Jahresabschluss in der Zahnarztpraxis – Effizient und sicher ins neue Jahr starten
Für viele Zahnarztpraxen ist der Jahresabschluss weit mehr als ein formaler Pflichttermin. Er zeigt schwarz auf weiß, wie strukturiert Abrechnung, Dokumentation und Zahlungsmanagement im vergangenen Jahr funktioniert haben – und ob die Praxis wirtschaftlich stabil ins neue Jahr startet. Michelle Rehm, Abrechnungsexpertin von dentastico, berichtet aus der Praxis, worauf es beim Jahresabschluss 2025 besonders ankommt und welche Rolle moderne Praxisverwaltungssoftware wie das DS4 dabei spielt.
Inhalt:
- Das Wichtigste in Kürze
- Was bedeutet der Jahresabschluss in der Zahnarztpraxis wirklich?
- Struktur statt Hektik: So läuft der Jahresabschluss ab
- Typische Fehler entstehen im Alltag, nicht durch komplizierte Regeln
- Was ist beim Jahresabschluss 2025 besonders zu beachten?
- Warum die Praxisverwaltungssoftware eine Schlüsselrolle spielt
- Fazit: Der Jahresabschluss ist kein Projekt, sondern ein Ergebnis
- Gastautorin: Michelle Rehm
- Das DS4 kennenlernen
- FAQ
🎯 Das Wichtigste in Kürze:
Der Jahresabschluss in der Zahnarztpraxis beginnt nicht beim Steuerberater, sondern immer bei einer vollständig abgeschlossenen Abrechnung. Erst, wenn alle Leistungen korrekt dokumentiert, abgerechnet und die offenen Forderungen sauber geprüft sind, kann der steuerliche Abschluss sinnvoll erfolgen. Praxen mit klaren Routinen und einer aktuellen Praxissoftware erleben den Jahresabschluss deshalb nicht als Stressfaktor, sondern als logischen Abschluss eines gut organisierten Praxisjahres.
Was bedeutet der Jahresabschluss in der Zahnarztpraxis wirklich?
Im Unterschied zu klassischen Gewerbebetrieben erstellen viele Zahnarztpraxen – insbesondere Einzelpraxen – keine handelsrechtliche Bilanz, sondern eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR). Trotzdem ist der Jahresabschluss weit mehr als ein steuerlicher Formalakt. Er bildet den Schlusspunkt unter ein ganzes Praxisjahr und zeigt, ob Abrechnung, Dokumentation und Organisation zuverlässig ineinandergreifen. Inhaltlich lassen sich drei Kernbereiche unterscheiden, die eng miteinander verknüpft sind:
- der vollständige Abrechnungsabschluss für GKV-, PKV- und Selbstzahlerleistungen
- eine transparente Übersicht über Zahlungseingänge und offene Forderungen
- die strukturierte Vorbereitung aller relevanten Unterlagen für den Steuerberater
Dabei gilt eine klare Regel: Erst wenn die Abrechnung vollständig abgeschlossen ist, kann der steuerliche Jahresabschluss korrekt erstellt werden.
Struktur statt Hektik: So läuft ein Jahresabschluss typischerweise ab
Am Anfang steht immer der Abrechnungsabschluss. Alle im Kalenderjahr erbrachten Leistungen müssen vollständig dokumentiert, abrechnungsfähig und tatsächlich abgerechnet sein. Besonders kritisch sind dabei Zahnersatz-, PAR- und Langzeitfälle, genehmigungspflichtige Behandlungen sowie Leistungen aus dem Dezember. Gerade hier zeigt sich, ob Dokumentation und Praxissoftware sauber geführt wurden oder ob noch Nacharbeiten nötig sind.
Im nächsten Schritt folgt die Prüfung der Zahlungseingänge und offenen Forderungen. Welche Rechnungen sind bereits bezahlt, welche Posten sind noch offen und wo bestehen Ratenzahlungen oder möglicherweise uneinbringliche Forderungen? Diese Übersicht ist nicht nur für die wirtschaftliche Bewertung der Praxis wichtig, sondern auch für steuerliche Rückstellungen und die Planung des neuen Jahres.
Abschließend wird die Buchhaltung vorbereitet. Dazu gehören die vollständige Belegsammlung, ein sauber abgeschlossener Kassenbestand – sofern ein Kassenbuch geführt wird – sowie die Abgrenzung wiederkehrender Kosten. Alle relevanten Auswertungen werden anschließend strukturiert an den Steuerberater übergeben.
Typische Fehler entstehen im Alltag, nicht durch komplizierte Regeln
Die häufigsten Probleme im Jahresabschluss haben weniger mit komplexen Vorschriften zu tun, sondern mit Zeitmangel und Alltagsstress. Offene oder unvollständige Dokumentationen, fehlende Versicherungsnachweise oder Leistungen, die zwar erbracht, aber nie abgerechnet wurden, gehören zu den klassischen Fehlerquellen. Auch verspätete oder fehlerhafte Kassenbucheinträge können den Jahresabschluss unnötig verzögern.
Bewährt hat sich deshalb ein klarer Gegenansatz: feste Routinen statt Jahresend-Hektik. Monatliche Abrechnungschecks, quartalsweise Analysen der offenen Posten und verbindliche interne Abrechnungsfristen sorgen dafür, dass sich zum Jahresende keine großen Baustellen auftürmen. Praxen, die so arbeiten, empfinden den Jahresabschluss nicht als Belastung, sondern als Bestätigung funktionierender Prozesse.
Was ist beim Jahresabschluss 2025 besonders zu beachten?
Für 2025 spielen Digitalisierung und Abrechnung eine noch größere Rolle. In der Praxissoftware müssen aktuelle KZBV-Prüfmodule für BEMA, PAR, ZE und KCH hinterlegt sein, da veraltete Module schnell zu Rückläufern oder formalen Ablehnungen führen. Gleichzeitig gewinnt die elektronische Patientenakte weiter an Bedeutung, wodurch eine lückenlose und strukturierte Dokumentation unverzichtbar wird.
Auch im Bereich Zahnersatz ist besondere Aufmerksamkeit gefragt. Anpassungen bei den Festzuschüssen müssen korrekt berücksichtigt werden, da Fehler hier direkte Auswirkungen auf die Patientenabrechnung und den Praxisumsatz haben. Steuerlich steigen zudem die Anforderungen an die digitale Belegführung gemäß GoBD, während bilanzierende Praxen zusätzliche Vorgaben im Rahmen der E-Bilanz beachten müssen.
Warum die Praxisverwaltungssoftware eine Schlüsselrolle spielt
Die Praxisverwaltungssoftware ist das zentrale Steuerungsinstrument für den Jahresabschluss. Sie liefert die vollständige Umsatzbasis, zeigt den Status aller Behandlungsfälle, stellt Offene-Posten-Listen bereit und bildet die Datengrundlage für den Steuerberater. Sind diese Daten unvollständig oder inkonsistent, wird ein korrekter Jahresabschluss praktisch unmöglich – selbst bei ansonsten guter Buchhaltung.
Mit dem DS4 von Dampsoft steht Praxen eine Software zur Verfügung, die gezielt auf diese Anforderungen ausgelegt ist. In der täglichen Arbeit unterstützen insbesondere folgende Funktionen:
- Übersichtlicher Abrechnungsstatus, der auf einen Blick zeigt, welche Fälle noch offen, freizugeben oder noch nicht abgerechnet sind.
- Strukturierte Dokumentationsführung durch die unvollständige Behandlungen frühzeitig erkannt werden.
- Zentral gepflegte Versicherungs- und Patientendaten, die Abrechnungsabbrüche aufgrund fehlender Angaben deutlich reduzieren.
- Aktuelle Prüfmodule und Cloudfähigkeit, die eine sichere Abrechnung und eine flexible Vorbereitung ermöglichen – auch gemeinsam mit Praxisleitung oder Steuerberater.
Viele Praxen nutzen das DS4 gezielt, um bereits vor dem Jahreswechsel systematisch offene Punkte abzuarbeiten, anstatt am Jahresende unter Zeitdruck mit externen Listen oder manuellen Kontrollen zu arbeiten.
Fazit: Der Jahresabschluss ist kein Projekt, sondern ein Ergebnis
Ein erfolgreicher Jahresabschluss ist kein isoliertes Verwaltungsprojekt, sondern das Ergebnis sauberer Abrechnungs- und Dokumentationsprozesse über das gesamte Jahr hinweg. Praxen, die klar definierte Zuständigkeiten, feste Routinen, aktuelle Software und eine frühzeitige Kommunikation mit dem Steuerberater pflegen, schaffen nicht nur Sicherheit, sondern auch Planungsspielraum für das neue Jahr. Oder anders formuliert: Ein guter Jahresabschluss beginnt nicht im Dezember – sondern im Januar.
Gastautorin: Michelle Rehm
Michelle Rehm ist Zahnmedizinische Verwaltungsangestellte und Abrechnungsexpertin bei dentastico. Seit 2022 betreut sie eine der ersten Zahnarztpraxen, die mit dem webbasierte und cloudfähigen DS4 arbeitet.
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Das DS4 kennenlernen
Seit 40 Jahren entwickeln wir innovative Softwarelösungen für die Verwaltung und Abrechnung von Zahnarztpraxen. Das DS4 ist die neueste Generation der Praxisverwaltungssoftware von Dampsoft: webbasiert, cloudfähig und mit Features, die den Praxisalltag besser, effektiver und angenehmer gestalten. Das wollen Sie mit eigenen Augen sehen? Buchen Sie einen individuellen Demo-Termin! Einer unserer erfahrenen Experten führt Sie durch die wesentlichen Funktionen der Praxissoftware und beantwortet direkt Ihre Fragen.
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Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema „Jahresabschluss“.
Was gehört zum Jahresabschluss in der Zahnarztpraxis?
Zum Jahresabschluss zählen der vollständige Abrechnungsabschluss, die Übersicht über Zahlungseingänge und offene Forderungen sowie die Übergabe aller relevanten Unterlagen an den Steuerberater.
Warum muss die Abrechnung vor dem Steuerabschluss abgeschlossen sein?
Offene oder fehlende Abrechnungen verfälschen Umsätze und führen zu unzutreffenden steuerlichen Ergebnissen.
Welche Rolle spielt die Praxissoftware beim Jahresabschluss?
Sie ist die zentrale Datenquelle für Umsätze, Behandlungsstatus und offene Posten und damit die Grundlage für einen korrekten Abschluss.
Was ist für den Jahresabschluss 2025 besonders wichtig?
Aktuelle Prüfmodule, korrekte Festzuschüsse, GoBD-konforme Belegführung und eine lückenlose Dokumentation im Hinblick auf die ePA.
Wie lässt sich Stress zum Jahresende vermeiden?
Durch regelmäßige Abrechnungsroutinen, klare Zuständigkeiten und den Einsatz einer modernen Praxisverwaltungssoftware.











