Corona-Pandemie: Umgang mit kranken Patienten in der Zahnarztspraxis

Wenn sich hustende oder Patienten mit Fieber in die Zahnarztpraxis vorstellen, beginnt das Stirnrunzeln: Wie sollte man sich als Zahnarzt und als Praxisteam verhalten? Zur Erinnerung: Die häufigsten Symptome bei einer Covid-19-Erkrankung sind Husten (49 %) und Fieber (41 %), daneben z. B. Schnupfen und der Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns (RKI-Institut, Erhebung vom 5. Juni 2020). In Zeiten der Corona-Pandemie hilft es, die Patienten gedanklich in drei Kategorien einzuteilen.

PATIENTEN OHNE SYMPTOME

Die üblichen Hygienemaßnahmen einer Zahnarztpraxis reichen aus bei unauffälligen und symptomlosen Patienten.

PATIENTEN MIT SYMPTOMEN WIE HUSTEN ODER FIEBER

Eine Verschiebung der Behandlung sollte erwogen werden bei Patienten mit Covid-19-typischen Symptomen wie trockenem Husten oder Fieber. Ausnahme: Es handelt sich um einen zahnmedizinischen Notfall. Hier sollte bei der Behandlung besonders streng auf Schutzmaßnahmen wie Mund-Nasen-Schutz und Schutzbrille sowie Handschuhe geachtet werden. Patienten mit Covid-19-Symptomen sollten auf jeden Fall an ihren Hausarzt bzw. das Gesundheitsamt verwiesen werden.

PATIENTEN MIT DRINGENDEM VERDACHT AUF COVID-19

Bei Patienten mit dringendem Covid-19-Verdacht – Patient zeigt Symptome und hatte Kontakt mit einem an COVID-19 erkrankten Patienten – muss das Gesundheitsamt informiert werden, damit es weitere Schritte einleitet, um die Ausweitung der Corona-Pandemie einzudämmen.

 

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