TI-Anbieter wechseln: 5 praktische Tipps

Mit praktischen Tipps von Dampsoft gelingt der TI-Anbieterwechsel

Viele Zahnarztpraxen würden gerne ihren TI-Anbieter wechseln, zögern jedoch aus Sorge vor Aufwand, Ausfällen oder zusätzlichen Kosten. Dabei ist der Wechsel heute deutlich einfacher als noch vor wenigen Jahren. Dieser Beitrag zeigt anhand typischer Praxiserfahrungen, worauf es beim Wechsel ankommt – und wie moderne Lösungen wie e-connect den TI-Alltag spürbar erleichtern.

🎯 Das Wichtigste in Kürze:

Ein Wechsel des TI-Anbieters ist heute unkompliziert und auch bei laufendem Vertrag möglich. Durch individuelle Wechselmodelle entstehen keine zusätzlichen Kosten über die Erstattungspauschalen hinaus. Mit modernen, hardwarelosen Lösungen wie e-connect wird die TI-Anbindung deutlich stabiler und wartungsärmer.

Wenn Technik den Praxisalltag bremst

Der Praxisbetrieb läuft, Patientinnen und Patienten sind eingeplant, das Team arbeitet routiniert – und plötzlich hakt die Telematikinfrastruktur. Ein Update verzögert sich, der Konnektor reagiert nicht wie erwartet oder wichtige Anwendungen und Dienste wie KIM, EBZ, eRezept etc. stehen kurzfristig nicht zur Verfügung. Solche Situationen sind für viele Praxen keine Ausnahme, sondern Teil des Alltags. In diesen Momenten entsteht häufig der Gedanke: „Das müsste doch einfacher gehen.“ Gleichzeitig herrscht Unsicherheit: Ist ein TI-Anbieterwechsel kompliziert? Entstehen Ausfallzeiten? Drohen doppelte Kosten durch bestehende Verträge? Die gute Nachricht: Diese Sorgen sind in den meisten Fällen unbegründet.


Tipp 1: Vertragslaufzeiten kennen, aber nicht als Blockade sehen

Ein häufiger Grund, warum Praxen einen Wechsel aufschieben, ist ein noch laufender Vertrag beim bisherigen TI-Anbieter. Viele gehen davon aus, dass ein Wechsel erst nach Vertragsende möglich ist. Das stimmt so nicht.

Wichtig zu wissen:

  • Eine Kündigung ist jederzeit möglich.
  • Sie wird lediglich zum vereinbarten Vertragsende wirksam.
  • Der Wechsel zu einem neuen Anbieter kann trotzdem sofort vorbereitet und umgesetzt werden.

Bei Dampsoft wird der Wechsel zu e-connect so gestaltet, dass bis zum Ende des Altvertrags keine zusätzlichen Kosten entstehen, die über die bestehenden TI-Erstattungspauschalen hinausgehen. Der laufende Vertrag ist also kein Hindernis, sondern lediglich ein organisatorischer Faktor.


Tipp 2: Kündigung klar regeln – der Rest folgt automatisch

Ein strukturierter Wechsel beginnt mit einer klaren Kündigung beim bisherigen TI-Anbieter. Sobald die Kündigungsbestätigung vorliegt, ist der wichtigste formale Schritt erledigt.

Der Ablauf ist einfach:

  1. Kündigung beim bisherigen TI-Anbieter einreichen
  2. Kündigungsbestätigung erhalten
  3. Bestätigung an ti@dampsoft.de senden

Auf dieser Basis erstellt Dampsoft ein individuelles Angebot, das sicherstellt, dass der Wechsel für die Praxis kostenneutral bleibt, solange der Altvertrag noch läuft. Viele Praxen sind überrascht, wie wenig Aufwand dieser Schritt tatsächlich bedeutet – und wie schnell der Wechselprozess anschließend in Gang kommt.


Tipp 3: Auf moderne TI-Lösungen statt auf alte Hardware setzen

Das ist nicht nur komfortabler, sondern entspricht auch der strategischen Weiterentwicklung der TI: Hardware-Konnektoren werden mittelfristig abgelöst, und die gematik empfiehlt ausdrücklich den Übergang zu TI-Gateway-Lösungen als zukunftsfähigen Standard. Für Zahnarztpraxen bedeutet das weniger Wartung, weniger Abhängigkeit von Hardware-Zyklen und eine Anbindung, die bereits heute auf kommende TI-Ausbaustufen ausgelegt ist.

Die Vorteile im Praxisalltag:

  • keine physische Konnektor-Box
  • automatische Updates ohne Unterbrechung
  • geringerer Wartungsaufwand
  • hohe Ausfallsicherheit
  • nahtlose Integration im DS-Win und DS4 sowie mit allen gängigen PVS kompatibel
  • zukunftssichere TI-Anbindung

Gerade für Praxen, die Wert auf Stabilität und einfache Abläufe legen und sich zukunftssicher aufstellen wollen, sollten den TI-Anbieter wechseln und auf eine hardwarelose Lösung setzen.


Tipp 4: TI-Anbieter wechseln? Bewusst planen!

Auch wenn der technische Wechsel des TI-Anbieters in der Regel schnell und reibungslos erfolgt, empfiehlt es sich, den Zeitpunkt bewusst zu wählen. Ein ruhiger Moment im Praxisalltag – etwa außerhalb der Stoßzeiten oder an einem organisatorisch weniger ereignisreichen Tag – schafft zusätzliche Sicherheit und sorgt für ein gutes Gefühl im Team.

Dabei geht es weniger um die Dauer des Wechsels, sondern um Planbarkeit. Wenn das Team weiß, wann die Umstellung stattfindet, können mögliche Rückfragen oder kurze Abstimmungen entspannt geklärt werden. Moderne, hardwarelose TI-Lösungen benötigen zwar keinen Vor-Ort-Termin und verursachen in der Regel nur kurze Unterbrechungen, dennoch trägt eine klare zeitliche Planung wesentlich dazu bei, Unsicherheiten zu vermeiden und den Wechsel als kontrollierten Prozess zu erleben.

Ebenso wichtig ist die sorgfältige Vorbereitung des Umstellungstermins. Damit der Wechsel reibungslos und zügig durchgeführt werden kann, müssen die vorgegebenen technischen Voraussetzungen vorab erfüllt sein. Dazu gehören unter anderem eine korrekt konfigurierte Firewall und die Umsetzung weiterer technischer Einstellungen. Praxen erhalten beim Wechsel zu e-connect detaillierte Vorbereitungsanleitungen mit der Bestellbestätigung, die vor dem Umstellungstermin vollständig umgesetzt werden müssen. In den meisten Fällen ist es sinnvoll, den eigenen Systembetreuer frühzeitig einzubinden, um alle technischen Voraussetzungen rechtzeitig zu prüfen und sicherzustellen. So kann der Wechseltermin planbar, effizient und ohne unnötige Verzögerungen umgesetzt werden.


Tipp 5: Das Praxisteam frühzeitig einbinden

Ein TI-Anbieterwechsel betrifft nicht nur die Technik, sondern auch das gesamte Praxisteam. Umso wichtiger ist es, die Mitarbeiter frühzeitig und verständlich zu informieren. In den meisten Fällen reicht bereits ein kurzer Hinweis, dass sich im Hintergrund die TI-Anbindung ändert, der gewohnte Arbeitsablauf jedoch bestehen bleibt.

Gerade bei modernen Lösungen wie e-connect ändert sich für das Team im Alltag kaum etwas – viele Praxen berichten sogar von einer spürbaren Entlastung durch mehr Stabilität und weniger Wartungsaufwand. Eine kurze Erklärung der Vorteile, wie geringerer Wartungsaufwand oder weniger technische Ausfälle, schafft Akzeptanz und Vertrauen. So wird der Wechsel nicht als zusätzliche Belastung wahrgenommen, sondern als sinnvoller Schritt hin zu einem entspannteren und zuverlässigeren Praxisbetrieb.


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FAQ

Die folgenden Fragen und Antworten greifen die wichtigsten Punkte rund um den Wechsel des TI-Anbieters noch einmal kompakt auf. So erhalten Sie schnell einen Überblick darüber, was wichtig ist, worauf Sie achten sollten und wie der Umstieg reibungslos gelingt.


Die Telematikinfrastruktur ist die Grundlage für zentrale Anwendungen wie das Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK), das Versenden und Empfangen von KIM-Nachrichten sowie den Zugriff auf digitale Patientenakten. Eine instabile TI kann den Praxisbetrieb erheblich stören und zu Verzögerungen im Behandlungsablauf führen. Eine zuverlässige Anbindung ist daher essenziell für einen reibungslosen und sicheren Praxisalltag.

Viele Praxen kämpfen mit einem hohen Wartungsaufwand durch regelmäßige Updates, notwendiger Konnektortausch und auslaufende Zertifikate. Hinzu kommen Sicherheitsrisiken durch veraltete Systeme sowie unklare Zuständigkeiten, wenn mehrere Anbieter für Praxissoftware, TI-Anbindung und Hardware verantwortlich sind. Diese Faktoren erhöhen die Anfälligkeit für Störungen und binden Zeit und Ressourcen im Praxisalltag.

Zukunftssichere TI-Lösungen sind wartungsarm, sicher und bereits auf kommende Anforderungen wie TI 2.0 vorbereitet. Cloudbasierte Ansätze reduzieren den technischen Aufwand in der Praxis, sorgen für automatische Updates und gewährleisten eine dauerhaft stabile Verbindung – ohne regelmäßige Hardwarewechsel.

Moderne TI-Lösungen kommen ohne klassische Konnektor-Hardware aus. Dadurch entfallen aufwendige Hardwarewechsel und manuelle Updates. Updates erfolgen automatisch, Sicherheitsstandards werden kontinuierlich eingehalten und die Anbindung bleibt dauerhaft auf dem neuesten Stand. Für Praxen bedeutet das weniger Wartungsaufwand, geringere Störanfälligkeit und mehr Ruhe im Praxisbetrieb.

Der Wechsel ist mit minimalem Aufwand verbunden, wenn er gut vorbereitet wird. Nach der Kündigung des bestehenden TI-Vertrags und der Weitergabe der Kündigungsbestätigung wird die neue TI-Anbindung geplant und eingerichtet. Der Praxisbetrieb kann in der Regel ohne relevante Unterbrechungen fortgeführt werden.

Für einen reibungslosen Wechsel des TI-Anbieters sollten in der Zahnarztpraxis  einige grundlegende Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehören eine stabile Internetverbindung, eine gültige SMC-B als Praxis-Identifikationskarte sowie ein TI-fähiges Kartenterminal mit gültiger gSMC-KT. Außerdem ist ein TI-fähiges Praxisverwaltungssystem erforderlich, ebenso wie Praxisrechner mit Windows 11 in der 64-Bit-Version oder andere TI-fähige Betriebssysteme wie MacOS oder Linux. Nach der Bestellung erhalten Praxen ausführliche Vorbereitungsanleitungen sowie einen Link zur Terminbuchung, sodass die Installation strukturiert und ohne unnötige Verzögerungen erfolgen kann.

Ja, ein Wechsel ist auch bei bestehender Vertragsbindung möglich. Die Kündigung wird zum Vertragsende wirksam, während der neue Anbieter den Wechsel bereits vorbereitet. Durch individuelle Wechselmodelle lassen sich zusätzliche Kosten über die Erstattungspauschalen hinaus bis zum Ende des Altvertrags vermeiden.