DS4 Patientenakte

Eine sauber geführte, klar strukturierte Patientenakte ist das Herzstück einer Praxis. In den meisten Fällen hat die Digitalisierung riesige Karteischränke, in denen Akten lagern, verbannt. Doch der elektronische Aktenersatz ist nur dann gut, wenn er intuitiv nutzbar ist.

Die Patientenakte, die mitdenkt

Das neue DS4 vereint die Vorteile der analogen Patientenakte mit den Möglichkeiten eines digitalen Systems. Mit der Papierakte hatte man alle Informationen zum Patienten an einem Ort. Die Struktur der Anträge, Formulare und Dokumentation folgte allerdings nicht dem tatsächlichen Arbeitsablauf in der Praxis. Häufig musste man suchen, um zu finden. Das neue DS4 bietet hier einen entscheidenden Vorteil – nicht nur gegenüber der Papierakte, sondern auch im Vergleich zu anderen Software-Lösungen. Das Programm unterteilt den Arzt-Patientenkontakts in Phasen. Beim Öffnen der Patientenaktie ist auf den ersten Blick klar, an welcher Stelle der Behandlung man sich gerade befindet, welche Schritte noch offen sind und was bereits erledigt wurde. Dadurch kann sich sowohl der Behandler als auch eine Vertretung schnell orientieren und die Therapie sinnvoll weiterführen.

DS4 Patientenakte

Der Screenshot zeigt den grundsätzlichen Aufbau der Patientenakte: Das Deckblatt beinhaltet alle allgemeinen Informationen zum Patienten. Dazu gehören Stammdaten, Versicherungsnachweise und Anamnesen. Es dient also eher administrativen Zwecken. Für den behandelnden Zahnarzt wird es ab der Phase Diagnostik interessant. Als Einstieg in eine systematische Therapie können in dieser Phase diverse Befunde vorgenommen werden. Auf diese kann im weiteren Programmverlauf immer wieder zurückgegriffen werden: Jeder 01-Befund kann direkt und ohne in der Textdokumentation suchen zu müssen, wiedergefunden und angeschaut werden. Das ermöglicht, zum Beispiel den Zustand zu einem gewissen Datum anzuschauen oder eine schnelle und einfache Verlaufskontrolle durchzuführen.

Alles eine Phase

Im Reiter Therapieplanung kann eine komplette und systematische Behandlungsplanung erfolgen. An dieser Stelle werden Kostenvoranschläge oder Anträge wie der Heil- und Kostenplan erstellt. Die erforderlichen Arbeitsschritte und geplanten Leistungen können später in der Dokumentationsphase als Checkliste abgearbeitet werden und stehen bereits während der Terminplanung zur Verfügung. So ist schnell ersichtlich, was zu den einzelnen Behandlungssitzungen geplant wurde.

Nach der Behandlung können die erbrachten Leistungen abgerechnet und die benötigten Dokumente erstellt werden. Kurz gesagt: Die Patientenakte bringt Transparenz und Klarheit über den aktuellen Stand jedes Patienten und kann von jedem Mitarbeiter mit den entsprechenden Rechten eingesehen und geprüft werden. Eine wichtige Entwicklung für effizientes Arbeiten!

 

Weitere Beiträge zum DS4

Teil 1: Von der ersten Idee bis zur Praxis

Teil 2: Die Technik des DS4

Teil 3: Die Philosophie des DS4

Teil 4: Einblick in das Dashboard des DS4

Teil 5: Der Chat im DS4

Dietmar Hermann

Dietmar Hermann, Zahnarzt und Leiter des DS4-Teams

Dietmar Hermann studierte Zahnmedizin an der Universität Gießen. Seine Assistenzzeit verbrachte er in Bad Nauheim. Heute lebt er an der Ostsee, ist verheiratet und hat eine Tochter. Seit 2006 ist er Leiter des Produktmanagements bei Dampsoft.

 

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Praxisgründer und DS4 BETA-Tester Dr. Christofzik

Wir haben mit einem der ersten Beta-Tester des DS4 gesprochen. Dr. David Christofzik hat 2021 in Kiel das Wurzelwerk, eine Praxis für Endodontie und Zahnerhaltung, eröffnet und arbeitet vom ersten Tag an mit dem DS4. Er berichtet, wie er Beta-Tester wurde, welchen Herausforderungen er als Tester gegenübersteht und warum das DS4 die richtige Wahl für seine Praxis ist.

 

Dampsoft: Herr Dr. Christofzik, wie wurden Sie Beta-Tester?

Dr. Christofzik: Der Weg zum Beta-Tester war nicht ganz einfach und etwas Detektivarbeit war auch notwendig. Ich habe mir erst einmal eine Liste aller Hersteller von Praxisverwaltungssoftware der Zahnärztlichen Bundesvereinigung angesehen. Dort sind alle Programme aufgeführt, mit denen eine Abrechnung durchgeführt werden kann. Ich hatte noch gut ein Jahr Zeit bis zu der Eröffnung meiner Praxis und wollte mir ein möglichst umfassendes Bild machen. Natürlich kannte ich Dampsoft und das DS-Win bereits aus meiner Erfahrung als angestellter Zahnarzt. Das in der Liste aufgeführte DS4 war mir bis dahin noch kein Begriff und auch im Netz konnte ich keine weiteren Informationen finden. Also wendete ich mich direkt an Dampsoft. Dort wurde mir gesagt, dass es sich tatsächlich um eine neue Software aus dem Hause Dampsoft handelt, ich sie aktuell noch nicht nutzen könne. Damit gab ich mich nicht zufrieden, denn schließlich lag die Eröffnung meiner Praxis zu dieser Zeit noch weit in der Zukunft. Ich wendete mich an ein befreundetes Depot mit guten Kontakten zu Dampsoft und schließlich bekam ich die Zusage, dass ich als einer der ersten Beta-Tester das DS4 verwenden darf.

Dampsoft: Was genau zeichnet einen Beta-Tester aus?

Dr. Christofzik: Als Beta-Tester stehe ich im engen Kontakt mit Dampsoft. Alle zwei Wochen findet online ein Austausch zwischen dem DS4-Team, weiteren Beta-Testern und mir statt. So fließen meine Anregungen und Wünsche direkt in die Weiterentwicklung des DS4 ein. Ich finde es total cool, eine Software mit entwickeln zu dürfen, zumal ich selbst viel im Programm arbeite und auch Abrechnungen schreibe. Gleichzeitig ist es auch eine Herausforderung, ein Programm im Praxisalltag zu nutzen, das sich noch in der Entwicklung befindet. Natürlich muss man damit rechnen, dass Anwendungen im Programm mal nicht funktionieren oder das Programm sogar abstürzt. Wir konnten kürzlich zwei Wochen nicht röntgen, was für uns als auf Endodontie spezialisierte Praxis natürlich sehr unangenehm war. Damit solche Fehler im später im verkaufsfähigen Produkt nicht mehr vorkommen, ist die Beta-Testung aber einfach notwendig.

Dampsoft: Und wie lief der Start mit dem DS4 für Sie und Ihr Team?

Dr. Christofzik: Mein Praxis-Team und ich hatten einen super Start und nicht das Gefühl, dass wir mit dem DS4 Neuland betreten. Das Programm ist sehr übersichtlich aufgebaut und daher intuitiv bedienbar. Ich muss mich nicht an die Software anpassen, indem ich zum Beispiel verschiedene Tastenkombinationen erlernen muss – das Programm passt sich mir und meinen individuellen Bedürfnissen an. Das war einer der Gründe, warum ich mich für das DS4 entschieden habe.

Dampsoft: Was waren weitere Gründe für die Entscheidung zum DS4?

Dr. Christofzik: Ein großer Pluspunkt ist für mich die Übersichtlichkeit der Patientenakte. Eine Funktion, die wir in der Praxis sehr schätzen: Ich kann verschiedenfarbige Kategorien erstellen, Patienten einer oder mehreren Kategorien zuordnen und auch danach filtern. So sehe ich zum Beispiel auf einen Blick, welche Patienten eine Zahnzusatzversicherung haben oder Überweisungspatienten sind. Der für mich wichtigste Punkt: Das DS4 ist browserbasiert. Ich kann es auf jedem Gerät in jedem Browser öffnen: Smartphone, iPad, Praxisrechner – Ich greife von überall darauf zu, ohne vorherige Installation. Das Programm erhält außerdem automatische Updates und sichert regelmäßig und verschlüsselt alle Daten. Was mich auch begeistert ist, dass zu jedem Update ein Video im Programm zur Verfügung steht, in dem alle Neuerungen vorgestellt und erklärt werden. Mein Praxis-Team und ich sind übrigens auch fleißige Nutzer des integrierten Chats. Dort tauschen wir uns vor allem bezüglich unserer Patienten aus. Zum Beispiel gebe ich darüber Bescheid, dass ein Rückruf erfolgen soll oder noch etwas in den Stammdaten geändert werden muss. Das DS4 hat viele schlaue Funktionen, die ich im Praxisalltag einfach nicht mehr missen möchte.

Dampsoft: Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg, Herr Dr. Christofzik!

 

Dr. David Christofzik

Dr. med. dent. David William Christofzik, zertifizierter Spezialist für Endodontie und Traumatologie

Dr. David Christofzik studierte Zahnmedizin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Neben seiner Tätigkeit als Zahnarzt forscht er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein-Campus Kiel.

 

 

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DS4 Chat

Schnell und ohne Umwege kommunizieren. Nachrichten, Links und Bilder direkt an eine oder mehrere Personen verschicken: Was im privaten Umfeld mit Whatsapp und Co. längst Alltag ist, birgt im beruflichen Umfeld häufig Probleme und Gefahren. Mitarbeiter greifen auf private Handys und Programme zurück oder nutzen Klebezettel am Bildschirm, um berufliche Themen zu besprechen. Nicht nur datenschutzrechtlich alles andere als ideal.

Direkt in der Software chatten

Das neue DS4 erleichtert die direkte und schnelle Kommunikation innerhalb der Praxis. Das Chat-Feature bietet angemeldeten Nutzern die Möglichkeit, sich datenschutzkonform über alle praxis- und patientenrelevanten Themen auszutauschen. Nachrichten, Links zu Patientenakten und Bilder können in persönlichen Chats oder anlassbezogenen Chaträumen verschickt und geteilt werden. Eingehende Nachrichten werden sofort angezeigt. Über die Seitenleiste ist Chat jederzeit verfügbar. Das erleichtert vor allem in größeren Praxen und bei Schichtbetrieb die Kommunikation unter Mitarbeitern erheblich.

DS4 Chat

 

Weitere Beiträge zum DS4

Teil 1: Von der ersten Idee bis zur Praxis

Teil 2: Die Technik des DS4

Teil 3: Die Philosophie des DS4

Teil 4: Das Dashboard des DS4

 

Dietmar Hermann

Dietmar Hermann, Zahnarzt und Leiter des DS4-Teams

Dietmar Hermann studierte Zahnmedizin an der Universität Gießen. Seine Assistenzzeit verbrachte er in Bad Nauheim. Heute lebt er an der Ostsee, ist verheiratet und hat eine Tochter. Seit 2006 ist er Leiter des Produktmanagements bei Dampsoft.

 

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DS4 Dashboard

Im Blogbeitrag „Die Philosophie des DS4“ haben wir gezeigt, wie Rollen und Berechtigungen für mehr Übersicht in der Praxisverwaltung sorgen. Grundlage dafür war der große Wunsch unserer Kunden, nur die Informationen und Aktionen zu sehen, die sie im Arbeitsalltag wirklich benötigen. Genau auf dieses Bedürfnis geht das Dashboard des neuen DS4 ein – eine individuell gestaltbare Kommandozentrale, mit der relevante Funktionen blitzschnell aufgerufen werden können.

Beim Dashboard handelt es sich um einen persönlichen Startbildschirm, auf dem Nutzer selbst entscheiden, welche Anwendungen schnell verfügbar sein sollen. Innerhalb einer Zahnarztpraxis kann jeder Benutzer ein eigenes Dashboard zusammenstellen. Dafür sorgen Widgets – kleine Symbole, mit denen per Klick direkt zur gewünschten Funktion innerhalb des Programms gesprungen werden kann.

Kinderleicht individualisieren

Dabei spielt das DS4 seine technischen Stärken voll aus: Je nach Displaygröße und sogar über den sichtbaren Bildschirmbereich hinaus können Widgets frei ausgewählt, platziert und teilweise auch in unterschiedlicher Größe verwendet werden. So entsteht mit nur wenigen Klicks ein komplett eigenes Layout des Dashboards.

DS4 Dashboard Editmodus iPad

Je nach Aufgabenbereich im Praxisalltag, sind unterschiedliche Widgets für einzelne Teammitglieder von Bedeutung. Zu den häufig genutzten Widgets zählen das Aufgaben-Widget, das Tageslisten- und das Terminbuchungs-Widget. Das Tageslisten-Widget dient z. B. dazu, den Überblick über alle Patienten zu behalten: Wer kommt heute, wer befindet sich bereits im Wartezimmer und wer ist sich aktuell in der Behandlung. Statt sich mühsam durch Menüpunkte zu klicken und mehrere Fenster parallel im Blick zu behalten, genügt ein Klick auf das Widget, um alle gewünschten Informationen zu bekommen.

DS4 Dashboard

Widgets für alle

Je nach Aufgabenbereich der Praxismitarbeiter gibt es Widget für unterschiedlichste Funktionen. Dazu gehört das Widget für das schnelle Hochladen von Fremdlabor-XML-Dateien oder ein Verlaufs-Widget, mit dem man ohne Umwege zu einem in der Vergangenheit bearbeiteten Patienten springen kann. Der Funktionsumfang der Widgets wird in Zukunft mit Sicherheit weiter wachsen und damit das Dashboard zur unverzichtbaren Kommandozentrale für jedes DS4 machen!

Weitere Beiträge zum DS4

Teil 1: Von der ersten Idee bis zur Praxis

Teil 2: Die Technik des DS4

Teil 3: Die Philosophie des DS4

 

Dietmar Hermann

Dietmar Hermann, Zahnarzt und Leiter des DS4-Teams

Dietmar Hermann studierte Zahnmedizin an der Universität Gießen. Seine Assistenzzeit verbrachte er in Bad Nauheim. Heute lebt er an der Ostsee, ist verheiratet und hat eine Tochter. Seit 2006 ist er Leiter des Produktmanagements bei Dampsoft.

 

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DS4 Rollen und Berechtigungen

Im Blogbeitrag „Die Technik des DS4“ haben wir die Flexibilität des DS4 in Bezug auf Endgeräte und Speichermöglichkeiten beleuchtet. In diesem Beitrag geht es um die Möglichkeiten der Datenhaltung hinter dem Programm, oder genauer gesagt: Wie revolutioniert die Unterteilung in Patientenphasen, Rollen und Berechtigungen den Praxisalltag?

Organisiert durch den Praxisalltag dank Patientenphasen

Im Praxisalltag ist Tempo gefragt. Doch gerade in großen Praxen ist es gar nicht so leicht, den Überblick über anstehende Aufgaben zu behalten. Welche Behandlung steht als nächstes an? Was gibt es noch mit einem bestimmten Patienten zu klären? Und wer kümmert sich um die Dokumentation? Kommt es dann aufgrund von Krankheitsausfällen zu Vertretungen, sind die Mitarbeiter ohnehin stark belastet und stehen vor der Herausforderung, den Überblick zu behalten, sodass ein reibungsloser Ablauf in der Praxis gewährt werden kann.

Das DS4 löst diese organisatorischen Herausforderungen durch eine grundlegende Mechanik. Die Praxissoftware unterteilt den Arzt-Patienten-Kontakt in einzelne Phasen: Diagnostik, Therapieplanung, Dokumentation von Behandlungen und Abrechnung. Die letzte Phase ist der Recall des Patienten. Sie schließt den Kreislauf.

Das Programm generiert in jeder der genannten Phasen automatisch Aufgaben. Das Team erkennt sofort, was als nächstes zu tun ist. Nach der Diagnose schlägt das Programm beispielsweise vor, einen Therapieplan zu erstellen. Als logische Folgeaufgabe erscheint die Terminvereinbarung, gefolgt von möglicherweise noch offenen Dokumentationen über die Behandlungssitzung. Die Herkunft der jeweiligen Aufgabe wird zum einen jederzeit sichtbar an der jeweiligen Phase des entsprechenden Patienten visualisiert, zum anderen aber auch gesammelt beim verantwortlichen Mitarbeiter angezeigt.

Das DS4 liefert dem Praxispersonal beim Öffnen der Patientenakte sofort einen Überblick über anstehende Aufgaben und Schritte. Definierte Mitarbeiter-Rollen legen zudem fest, wer für welche Aufgaben zuständig ist; eine immense Erleichterung für den Praxisalltag.

Philosophie DS4

Mehr Übersicht dank Rollen und Berechtigungen

Vor allem bei beruflich genutzten Software-Produkten sieht man sprichwörtlich oft den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Ausgabebildschirme bieten eine nicht mehr überschaubare Fülle an Informationen. Menüs beinhalten sämtliche theoretische Möglichkeiten an Programmpunkten und Funktionen. Diese Informationen können einem in einigen Situationen sicherlich von Nutzen sein, doch braucht man diese wirklich im normalen Praxisalltag? Viele Nutzer wünschen sich deshalb eine verbesserte Übersichtlichkeit bei den angezeigten Programmoberflächen. Der Idealfall – nur die Informationen erhalten, die für die eigene Arbeit wirklich relevant sind. Doch wie gelingt dies in Anbetracht der unterschiedlichen Praxisstrukturen dem Zahnarzt, der allein in der Praxis für alles verantwortlich ist, bis hin zum Manager eines MVZ, der komplett anders in das Tagesgeschäft eingebunden ist?

Das neue DS4 löst diese Aufgabe mit frei definierbaren Rollen und Berechtigungen. So kann ein Mitarbeiter mit der Rolle „Zahnarzt“ beispielsweise Leistungen erfassen, Termine vereinbaren und Einträge in der Patientenakte signieren. Ein Mitarbeiter mit einer anderen Rolle bekommt diese für ihn irrelevanten Aufgaben gar nicht erst angezeigt. Dies erleichtert auch die Umsetzung von Anforderungen des Datenschutzes. Dabei kann ein Mitarbeiter verschiedene Rollen besetzen – je nach individueller Praxissituation. So ist für jeden was dabei: vom Spezialisten bis zum Allrounder.

DS4 Philosophie Rollen und Berechtigungen

Das Feedback unserer Testkunden lautet: „Endlich eine Möglichkeit, die Praxisverwaltung effizienter, individueller und übersichtlicher abzubilden.“

Weitere Beiträge zum DS4

Teil 1: Von der ersten Idee bis zur Praxis

Teil 2: Die Technik des DS4

 

Dietmar Hermann

Dietmar Hermann, Zahnarzt und Leiter des DS4-Teams

Dietmar Hermann studierte Zahnmedizin an der Universität Gießen. Seine Assistenzzeit verbrachte er in Bad Nauheim. Heute lebt er an der Ostsee, ist verheiratet und hat eine Tochter. Seit 2006 ist er Leiter des Produktmanagements bei Dampsoft.

 

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DS4 Technik

Im Blogbeitrag „Von der ersten Idee bis zur Praxis“ haben wir über die Entstehung des neuen DS4 berichtet – von der Idee über anfängliche Skizzen bis zum ersten Live-Test des neuen Programms. In dieser Ausgabe werfen wir einen Blick auf die Technik hinter DS4. Und welche Freiheiten die neue Software unseren Nutzern bietet.

Flexibilität ist Trumpf

Eine moderne Praxissoftware muss vor allem eines sein: flexibel. Das gilt insbesondere für die Wahlfreiheit zwischen verschiedenen Endgeräten und Betriebssystemen. Nach einem sorgfältigen Sichten der Vor- und Nachteile unterschiedlicher Lösungen stand schnell fest: Eine Anwendung, die in einem Web-Browser läuft, ist für die Nutzer am flexibelsten verfügbar und wird auch in Zukunft auf den meisten Geräten vorhanden sein. Außerdem kommt ein Webbrowser von Haus aus gut mit verschiedenen Bildschirmgrößen und Auflösungen zurecht.

Cloud oder lokale Datenspeicherung? Beides geht!

Auch die Form der Datenhaltung spielte eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des DS4. Privat nutzen die meisten Menschen inzwischen Software, die ausschließlich im Browser läuft. Die Daten liegen nicht lokal auf dem Rechner, sondern befinden sich in der Cloud. Der Zugriff funktioniert über das Internet. In Arzt- und Zahnarztpraxen haben sich cloudbasierte Lösungen noch nicht durchgesetzt. Der Grund: Viele Praxen haben Bauchschmerzen damit, hochsensible Patientendaten in der Cloud zu speichern. Sie fühlen sich zurzeit noch wohler damit, selbst Herr der Server und Speicherorte zu sein. Andere stehen der Cloudtechnologie sehr offen gegenüber und möchten möglichst gar keine IT-Infrastruktur in ihrer Praxis betreiben.

Für das neue DS4 sind beide Lösungen möglich: Das Programm wird sowohl für den Betrieb auf dem eigenen Praxisserver (on premises) als auch wahlfrei im Internet (Cloudbetrieb) angeboten. So obliegt jeder Praxis selbst die Entscheidung, wie sie DS4 nutzen möchten. Zurzeit empfehlen wir den Betrieb in der eigenen Praxis. Als Datenbank wird in beiden Fällen eine für den Endkunden kostenfreie Open Source SQL-Löung zum Einsatz kommen (PostGres). Neben der guten Performance profitiert der Kunde von der freien Verfügbarkeit und guten Wartbarkeit der eingesetzten Datenbanklösung.

Einfache Installation, automatische Wartung

Installation und Wartung des neuen DS4 sind denkbar einfach: Die Installation auf dem Server läuft ähnlich komfortabel wie bei lokal installierten Anwendungen. Alle benötigten Komponenten werden direkt mitinstalliert. Das Programm kann sofort betrieben werden und Updates werden automatisch geladen. Dazu ist lediglich eine Internetverbindung nötig. Die Praxis muss selbst nichts unternehmen. Dies bedeutet einen erheblich geringeren Zeit- und Wartungsaufwand.

Weitere Beiträge zum DS4

Teil 1: Von der ersten Idee bis zur Praxis

Teil 3: Die Philosophie des DS4

 

Dietmar Hermann

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DS4 Neue Generation Praxissoftware

Sie haben gehört, dass es bei Dampsoft bald etwas Neues gibt? Dann sind Sie hier genau richtig. Dietmar Hermann, der als Zahnarzt das Entwicklungs-Team anleitet, berichtet von der ersten Idee bis zur Testung einer neuen Generation von Praxissoftware.

Vor welchen Herausforderungen etablierte Software-Produkte stehen

Wer den Markt für Praxisverwaltungssoftware kennt, weiß, dass die seit Jahrzehnten etablierten Produkte über einen enormen Funktionsumfang verfügen. Die Möglichkeiten, die sie im Praxisalltag bieten, begeistern Nutzer, die sich mit dem Produkt gut auskennen. Für neue Generationen von Praxisgründern und Zahnmedizinischen Fachangestellten wirken sie zunächst kompliziert und wenig attraktiv. Woran das liegt? Über Jahrzehnte wurden unzählige Lösungen für den Praxisalltag und immer wieder neue gesetzliche Anforderungen in den Programmen umgesetzt – und teilweise wieder herausgenommen. Kennen Sie noch die Praxisgebühr, die jeder gesetzliche Patient am Anfang eines Quartals entrichten durfte? Dann wissen Sie, wovon ich spreche.

Warum Dampsoft die Praxissoftware neu denkt

Programme für die Praxisverwaltung grundlegend zu erneuern und gleichzeitig neue Generationen von Praxisgründern sowie langjährige Kunden gleichermaßen glücklich zu machen, ist schwer umsetzbar. Also bleiben viele Programme, die beruflich genutzt werden, grundlegend strukturell gleich. Dadurch gibt es generell zwei Arten von Software: Privat nutzen wir coole, innovative und einfach strukturierte Anwendungen und beruflich sperrige, antiquierte und irgendwie kompliziert anmutenden Software. Um das zu ändern, hat Dampsoft schon vor Jahren den Grundstein gelegt, eine neue Generation der Praxissoftware zu entwickeln – das DS4.

Wie Dampsoft eine neue Generation der Praxissoftware entwickelt

Von vornherein war klares Ziel, nicht einfach nur ein Facelift für das marktführende DS-Win zu entwickeln. Wir wollten einen echten Evolutionssprung wagen. Als Anspielung darauf, dass es bereits drei Software-Generationen bei Dampsoft gab, nannten wir das neue Produkt DS4.

Wir mussten herausfinden, was von einer neuen Software erwartet wird – und wie wir diese Erwartungen noch übertreffen können. Getreu dem Motto „Vom Zahnarzt für den Zahnarzt“ holten wir die Zahnärzteschaft mit ins Boot. In unzähligen Praxisinterviews und Kundenworkshops arbeiteten wir die grundlegenden Anforderungen gemeinsam heraus: Das neue Produkt sollte anpassbar, modern, web- und workflowbasiert sein.

Mit diesen Anforderungen im Gepäck machten wir uns an die Arbeit. Ideen wurden skizziert, Designstudien angefertigt und Kernabläufe in den Praxen identifiziert. Wir nutzten die geballte Erfahrung unserer Kunden genauso wie die ungefilterten Wünsche der Berufsanfänger und Praxisgründer.

In mehrtägigen Workshops diskutierten wir unsere Lösungsansätze und entwickelten ein noch tieferes Verständnis für die Bedürfnisse moderner Zahnarztpraxen.

Nicht immer war das Urteil auf Anhieb so positiv wie erhofft, doch davon ließen wir uns nicht entmutigen. Wir verstanden negatives Feedback als Herausforderung über uns selbst hinauszuwachsen. Ein Prozess, der durchaus am Ego kratzte und nicht immer angenehm war. Doch er sorgte dafür, dass wir das DS4 zu einer Software entwickeln konnten, auf die wir jetzt schon stolz sind.

Wie es weiter geht – Von der Testung bis zur Markteinführung

Seit April 2021 ist das DS4 im Praxisalltag bei unseren Testpraxen angekommen und wird auf Herz und Nieren geprüft. Im kontinuierlichen Austausch mit dem Produktmanagement und der Entwicklung von Dampsoft wird es so gemeinsam zur Marktreife weiterentwickelt. Unser Ziel ist es, in der zweiten Jahreshälfte die Neuentwicklung an die ersten Zahnarztpraxen zu verkaufen.

Weitere Beiträge zum DS4

Teil 2: Die Technik des DS4

Teil 3: Die Philosophie des DS4

 

Dietmar Hermann, Zahnarzt und Leiter des DS4-Teams

Dietmar Hermann studierte Zahnmedizin an der Universität Gießen. Seine Assistenzzeit verbrachte er in Bad Nauheim. Heute lebt er an der Ostsee, ist verheiratet und hat eine Tochter. Seit 2006 ist er Leiter des Produktmanagements bei Dampsoft.

 

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