für welche Leistungen sind externe Dienstleister sinnvoller? Letztlich geht es um „Make or Buy“. Wichtig: In der Regel ist Ihre Arbeitsstunde deutlich teurer als von jedem externen Dienstleister.

Mehr dazu: Robert Filipovic beim GründerForum am 02.07.2021

8. Gegenteilstrategie – sei anders als die anderen!

Vielleicht die wichtigste Frage der Positionierung: Warum sollte sich ein:e Patient:in für Ihre Praxis entscheiden und nicht zu einer anderen Zahnarztpraxis wechseln? Die Antwort auf diese Frage ist weder einfach noch schnell zu beantworten. Bieten viele Praxen im Umfeld ähnliche oder vergleichbare Leistungen an, könnte eine Strategie sein, genau das Gegenteil davon anzubieten. Pragmatisch ein Beispiel: Gibt es viele Großpraxen in einer Region, ist die Überlegung sinnvoll, eine kleine Praxis mit einem klaren Schwerpunkt zu etablieren. Beziehen Sie eine klare Position, die sich von anderen Praxen abgrenzt. Mit Sicherheit ein Baustein für den Praxiserfolg: Erfolgreiche Menschen, Organisation, Unternehmen oder auch Praxen unterscheiden sich immer von der Masse.

Mehr dazu: Dr. Sebastian Schulz beim GründerForum am 02.07.2021

9. Zahlen zeigen die Wahrheit

Leider kennen zu wenige der Zahnärztinnen und Zahnärzte die eigenen Erfolgskennzahlen der Praxis. Aber: Mit dem Wissen um die wichtigsten Kennzahlen haben Sie immer den Erfolg der Praxis im Blick und steuern die Praxis in eine erfolgreiche Zukunft. Die Zahlen werden Ihnen zeigen, ob Sie sich auf dem richtigen Weg zu Ihren Zielen befinden.

Mehr dazu: Christian Brendel beim GründerForum am 02.07.2021

10. Teilnehmen und mit der eigenen Praxis durchstarten

Das GründerForum am 02.07.2021 bietet Existenzgründer:innen eine neue Plattform, um Erfolgsfaktoren und Wege aufzuzeigen, die eigene Praxis erfolgreich aufzustellen. Das Ziel: Austausch von Gleichgesinnten und langfristige Begleitung der Gründung. Profitieren Sie von Expert:innen aus den Bereichen Personal, Finanzen, Marketing und Organisation. Also los: Dabei sein und durchstarten!

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Praxismarketing für Praxisgründer Expertentipp ieQ health und Dampsoft

Dr. Sebastian Schulz, Marketing-Experte im Gesundheitswesen, nennt vier gute Gründe, das Praxismarketing von Anfang an professionell zu gestalten. Diese Tipps sollten Existenzgründer:innen bei einer Neugründung oder Praxisübernahme beachten, um erfolgreich mit der eigenen Zahnarztpraxis durchzustarten.

1. Die Suche nach einer Arztpraxis läuft digital ab

94 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung nutzen das Internet, ganze 72 Prozent davon sind sogar täglich im Netz unterwegs. In den letzten Jahren nimmt insbesondere die für Zahnmediziner:innen spannende Zielgruppe der Über-60-Jährigen rasant zu. Internetnutzer:innen greifen vermehrt über das Smartphone zu und erwarten professionelle, mobil-optimierte Websites, schnelle Kontaktmöglichkeiten und Online-Terminbuchung.

2. Vorher-Nachher-Bilder und Patientengeschichten überzeugen

Das Heilmittelwerbegesetzt (HWG) ist maßgeblich für das, was im Praxismarketing erlaubt ist. Es wurde bereits vor Jahren spürbar gelockert. Seitdem sind in Industrie und Handel häufig verwendete Maßnahmen wie Vorher-Nachher-Bilder, Patientengeschichten oder Empfehlungen erlaubt. Sie wirken besonders anschaulich und verständlich.

3. Patient:innen bewerten eine Praxis nach eigenen Maßstäben

Patientenzufriedenheit ist in aller Munde, aber warum ist sie so wichtig? Patient:innen verfügen in der Regel über keine zahnmedizinischen Fachkenntnisse, mit denen sie die Kompetenz eines Praxis-Teams bewerten könnten. Sie orientieren sich stattdessen an Maßstäben, die sie persönlich beurteilen können: Sauberkeit und Hygiene, Design und Ambiente, Service und Patientenkommunikation. Sie bewerten zum Beispiel, ob Praxis-Homepage und Printmedien professionell wirken, sie eine verständliche Behandlungsaufklärung erhalten und die Terminvereinbarung reibungslos funktioniert.

4. Kommunikation schafft Vertrauen

Patient:innen informieren sich über Behandlungsmethoden meist erst dann, wenn sie selbst betroffen sind. Eine gute Zahnarztpraxis informiert nicht nur akut vor Ort, sondern auch präventiv online: auf der Praxis-Homepage und in sozialen Medien. Kommunikation schafft Nähe, sorgt für Vertrauen durch Expertise und stärkt die Patientenbindung. Professionelles Praxismarketing sorgt dafür, dass die eigenen Inhalte im Netz von den Patient:innen gefunden werden.

Gründer-Tipp von ieQ-health

Egal ob Neugründung oder Praxisübernahme: an einem professionellen Marketingkonzept für die eigene Praxis kommt man nicht vorbei. Marketing-Experte der ieQ-health GmbH & Co. KG, Dr. Sebastian Schulz, rät daher, fünf bis sechs Monate vor der Eröffnung ein stimmiges Konzept zu entwickeln. Die Zeit sollte man sich nehmen, denn es gilt einige Fragen zu klären:

/ Wer sind die relevanten Zielgruppen und wie werden sie angesprochen?

/ Wie soll das Corporate Design aussehen?

/ Welche Informationen müssen auf der Homepage zu finden sein?

/ Welche Social-Media-Kanäle sollen genutzt werden?

/ Welche Printprodukte werden benötigt?

Neben Konzept, Design und Inhalt müssen rechtliche Rahmenbedingungen unbedingt beachtet werden. Auf den Dentalmarkt spezialisierte Agenturen können ein einheitliches Praxiskonzept entwickeln und so für ein stimmiges Gesamtbild sorgen, dass Patient:innen überzeugt.

Gemeinsam auf Erfolgskurs

Dampsoft bietet für angehende Existenzgründer:innen digitale Kennenlern-Webinare an. Der nächste Termin findet am 11. Juni von 14 bis 16 Uhr statt. Teilnehmende erfahren alles zu den Leistungen des Existenzgründungs-Pakets von Dampsoft. Dazu gehörten ein exklusiver Kundenservice, ein starkes Partnernetzwerk und Software-Lösungen für einen digitalen Praxisworkflow. Machen Sie den ersten Schritt und nehmen Sie am 02.07.2021 am GründerForum teil.

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GOZ Ziffern im HKP

Gerade während der Gründungsphase spielt Liquidität eine entscheidende Rolle. Doch das Thema Finanzen bleibt auch darüber hinaus wichtig. Zum Beispiel ist eine gebührenkonforme Abrechnung während der gesamten zahnärztlichen Tätigkeit ein Muss. Wichtig ist also, von Anfang an Honorarverluste zu vermeiden. Die Abrechnungsexpertin Sina Olfers der BFS health finance GmbH erklärt, wie Zahnärzt:innen Heil- und Kostenpläne durch den korrekten Einsatz der GOZ-Ziffern 0030 und 0040 optimieren können.

Ziffer 0040 nicht vernachlässigen

Die gängige Abrechnung für die Aufstellung aller privaten Heil-und Kostenpläne erfolgt über die GOZ-Ziffer 0030 – aber warum wird die GOZ-Ziffer 0040 so selten eingesetzt? In den meisten Köpfen ist verankert, dass eine Berechnung der GOZ-Ziffer 0040 lediglich für die Aufstellung von Heil- und Kostenplänen in der KFO legitim ist – die Gebührenziffer gerät daher gerade in Zahnarztpraxen in den Hintergrund. Tatsächlich besagt der Leistungstext der GOZ-Ziffer 0040 jedoch: „Aufstellung eines schriftlichen Heil- und Kostenplans bei kieferorthopädischer Behandlung oder bei funktionsanalytischen und funktionstherapeutischen Maßnahmen nach Befundaufnahme und Ausarbeitung einer Behandlungsplanung“. Für die Praxis bedeutet dies im Umkehrschluss, dass – sobald funktionsanalytische oder -therapeutische Maßnahmen geplant werden – die GOZ-Ziffer 0040 einsatzfähig ist.

Honoraroptimierung durch GOZ-Ziffer 0040

Mit einer Berechnung der Gebührennummer 0030 wird in diesem Fall bares Geld verschenkt, denn zu Recht ist GOZ-Ziffer 0040 mit 32,34 Euro bei Faktor 2,3 um 6,47 Euro besser bewertet als die Gebührennummer 0030. Mit einer falschen Berechnung wird also in der Praxis mit jedem privaten Heil- und Kostenplan Geld verschenkt!

Gründer-Tipp von BFS health finance

Eine zeitgleiche Berechnung der GOZ-Ziffern 0030 und 0040 ist möglich, wenn es sich um unterschiedliche Planungsinhalte für dieselbe Versorgungssituation handelt. Beispielsweise GOZ-Ziffer 0030 für die Implantat-Planung neben GOZ-Ziffer 0040 für die ZE-Planung.

Ebenso ärgerlich wie vermeidbar ist der verschenkte Aufwand beim Schreiben von Heil- und Kostenplänen, die schlussendlich nicht durchgeführt werden. Die Experten der BFS health finance GmbH zeigen in Online-Events zum Thema HKP-Recall, wie Zahnärzt:innen durch Anpassung des Praxis-Workflows eine erfolgreiche HKP-Telefonie etablieren können oder das Thema gewinnbringend auslagern. Von Gesprächseinstieg bis -abschluss erhalten sie außerdem wertvollen Input rund um den entscheidenden Erfolgsfaktor beim HKP-Recall: die Kommunikation.

Gemeinsam auf Erfolgskurs

Wer sich für die eigene Praxis entscheidet, dem bietet Dampsoft nicht nur schlaue Lösungen für das digitale Praxismanagement − von Anamnese und Aufklärung bis Verwaltung und Abrechnung −, sondern auch wertvolle Unterstützung durch langjährige Erfahrungen mit Praxisübernahmen und Neugründungen, persönlichen Ansprechpartner:innen, Events für Existenzgründer:innen und ein starkes Partnernetzwerk. Machen Sie den ersten Schritt und nehmen Sie am 02.07.2021 am GründerForum teil.

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Gründer-Tipp: Praxiseinrichtung

Neugründung oder Praxisübernahme? Diese Entscheidung sollten Zahnärzte auf dem Weg zur Gründung möglichst früh treffen. Für Alexander von Minden, Einrichtungsexperte für Dentalpraxen, gibt es einen wichtigen Unterschied hinsichtlich der Planung: Bei einer Neugründung entscheiden Zahnärzte selbst über die gesamte Einrichtung, bei einer Praxisübernahme muss das vorhandene Equipment auf den Prüfstand.

Die richtige Einrichtung unterstützt den Praxisalltag

Auf dem Weg zur eigenen Zahnarztpraxis stehen viele wichtige Entscheidungen an. Hinsichtlich der Einrichtung zählt nicht nur die Optik, sondern eine hohe Funktionalität, Hygiene und Ergonomie. Die Praxiseinrichtung wirkt sich auf die Strukturierung des Arbeitsalltags aus und sollte diesen optimal unterstützen und erleichtern. Schließlich sollten sich das zukünftige Team, Patienten und die Existenzgründer selbst wohlfühlen.

Drei wichtige Fragen für die Neugründung

Bei der Neugründung einer Praxis können Zahnärzte alles, was in der Praxis stehen wird, persönlich aussuchen und testen. Existenzgründer entscheiden, wie die Räumlichkeiten eingerichtet werden sollen, damit sie optisch und funktional zum zukünftigen Team und ihnen selbst passt.

1Wie soll die Praxis aussehen?

Experten sprechen in diesem Zusammenhang auch von der Corporate Identity (kurz: CI). Eine stimmige Unternehmensidentität ist wichtig, damit potentielle Patienten die Praxis positiv wahrnehmen und erinnern. Sie beinhaltet auch das Design – Logo, Website und Praxiseinrichtung sollten miteinander harmonieren und ein stimmiges Gesamtbild ergeben.

2Wie kann die Praxis funktional gestaltet werden?

Eine funktional eingerichtete Zahnarztpraxis ist perfekt auf die vorhandenen Räumlichkeiten zugeschnitten und die Arbeitsabläufe abgestimmt. Sie erfüllt gleichzeitig alle Bedingungen hinsichtlich der Hygiene und Sauberkeit. Hier sollte alles gut durchdacht sein, damit Gründer langfristig Freude an ihrer Einrichtung haben.

3Wie viele Zahnärzte werden in der Praxis arbeiten?

Grundlegend ist auch die Frage nach der Anzahl der praktizierenden Zahnärzte. Gibt es unterschiedliche Anforderungen an Optik und Funktionalität? Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sollten Ansprüche und Wünsche möglichst früh kommuniziert werden.

Drei wichtige Fragen für die Praxisübernahme

Bei einer Praxisübernahme besteht der Vorteil, dass Personal, Equipment und Kundenstamm in der Regel übernommen werden können. Das ist praktisch, doch trotzdem sollte die Ausstattung auf den Prüfstand.

1 Erfüllt die Einrichtung die heutigen Technik- und Hygienestandards?

Es gibt eine Menge EDV, die in einer Praxis unterzubringen ist, modernes Equipment und strenge Hygienevorschriften. Es sollte daher genau geprüft werden, was noch genutzt werden kann und was nicht.

2 Passt die vorhandene Einrichtung zu den eigenen optischen Vorstellungen?

Eine übernommene Praxiseinrichtung sollte Existenzgründern optisch gefallen und die Unternehmensidentität widerspiegeln. Patienten, Team und die Gründer selbst sollten sich wohlfühlen und mit dem Design identifizieren.

3 Sind die Abläufe in der Praxis kurz, effizient und ergonomisch?

Die Praxiseinrichtung sollte zu den individuellen Arbeitsabläufen passen und die Arbeitsabläufe optimal unterstützen. Gründer sollten ganz genau prüfen, was gut funktioniert und wo Verbesserungsbedarf besteht.

Gründer-Tipp von buchholz

Alexander von Minden, Experte für Praxiseinrichtung bei der buchholz GmbH, empfiehlt: „Existenzgründer sollten genug Zeit für die Einrichtung der Praxis einplanen. Bei einer Neugründung ein Jahr, bei einer Übernahme ein halbes Jahr.“ Das ist der ideale Zeitpunkt, um mit den Praxiseinrichtern der buchholz GmbH in Kontakt zu treten. Mit Erfahrung und Expertise helfen die Experten dabei, den Traum der eigenen Praxis zu verwirklichen. Ein persönlicher Fachberater begleitet das Projekt von der Beratung bis zur Montage. Dank VR-Visualisierung können Existenzgründer die eigene Praxis sogar vorab fertig sehen.

Gemeinsam auf Erfolgskurs

Wer sich für die eigene Praxis entscheidet, dem bietet Dampsoft nicht nur schlaue Lösungen für das digitale Praxismanagement − von Anamnese und Aufklärung bis Verwaltung und Abrechnung −, sondern auch wertvolle Unterstützung durch langjährige Erfahrungen mit Praxisübernahmen und Neugründungen, persönlichen Ansprechpartnern, Events für Existenzgründer und ein Netzwerk aus starken Partnern. Machen Sie den ersten Schritt und downloaden Sie kostenfrei unsere Checkliste für Praxisgründer.

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Patientenbeschwerden Zahnarzt vermeiden mit Athena

Wissen Sie, worüber sich Patienten in Arztpraxen häufig beschweren? Laut dem Bundesverband der AOK gibt es drei Hauptursachen für Pateientenbeschwerden: unfreundliches Verhalten, mangelnde Aufklärung und lange Wartezeiten. Diese Beschwerden zeigen im Umkehrschluss, was eine patientenfreundliche Praxis ausmacht und worauf Zahnärzte schon bei der Gründung achten sollten, um mit der eigenen Zahnarztpraxis erfolgreich durchzustarten.

Professionelle Aufklärung schafft Vertrauen

Eine mangelnde Aufklärung kann im schlimmsten Fall rechtliche Folgen haben und das Ansehen einer Praxis nachhaltig schädigen. Daher ist – besonders für Praxisgründer – eine vertrauensvolle und transparente Arzt-Patienten-Beziehung ausgesprochen wichtig. Zahnärzte sollten sich Zeit nehmen, Patienten kennenzulernen, alle Behandlungsmöglichkeiten und –schritte zu erklären und Ängste zu nehmen. Dabei hilft eine digital gestützte und protokollierte Patientenaufklärung. Anschauliche Bilder und Videos sind für Patienten leicht verständlich und informativ. Mit vorgefertigten und anpassbaren Aufklärungsbögen ist immer an alles gedacht und dokumentiert. So sind Praxisgründer auf der sicheren Seite und Patienten bestmöglich informiert.

Reibungslose Praxisabläufe verringern Wartezeiten

Lange Wartezeiten sind ärgerlich, lassen sich aber einfach durch schlaue Lösungen und mit einer guten Praxisorganisation vermeiden. Ein digitaler Anamnesebogen, der schon zu Hause oder unterwegs ausgefüllt wird, sorgt für weniger Wartezeit in der Praxis und somit ein geringeres Ansteckungsrisiko. So bleibt mehr Zeit für die Beratung und Behandlung der Patienten. Eine automatische Synchronisation mit der Praxissoftware erleichtert den Verwaltungsaufwand für zukünftige Mitarbeiter erheblich und spart eine Menge Zeit und Papier.

Unser Gründer-Tipp: Zufriedene Patienten dank digitaler Assistenz

Für unfreundliches Verhalten wurde leider noch keine Software-Lösung gefunden – für eine mangelnde Aufklärung und lange Wartezeiten schon. Unser Tipp: Die eigene Praxis von Anfang an sicher und effizient mit einer digitalen Assistenz starten. Die Athena-App unterstützt bei der Anamnese, Patientenaufklärung, Beratung und Protokollierung durch einfache Digitalisierung dieser Prozesse. Hierdurch sparen Zahnärzte nachhaltig Zeit und Geld. Athena überträgt eingegebene Daten direkt in die Verwaltungssoftware – automatisch und sicher. Existenzgründer profitieren vom Athena Startup-Paket und erhalten zwei gratis iPads sowie zwei gratis Schulungen.

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Gemeinsam auf Erfolgskurs

Dampsoft bietet für angehende Existenzgründer digitale Kennenlern-Webinare an. Der nächste Termin findet am 11. Juni von 14 bis 16 Uhr statt. Die Teilnehmer erfahren alles zu den Leistungen des Existenzgründer-Pakets von Dampsoft. Dazu gehörten ein exklusiver Kundenservice, ein starkes Partnernetzwerk und Software-Lösungen für einen digitalen Praxisworkflow.

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