5 Tipps für mehr Nachhaltigkeit in Ihrer Zahnarztpraxis

5 Tipps für mehr Nachhaltigkeit in Ihrer Zahnarztpraxis

Nachhaltigkeit ist längst mehr als nur ein Modebegriff. Denn auch Zahnarztpraxen können ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern. Schon mit ganz wenigen Änderungen machen Sie Ihre Praxis zum leuchtenden Beispiel für die junge Generation – haben zugleich ein schlagkräftiges Argument, um neue Mitarbeiter zu gewinnen. Lesen Sie im nachfolgenden Beitrag, mit welchen 5 Maßnahmen Ihre Praxis nachhaltiger wird.

Tipp 1: Plastik reduzieren

Müllberge aus Verpackungen und Plastikstrudel in den Weltmeeren verdeutlichen, dass Plastikabfälle das größte aktuelle Müllproblem darstellen. Sie als Zahnarzt können dazu beitragen, dass dieser Müllberg nicht noch weiter anwächst. So können anstelle der üblichen Plastikbecher für die Mundspülung höherwertige Glas- oder beschichtete Pappbecher verwendet werden. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern sieht zugleich viel wertiger aus.

Falls aus hygienischen oder rechtlichen Gründen doch Einwegartikel verwendet werden müssen, sollten besonders umweltschädliche Kunststoffe vermieden werden: Statt PVC mit gesundheitsgefährdenden Weichmachern können ökologisch unbedenklichere Materialen wie Polyethylen bevorzugt werden – etwa bei Absaugkanülen oder Einmalhandschuhen.

Tipp 2: Ökostrom verwenden

Zahnarztpraxen haben einen vergleichsweise hohen Stromverbrauch – selbst energieoptimierte medizinische Geräte, verbrauchsreduzierte Computer und energieeffiziente LED-Leuchten haben in der Summe einen großen Energiehunger. Daher macht es ökologisch einen gewaltigen Unterschied, ob dieser Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt oder nicht.

Am nachhaltigsten ist Strom, der von einem „echten Ökostromanbieter“ angeboten wird. Dies bedeutet, dass der Anbieter Ökostrom zu 100 % aus erneuerbaren Energien bereitstellt, den nachhaltigen Ausbau von erneuerbaren Energien in Deutschland fördert und dass er unabhängig gegenüber konventionellen Stromherstellern ist, die Kohle, Atom und Öl im Portfolio haben.

Seit mehr als 20 Jahren erfüllen diese Kriterien die Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy sowie Naturstrom.

Tipp Nr. 3: Digitaler arbeiten

Wenn auch Zahnarztpraxen heute zumindest teilweise digital arbeiten, besteht bei den meisten in dieser Hinsicht noch „Luft nach oben“ – etwa bei der Patientenaufklärung. Mit der Athena-App, dem digitalen Aufklärungsprogramm von Dampsoft, werden alle Patientendaten digital erfasst und in die Praxissoftware übertragen – voll­automatisch und medienbruchfrei. Die App bietet zudem eine kontaktlose Erhebung der Anamnese, mit der die Patienten bereits vor Eintreffen in der Praxis ihre Daten bequem online eingeben können.

Auch beim Thema Röntgen können Sie als Zahnarzt der Umwelt zuliebe auf digitale Technologie setzen. Digitales Röntgen kommt nicht nur ohne umweltbelastende Entwickler- und Fixierflüssigkeiten aus, sondern schont auch die Gesundheit Ihrer Patienten.

Tipp Nr. 4: Lagerhaltung optimieren

Unübersichtliche Lager von Zahnarztpraxen können dazu führen, dass Verfallsdaten überschritten werden. Die Folge: Verbrauchsmaterial muss weggeworfen werden. Lagerbestände sollten daher übersichtlich organisiert sein. Hilfreich sind hierbei moderne digitale Systeme zur Materialverwaltung. Sie sollten automatische Bestandsmeldungen abgeben und Bestellvorschläge machen. Dies optimiert die Lagerhaltung, zudem werden menschliche Fehler vermieden. Hierdurch reduzieren sich suboptimale und übergroße  Materialsammlungen, zugleich erhöht sich die Versorgungssicherheit: Sie haben als Zahnarzt sämtliche Vorräte im Blick und können entsprechend disponieren. Eine entsprechende Software-Lösung bildet z. B. die Erweiterung DS-Win Material.

Tipp Nr. 5: Reden Sie drüber!

Wer als Zahnarzt eine nachhaltige Praxis betreibt, schont in erster Linie die Umwelt. Doch warum nicht Ihr Umweltbewusstsein offensiv als Marketing-Instrument nutzen? Der sorgfältige Umgang mit Ressourcen ist gerade für jüngere Mitarbeiter sehr wichtig. Wenn Sie als Praxischef entsprechend wirtschaften und dies im Gespräch mit Patienten und auf Ihrer Webseite und Ihren Social-Media-Profilen auch kundtun, werden Sie bald merken, dass sich Nachhaltigkeit in vielerlei Hinsicht lohnt.

Fazit

Schon mit den genannten Maßnahmen stellen Sie Ihre Praxis nachhaltig auf. Sie müssen nicht auf den großen Wurf oder die geniale Idee warten – starten Sie einfach morgen mit der ersten Maßnahme und gehen Sie Schritt für Schritt voran. Und vergessen Sie nicht den Marketing-Aspekt, der Ihrer Praxis im Wettbewerb um die besten Fachkräfte einen Vorsprung verleiht.